Medien der Geschichte – Antikes Griechenland und Rom PDF

Direkt an der Quelle Jetzt auch digital für Tablet, Smartphone und PC! Medien der Geschichte – Antikes Griechenland und Rom PDF ist Geschichte lernen: historische Inhalte und Kompetenzen fachlich fundiert und doch schülerorientiert vermitteln. Erweitern Sie ohne großen Zeitaufwand Ihr didaktisches Repertoire! Jedes Heft skizziert in einem Basisartikel aktuelle wissenschaftliche sowie didaktische Hintergründe des Heftthemas.


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Die Kenntnis der griechischen und römischen Antike, wie aller vergangenen Gesellschaften, ist in entscheidendem Maß von den Medien geprägt, in denen sich die jeweiligen Gesellschaften artikulieren. Die Gesetze, Konventionen und Konzepte der verschiedenen schriftlichen, bildlichen und materiellen Medien führen zu unterschiedlichen Konstruktionen geschichtlicher Wirklichkeiten. Die Beiträge dieses Bandes gehen den spezifischen Formen nach, in denen die griechische und römische Antike sich in Literatur und Inschriften, Bildwerken, Monumenten und Artefakten, Lebensräumen und Ritualen präsentiert. Für den Historiker stellt sich damit die Frage, wie die verschiedenen Konzepte der medialen Konstruktion von Wirklichkeiten zu einem Konzept von ‚Geschichte zusammengeführt werden können. Darüber hinaus ergeben sich Reflexionen über die Möglichkeiten und Grenzen der Medien und Formen, in denen historische Forschung ihre Dokumentationen und Untersuchungen betreibt und vorlegt.

Der große Praxisteil enthält direkt einsetzbare Unterrichtsmodelle mit abwechslungsreichen, zielgruppengerecht didaktisierten Materialien. Dies ist ein als lesenswert ausgezeichneter Artikel. Dieser Artikel behandelt die türkische Stadt. Konstantinopel, ist die bevölkerungsreichste Stadt der Türkei und deren Zentrum für Kultur, Handel, Finanzen und Medien. Mit rund 14,4 Millionen Einwohnern nahm die Metropolregion 2016 den 15. Namen Byzantion gegründet, kann die Stadt auf eine 2600-jährige Geschichte zurückblicken. Das Stadtbild ist von Bauten der griechisch-römischen Antike, des mittelalterlichen Byzanz sowie der neuzeitlichen und modernen Türkei geprägt.

Paläste gehören ebenso dazu wie zahlreiche Moscheen, Cemevleri, Kirchen und Synagogen. Istanbul liegt im Westen der Türkei und umschließt den Bosporus. Das Goldene Horn, eine nach Westen verlaufende Bosporusbucht, trennt den europäischen Teil in einen südlichen und nördlichen Bereich. Der südliche Teil ist eine zwischen Marmarameer und Goldenem Horn liegende Halbinsel mit dem historischen Kern der Stadt. Das Stadtgebiet besitzt eine Ausdehnung von etwa 50 km in Nord-Süd-Richtung und rund 100 km in Ost-West-Richtung.

Das Verwaltungsgebiet der Metropolregion ist mit der Provinz Istanbul identisch und hat eine Fläche von 5. 2009 aus Vorstädten und Gebieten mit ländlicher Siedlungsstruktur. Istanbul liegt nördlich der Nordanatolischen Verwerfung, die sich vom nördlichen Anatolien bis zum Marmarameer erstreckt. Die Anatolische Platte schiebt sich hier westwärts an der nördlichen Eurasischen Platte vorbei. Bekannt ist das Beben von 447, bei dem 57 Türme der Landmauer einstürzten, und jenes von 559, bei dem Teile der Kuppel der Hagia Sophia wenige Jahre nach der Fertigstellung in die Kirche stürzten. Eines der schwersten Beben, verbunden mit einer gigantischen Flutwelle, die über die Seemauern der Stadt einbrach, ereignete sich 1509. Geologen prognostizieren ein weiteres Beben ab Stärke 7,0 bis 2025.