Meßmer PDF

Janosch Brugger verabschiedet sich mit bravourösen Ergebnissen von seiner 2. 2018 standen in Toblach die Sprints über 1,3 km in der freien Meßmer PDF an.


Författare: Stefanie Maeck.
Mit der Eröffnung eines Kolonialwarenladens im Jahr 1852 in der mondänen Stadt Baden-Baden, legt Eduard Messmer den Grundstein für einen weltumspannenden Teekonzern. Als er den deutschen Kaiser aus seinem Tee-Notstand befreit und zu dessen Hoflieferant wird, wird das die Sternstunde der Firma: Messmers Kaisertee wird schnell zum begehrten Produkt. Sein philosophisch gebildeter Sohn Otto erweist sich als wahres Verkaufs- und Werbegenie – er lässt die Marke schützen und legt den Grundstein der heutigen Markengeschichte. Faszinierende, innovative und charismatische Unternehmerpersönlichkeiten treten auf, bis sich die Geschichte des Hauses Messmer 1990 mit einem anderen Familienunternehmen verbindet: der Ostfriesischen Teegesellschaft. Das Buch zeichnet die Geschichte der »Teemänner« nach, die Kriegswirren und Wirtschaftswunder hinter sich gelassen haben und deren Unternehmen heute unter dem Dach der Laurens Spethmann Holding von internationaler Bedeutung ist. Die Geschichte Meßmers ist spannend wie ein Wirtschaftskrimi und erzählt zugleich von erfolgreichen Unternehmerpersönlichkeiten und ihren Familien, die mit viel Leidenschaft den Tee in die Welt gebracht haben.

Janosch erreichte am Ende des Prologs einen 71. Rang und schaffte somit leider die Qualifikation für die Finals nicht. Am Sonntag musste Janosch dann, wieder in der freien Technik, 15 km nach Einzelstart absolvieren. In der freien Technik, die von Janosch zurzeit nicht ganz so geliebt wird, ging es über 3 Runden a 5 km rund um das Ski-Stadion von Toblach.

Wir wünschen gute Erholung und einen guten Rutsch nach 2019! An Neujahr stand die Sprint-Wertung in Val Müstair an, schon wieder in der freien Technik! Hier kam Janosch, auf der nicht allzu schweren Strecke, es gab nur einen nennenswerten, allerdings sehr steilen Anstieg, der zweimal bezwungen werden musste, erwartungsgemäß nicht über die Qualifikation hinaus und wurde 68. Dann ging es weiter nach Oberstdorf auf Janoschs Heimstrecken, wo am Mittwoch das Massenstart-Rennen über 15 km in der klassischen, von Janosch zurzeit lieber gelaufenen, Technik ausgetragen wurde. Bei diesem Massenstart-Rennen über 15 km in der klassischen Technik konnte Janosch seine große Klasse zeigen.

Janosch konnte während des gesamten Rennens sehr gut mithalten und er war bei den Zwischenständen immer auf den Plätzen 11 bis 30 mit dabei und so zeigte er keinerlei Schwäche in der großen Konkurrenz unter den vielen erfahrenen Weltcup-Startern. 2019 beim Pursuit, dem Verfolgungsrennen über 15 km in der Skating-Technik, durfte Janosch erst 3 Minuten hinter dem Gesamtführenden der Tour de Ski in das Rennen. Janosch lief wieder ein herausragendes Rennen in der Technik die bei ihm in diesem Winter noch nicht so besonders gut funktionierte, wie er selbst sagte. Janosch lief im Prinzip während des Rennverlaufs dieselben Zeiten wie die Athleten Ustiugov, Klaebo und Co. So kam er am Ende auf den sehr guten 31.

Mit diesen super Ergebnissen verabschiedet sich Janosch, auf dem 31. Wir sagen herzlichen Glückwunsch zu diesen Top Leistungen unter den ganzen Weltklasse-Athleten! Am vergangenen Wochenende waren die Langläufer wieder zum Schneelehrgang im WM-Ort Seefeld in Österreich. Die drei Trainerinnen Linda Schelb, Nadine Schwarz-Vogelbacher sowie Claudia Brugger und Betreuer Charly Meßmer konnten in diesem Jahr mit vierzehn Sportlern und Sportlerinnen ab dem Jahrgang 2007, trotz bescheideneren Schneeverhältnissen als im vergangenen Jahr, vier intensive Trainingseinheiten in der Klassischen sowie in der Skating-Technik durchführen.

Hierbei wurde, auch per Video Analyse, hauptsächlich an der jeweiligen Technik gefeilt. Direkte Fortschritte konnte man gerade bei den jüngeren Sportlern sehr gut erkennen, die ihre ersten Schneekilometer für die bevorstehende Wintersaison sammeln konnten. Neben den Trainingseinheiten kamen aber auch der Spaß und das Kulturelle nicht zu kurz. So konnten wir am Freitagabend die Eröffnung des Weihnachtsmarktes mit dem Krampus-Umzug in Seefeld miterleben.

Bei diesem alpenländischen Spektakel hatten nicht nur die Jüngsten ein mulmiges Gefühl beim Anblick der gruseligen Larven. Alle Teilnehmer haben wieder drei trainingsreiche und spaßige Tage in Seefeld erlebt! Foto: DSV Nordisch Noch nicht spitze, aber gut. Mit 9 x Top 30 verlassen wir den Weltcup-Auftakt in Richtung Lillehammer mit gutem Gefühl! Nachdem Janosch am ersten Tag, beim Klassik-Sprint, sich sicher mehr erhofft hatte, er wurde gestern 66. 15 km Klassik-Rennen über sich hinausgewachsen.

Janosch hat allen gezeigt was in ihm steckt und so absolvierte er ein überaus beherztes und auch sehr erfolgreiches Rennen. Intervall-Start in das hochkarätig besetzte Rennen. Auf den ersten 5 Kilometern lief Janosch im Zwischenstands-Klassement noch um Rang 30 herum, doch anschließend konnte er bei den Zwischenzeiten auf der 3,75 km Runde immer mit Zwischenstands-Ergebnissen um Platz 20 herum aufwarten. Am Ende kam dann ein sehr, sehr guter 20. Janosch war am Ende zweitbester Deutscher mit 1:10 Minuten Rückstand auf den überragenden Sieger Alexander Bolshunov aus Russland.

Der Überflieger der Vorsaison Johannes Hösflot Klaebo aus Norwegen wurde 9. In der U23-Wertung holte Janosch den 4. Bester Deutscher war Thomas Bing mit Rang 18, nur 3 Sekunden vor Janosch. Die Top 20 Platzierung von Janosch wiederspiegelt zum einen die gute Trainings- und Aufbauarbeit, die der neue Bundestrainer Peter Schlickenrieder geleistet hat, aber auch das große Potential das in Janosch steckt. Wenn man die Ergebnisliste mal genauer interpretiert, sagt uns diese, dass Janosch heute gerade mal 20 Sekunden von einer Top 10 Platzierung entfernt war. Wir gratulieren Janosch herzlich für seine starke Leistung und seinen überaus geglückten Weltcup-Auftakt, verbunden mit den besten Grüßen nach Finnland!

Wir wünschen Janosch natürlich für das kommende Weltcup-Wochenende in Lillehammer schon jetzt wieder viel Erfolg und alles Gute! Janosch musste durch seine Vortages-Platzierung vom 45. 2 Minuten Rückstand auf den Vortages-Sieger Sjur Roethe aus Norwegen per Jagdstart in das 15 km Klassisch-Rennen gehen. Das Wetter war nicht gerade schön, denn es schneite nass und stürmisch war es auch. Aber das ist wohl Janosch-Wetter, denn Janosch spürte von Anfang an, dass er einen sehr guten Ski hatte und das er sich mit Fortdauer des Rennens immer besser fühlte. So ging es Kilometer um Kilometer nach vorn, bis Janosch die erste Verfolger-Truppe einen Kilometer vor Schluss eingeholt hatte. Am Ende kam für Janosch seine bisher beste Platzierung im Weltcup heraus, denn er belegte den absolut herausragenden 17.

Das Ganze wurde von ihm noch getoppt, denn es stellte sich nach der Zielankunft heraus, dass Janosch die beste Laufzeit aller gestarteten Athleten hatte und er somit zum Etappensieger des Lillehammer Triple erklärt wurde. Janosch bekam daher offiziell einen Weltcup Sieg zugesprochen. So nimmt er 50 Weltcuppunkte aus Lillehammer mit und die Qualifikation für die WM in Seefeld hat er schon jetzt in der Tasche. Diese Leistung ist natürlich herausragend und sensationell in Janoschs noch junger Weltcup-Karriere!