Meilensteine – Wie große Ideen das Design veränderten PDF

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Författare: Nina Kozel.
Von der Idee zur Design-Ikone – die etwas andere Geschichte des Produktdesigns
Im neuen Band der Reihe MEILENSTEINE stehen die bahnbrechenden Ideen und Wendepunkte der Designgeschichte im Mittelpunkt. Anders als in anderen Publikationen wird die Geschichte des Designs nicht in chronologischer Reihenfolge präsentiert, sondern jedes Kapitel widmet sich einem Designobjekt, das eine neue Stilrichtung begründet, neue Gestaltungsformen ermöglicht, Materialwelten aufgetan, Produktionstechniken gefördert oder Funktionen von Design neu definiert hat. Demgegenüber stehen Objekte, die in der Folge entstanden sind und die Grundidee weiterdenken, verfeinern, perfektionieren, ironisch überzeichnen – oder mit neuen Ideen kombinieren. In den 20 Kapiteln, von Funktionalismus, Design & Dekor, Minimalismus, Design & Recycling, Corporate Design bis zum Design für jedermann, eröffnet sich ein spannender Überblick über die wichtigsten Innovationen und Entwicklungslinien des Produktdesigns von seinen Anfängen bis in die heutige Zeit.

Die Leistungen von Edison bei der Elektrifizierung New Yorks und der Einführung des elektrischen Lichts markieren den Beginn der umfassenden Elektrifizierung der industrialisierten Welt. Diese epochale Veränderung ist insbesondere mit seinem Namen verbunden. Thomas Alva Edison wurde am 11. Seine Mutter arbeitete eine Zeit lang als Lehrerin, sein Vater übte häufig wechselnde selbstständige Tätigkeiten aus, unter anderem im Kiesabbau, in der Landwirtschaft und als Grundstücksspekulant.

Er war ein Freidenker und politischer Aktivist, der aus Kanada in die USA emigrieren musste. Thomas Edison erhielt nur einige Monate geregelten Schulunterricht. Danach wurde er durch seine Mutter weiter unterrichtet. Als er sieben Jahre alt war, zog die Familie nach Port Huron, Michigan, um.

Edison hatte bereits in seiner Kindheit Hörprobleme und war sein Leben lang schwerhörig. 1862 bekam er von einem Telegrafisten, dessen Sohn er vor einem Unfall bewahrt hatte, Unterricht in der Telegrafentechnik. Er arbeitete danach als Telegrafist bei James U. Der elektrische Stift war das erste Produkt von Thomas Edison für den Massenmarkt. Die elektrisch bewegte Nadel im Stift perforiert beim Schreiben oder Zeichnen eine Vorlage, die dann als Schablone für die Vervielfältigung benutzt werden kann. April 1868 veröffentlichte die Fachzeitschrift The Telegrapher einen von Edison selbst geschriebenen Bericht. Thema war eine von ihm entwickelte Variante der Duplex-Technik für die gleichzeitige Übertragung von zwei Nachrichten über eine Leitung.

Diese erste Veröffentlichung von Edison bewirkte zugleich seine Wahrnehmung in der Fachwelt außerhalb seines persönlichen Kreises. 1869 ging Edison nach New York. Stock Telegraph Company in Kontakt und wurde für die gesamte Telegrafentechnik der Firma zuständig. Beide erwarben gemeinsam Patente für Telegrafen mit Druckvorrichtungen. Franklin Pope hatte seit dem Ende der Zusammenarbeit bis zu seinem Tod 1895 eine von der öffentlichen Wahrnehmung signifikant abweichende Meinung über Thomas Edison. In Fachbüchern und Artikeln für Fachzeitschriften relativierte er Edison zugeschriebene Erfindungsleistungen.

Als Patentanwalt oder Sachverständiger vertrat er häufig Kläger gegen Edison-Unternehmen. 1870 entstand Edisons erste eigene Werkstatt für Entwicklung und Fertigung in Newark, New Jersey. Sein Partner bei der Herstellung von Kurstelegrafen war der Mechaniker William Unger. Durch zahlreiche Kooperationen und Verwertungen von Erfindungen in der Telegrafentechnik besserte sich Edisons finanzielle Situation in diesen Jahren. Während er 1869 noch bei der Familie seines damaligen Freundes Pope wohnte, konnte er bereits 1871 sein erstes eigenes Haus kaufen und eine eigene Familie gründen. 1872 kam sein erstes Kind Marion auf die Welt.

Das zentrale Problem der Telegrafengesellschaften war damals die effiziente Nutzung der teuren Telegrafenleitungen. Der Versuch des Verkaufs der Technik an das British Post Office Telegraph Department schlug fehl. Edison stellte bei einer Reise nach London 1873 insbesondere Probleme seiner Lösung mit unterirdischen Telegrafenleitungen fest. Edison entwickelte mit dem Quadruplextelegrafen eine Technik zur gleichzeitigen Übermittlung von vier Nachrichten und steigerte damit den Nutzen der Telegrafenleitungen weiter. Der Verkauf von Rechten an der Quadruplex-Technik und weiteren Erfindungen Anfang 1875 eröffnete Edison neue Möglichkeiten.