Management in regionalen Netzwerken PDF

Dieser Artikel behandelt die abstrakten Systeme. Als Netze oder Netzwerke werden Systeme management in regionalen Netzwerken PDF, deren zugrundeliegende Struktur sich mathematisch als Graph modellieren lässt und die über Mechanismen zu ihrer Organisation verfügen.


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Kleine und mittlere Unternehmen können regionale Netzwerke nutzen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu erhöhen. Allerdings ist das Management von Unternehmensverbünden wie regionalen Netzwerken außerordentlich komplex und macht es entsprechend schwierig, deren vorhandene Potenziale auch tatsächlich zu bergen.
Die Herausgeber präsentieren eine praxisorientierte Einführung und einen systematischen Einblick in aktuelle Fragestellungen des Managements regionaler Netzwerke. Sie versammeln dazu insgesamt 13 Beiträge renommierter Fachleute aus Wissenschaft und Praxis. Besonderes Gewicht liegt dabei auf zahlreichen Fallbeispielen, die die erfolgreiche Realisierung von regionalen Netzwerken zeigen. Zentrale Aspekte sind dabei etwa die verbesserte Steuerung von Netzwerken durch Case Management oder die Erhöhung der Zukunftsfähigkeit durch eine koordinierte Personalarbeit. Der Ausblick geht überdies auf Perspektiven für regionale Netzwerke ein, die sich durch neue Methoden und Techniken wie z.B. das Web 2.0 ergeben.
Dieser Band richtet sich an Führungskräfte der regionalen Politik und Wirtschaft sowie an Dozenten und Studierende in den Bereichen Wirtschaft, Management und Wirtschaftsgeographie.

Das eigentliche Kennzeichen eines Netzwerks gegenüber anderen Typen von Graphen in der Graphentheorie ist, dass in Netzwerken der Großteil der Knoten zu einer oder mehreren Maschen gehört. Die Mechanismen zur Organisation von Netzwerken beziehen sich definitorisch auf die durch die Maschen gegebenen redundanten Verbindungen im Netzwerk, welche unterschiedliche Verbindungswege zulassen. Netzwerke werden auf einer abstrakten Ebene in der Netzwerkforschung untersucht und in der Praxis in den jeweiligen Anwendungsgebieten, aus denen die konkreten Netze stammen. Auch in der Politikwissenschaft wird der Netzwerkbegriff verwendet.

Das Ergebnis sind nicht-hierarchische, dezentrale politische Netzwerke. Auch einige Theorien der Internationalen Beziehungen, wie Global Governance und Strömungen des Konstruktivismus, konstatieren die Entstehung von Netzwerken auf internationaler Ebene. In der Rechtswissenschaft finden sich erste Versuche, das Netzwerk-Paradigma für ein neues und tieferes Verständnis des Rechts fruchtbar zu machen. Charakteristisch für die Neuzeit sind jedoch Netzwerke von Organisationen.

Gruppe lokaler Partner sich zur Bearbeitung eines komplexen Auftrags auf Zeit zusammenfindet. Insbesondere seit den 1990er Jahren haben sich Organisationsstrukturen stark verändert. Globalisierung, schneller technologischer Wandel und daraus resultierender rascher Informationsaustausch führen zu immer schneller wechselnden Marktkonstellationen und international agierenden Organisationen. Netzwerke können in unterschiedlichem Umfang sowohl durch Elemente der Hierarchie wie des Marktes geprägt sein. Dementsprechend sind sie eher zentralisiert oder dezentralisiert. Netzwerksteuerung bedeutet demnach nach Sydow die Steuerung interorganisationaler Netzwerke mit der Bemühung, eine Differenz zwischen einem gewünschten und sich aufzeigenden Systemzustand zu verringern.