Mehrwert Mensch PDF

Dieser Artikel befasst sich mit der sozialen Ausbeutung. Bezeichnung für Ausnutzung mehrwert Mensch PDF Aufbrauchung jeglicher Art, wobei der Begriff besonders auf die Ausbeutung von Menschen durch Menschen bezogen wird. An Wucher können zivil- und strafrechtliche Folgen geknüpft sein. Nichtig ist insbesondere ein Rechtsgeschäft, durch das jemand unter Ausbeutung der Zwangslage sich oder einem Dritten für eine Leistung Vermögensvorteile versprechen oder gewähren lässt, die in einem auffälligen Missverhältnis zu der Leistung stehen.


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Am 24. Juli 2017 jährt sich zum fünfzigsten Male der Todestag des belgischen Kardinals Joseph Cardijn (geb. 1882). Der Gründer der Christlichen Arbeiterjugend (CAJ) erzielte zu Lebzeiten eine erstaunliche Wirkung und gehört zu den prägenden internationalen Persönlichkeiten der katholischen Kirche des 20. Jahrhunderts. Seine methodischen Ansätze, z. B. der Dreischritt "Sehen – Urteilen – Handeln", sind zum Allgemeingut in der kirchlichen Soziallehre geworden. Der vorliegende Band vereinigt Beiträge, die sich auf die aktuelle Relevanz der spirituellen und pastoralen Impulse Joseph Cardijns beziehen.

Als Begriff im Kriegswesen des 15. Jahrhunderts bezeichnete es das Beutemachen bzw. Später wurde damit auch die Ausnutzung von Naturschätzen bezeichnet. Jahrhundert wurde versucht Ausbeutung zu definieren.

Ursächlich für die Ausbeutung sahen sie den Drang nach Wissen und Fortschritt, wodurch ein egoistisches Verhalten entstehe. Im Mittelalter war man der Überzeugung, die Zinsnahme sei die Erklärung für Ausbeutung. Diese Annahme vertraten in der frühen Neuzeit unter anderem auch die Reformatoren Luther und Melanchthon. Zwischen 1861 und 1863 verfasste der Theoretiker Karl Marx die Mehrwerttheorie, die zentral für seine Darlegung der Ausbeutung in der kapitalistischen Produktion ist. Die Verfügungsgewalt einer gesellschaftlichen Gruppe über die Arbeitskräfte einer anderen Gruppe und über die wichtigsten gesellschaftlichen Produktionsmittel, also jene Bereiche der Wirtschaft, die zentral für die Produktionsweise einer Gesellschaft sind, charakterisiere alle Klassengesellschaften. Für Marx und Engels stellte die ihnen schriftlich überlieferte Geschichte der bisherigen Gesellschaften eine Geschichte von Unterdrückern und Unterdrückten dar.

Damit die Aneignung fremder Arbeitskraft dauerhaft möglich wurde, musste erst eine gewisse gesellschaftliche Produktivkraft der Arbeit entwickelt werden. Die Steigerung der Produktion über die Lebenserhaltung hinaus ermöglichte erstmals das Interesse an fremden Arbeitskräften zur Steigerung des eigenen Reichtums an Produkten. Gesamtbedingungen, die Sklaverei mit Notwendigkeit nach sich. Boden die Grundlage des feudalen Drucks. Grundherrn Tribut in Arbeit oder in Produkten zu leisten. Im Kapitalismus beutet die Kapitalistenklasse die Arbeiterklasse unter den Gesetzen des freien Warentauschs aus. Der Unternehmer steckt Geld in die Produktion einer Ware, um damit mehr Geld zu machen als investiert wurde.

Aus Geld mehr Geld zu machen wäre die Erscheinungsform des Kapitals an der Oberfläche der Zirkulation. Der Wert der Arbeitskraft, ihr Arbeitslohn, bestimmt sich wie der Wert jeder anderen Ware durch die gesellschaftlich durchschnittlich notwendige Arbeitszeit zu ihrer Reproduktion. Der Kapitalist lässt den Lohnarbeiter über die notwendige Arbeit zur Reproduktion seiner Arbeitskraft hinaus unbezahlte Mehrarbeit verrichten, welche dem Kapitalisten einen Mehrwert einbringt. Spur der Teilung des Arbeitstags in notwendige Arbeit und Mehrarbeit, in bezahlte und unbezahlte Arbeit aus. Alle Arbeit erscheint als bezahlte Arbeit. Die Erscheinungsformen an der Oberfläche der Warenzirkulation verkehren sich bei genauerer Analyse in ihr Gegenteil.

An der Oberfläche der Zirkulation tauschen rechtlich gleiche und freie Warenbesitzer ihre Waren zu Wertäquivalenten. Jeder Tausch erscheint auf dieser Ebene noch prinzipiell gerecht und jedes Eigentum erscheint selbst erarbeitet. Quantum Mehrarbeit in Waren vergegenständlicht ist, ist der Mehrwert produziert. Aber mit dieser Produktion des Mehrwerts ist nur der erste Akt des kapitalistischen Produktionsprozesses, der unmittelbare Produktionsprozeß beendet. Nun kommt der zweite Akt des Prozesses.

Die kapitalistische Produktion bewegt sich in den ständigen Widerspruch, einerseits die Exploitation der Arbeitskraft auf möglichst großer Stufe zu betreiben, was dazu führt, dass der Lohn wenig Kaufkraft besitzt, während zugleich eine ständige Ausdehnung der Produktion angestrebt wird, was jedoch kaufkräftige Abnehmer erfordert. Die Schranken, in denen sich die Erhaltung und Verwertung des Kapitalwerts, die auf der Enteignung und Verarmung der großen Masse der Produzenten beruht, allein bewegen kann, diese Schranken treten daher beständig in Widerspruch mit den Produktionsmethoden, die das Kapital zu seinem Zweck anwenden muß und die auf unbeschränkte Vermehrung der Produktion, auf die Produktion als Selbstzweck, auf unbedingte Entwicklung der gesellschaftlichen Produktivkräfte der Arbeit lossteuern. Lohn in diesem Sinn ein Widerspruch in sich wäre. Die Stunde des kapitalistischen Privateigentums schlägt. Das Konzept der Ausbeutung floss auch in Marx Überlegungen zur Entfremdung und speziell zur entfremdeten Arbeit ein. Für Marx besitzt der Mensch kein fertiges Wesen, sein Denken und Handeln ergibt sich aus dem Ensemble der konkret vorfindbaren gesellschaftlichen Verhältnisse, in denen er tätig ist, lebt. Das gesellschaftliche Sein bestimmt sein Bewusstsein.