Mensch sein und Demokratie leben PDF

Rangeinweisung – Wer ist der „Herr“ im Haus? Wie soll man reagieren, wenn der Hund Mensch sein und Demokratie leben PDF zeigt?


Författare: Enrico Hinz.
Der Erkenntnisgewinn um das Deutungs- und Ordnungswissen des Menschen nimmt in der politikdidaktischen Forschung eine zentrale Rolle ein. Dieses basiert wiederum auf anthropologischen Grundannahmen. Wie sich diese auf jenes Deutungswissen auswirken und welche Folgen daraus für den politikdidaktischen Schulunterricht entstehen, will diese Arbeit im Rahmen einer empirischen Untersuchung prüfen, wozu die Methode der „Demokratiemaschine“ genutzt wird, in deren Form Schüler gebeten werden, ihr Bild von Demokratie zu „zeichnen“. Mit qualitativen Interviews und deren hermeneutischer Auswertung können die verschiedenen, hinter den Bildern der Schüler stehenden Welt- bzw. Menschenbilder herausgefiltert und die gewonnenen Erkenntnisse für den Politikunterricht nutzbar gemacht werden. Einen weiteren Schwerpunkt setzt die Arbeit bezüglich der politischen Ideengeschichte, wenn Klassiker von Aristoteles bis Hobbes zur Darstellung von Demokratievorstellungen herangezogen werden.

Sie werden das, was der Mensch aus ihnen macht. Solche Kampf- oder Streitspiele spielen nur Hunde, die sich bereits gut kennen. Die Unterschiede zwischen einem Scheinkampf und einem Ernstkampf sind sehr gering. Wenn ein Hund mit einem anderen zu heftig spielt, kann sich das Ganze plötzlich zu einem echten Kampf entwickeln. Aus diesem Grund spielen einander fremde Hunde eher Jagdspiele.

Oh – Frauchen ruft – Schade. Immer wenn’s am schönsten ist, muss ich aufhören. Aber ich laufe besser doch schnell hin, sie hat sicher wieder etwas ganz Tolles für mich. Hundliche Dominanz, die vor vierzig Jahren noch kein Thema war, ist inzwischen in zu einem großen Problem geworden. Das liegt aber nicht daran, dass die Hunde dominanter geworden wären als früher, sondern an dem hohen Prozentsatz von Hundebesitzern, die zu schwach sind, die es zulassen, dass sie von ihren eigenen kleinen Kindern und ihren Hunden untergeordnet werden. Unsachliche Affenliebe und eine gefährliche Laissez-faire-Mentalität hat konsequente Erziehung abgelöst. Während früher die Hunde meist zur Arbeit gezüchtet und gehalten wurden, sind sie heute oft verwöhnte Luxusgeschöpfe, deren Tagesablauf von Langeweile geprägt wird.

Doch ein Hund muss beansprucht werden, und zwar körperlich und geistig. Wenn er sich langweilt, sorgt er anderweitig für Aufregung in seinem Leben: er wird zum „Problemhund“ und seine Menschen stöhnen nur noch: „Versteh‘ einer diesen Hund ! Ein Problemhund hat nur ein Problem – den Menschen. Der Rang des Hundes muss nicht herabgesetzt werden! Vielmehr müssen der Menschen lernen, sich wie jemand zu verhalten, der es wert ist, dass man auf ihn hört. Der Fehler liegt bei den Zweibeinern, nicht bei den Hunden. Aber es ist sicherlich einfacher, den Hund zu beschuldigen, als die Verantwortung für das eigene Verhalten zu übernehmen.

Ungehorsam von Untergebenen ist eine Beschuldigiung, die häufig von inkompetenten Anführern erhoben wird. Ranghohe Tiere haben meist einen größeren Handlungsspielraum und einen bevorzugten Vortritt zu Ressourcen wie beispielsweise zu Nahrung, Schlaf- und Ruheplätzen oder zu Paarungspartnern. Dominante Tiere haben aber nicht nur Vorrechte, sondern auch spezifische Pflichten. Rangordnung und Dominanz – Die Schreckgespenster in der Hundeerziehung? Hundehalter sind sehr verschieden und betrachten ihre Hunde auf unterschiedliche Weise, was auch den Umgang mit ihnen prägt. Ein eher autoritärer Hundeführer hat die Tendenz, Führung und Dominanz als etwas Forderndes, Kontrollierendes und Strafendes zu interpretieren. Ein eher gefühlvoller Hundeführer sieht in den selben Begriffen etwas Freundliches und Fürsorgliches.

Die Worte Rangordnung und Dominanz sind in der Hundeerziehung in letzter Zeit regelrecht in Verruf geraten und man hört immer wieder z. Aber auch wenn die Hunde keine Wölfe mehr sind und sich zu einer eigenen Art entwickelt haben, so haben sie doch viele Wolfseigenschaften in ihr Hundedasein mitgebracht. Welche Eigenschaften das sind, kann von Hundetyp zu Hundetyp verschieden sein. Gerade deshalb können sie uns ja so geschickt um die Pfote wickeln. Manche Hundler lehnen das Rudelkonzept ab, weil Hunde uns nicht als Artgenossen sehen und deshalb auch kein Rudel mit uns bilden können. Aber weshalb kommunizieren sie mit uns dann mit den gleichen visuellen Signalen, die sie auch gegenüber ihren Artgenossen zeigen?

Mit Tieren anderer Spezies kommunizieren sie nicht auf diese Weise. Menschen und Hunde bilden einen Sozialverband, in dem es eine für den Hund erkennbare stabile Gruppenhierarchie geben sollte. Aus dem gleichen Grund wird auch die Bezeichnung „Alpha“ abgelehnt. Gleichzeitig führt man aber ein neues Wort ein, wie z. Idol“ und spricht davon, dass der Mensch das Ideal, das Vorbild, für den Hund sein soll.