Macht, Weisheit und Unsterblichkeit PDF

Leben nach dem Tod“ wird die katholisch-biblische Sicht macht, Weisheit und Unsterblichkeit PDF beschrieben, was nach dem Tod auf uns wartet. Nun gibt es allerdings in der katholischen Kirche – vor allem aber in anderen christlichen Konfessionen – andere Vorstellungen von dem, was nach dem Tode geschieht. Und auch sie berufen sich auf die Bibel. Das alles verwirrt und wirft die Frage auf, was wir von diesen Alternativen halten können?


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Macht, Weisheit und Unsterblichkeit – Aspekte der Rückbesinnung auf das alte Ägypten – werden als zentrale Motive der Rezeption angesprochen. Die allumfassende, gottähnliche Macht, die altägyptischen Königen zuerkannt wurde, wird durch ikonographische Details auf die Herrscherideologie Napoleons transponiert. Der Aspekt Weisheit wiederum lässt sich in einem ägyptisierenden Entwurf eines Bühnenbildes zur Zauberflöte belegen. Durch ein raumübergreifendes Gemälde einer detailreichen Nillandschaft aus Altägyptischem und Altorientalischem wird der Betrachter unmittelbar in das geheimnisvolle Land versetzt. Der Aspekt der Unsterblichkeit des Altägyptischen wird in die sepulkrale Kunst Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts projiziert und versinnbildlicht einen christlichen Ewigkeitsanspruch.

Und wie sicher können wir sein, dass unsere katholische Sicht die richtige ist? Worauf beruft sich diese Sicherheit: Auf die Bibel oder auf andere Erkenntnisse? Diesen Fragen soll diese Katechese nachgehen, die aus vier Teilen besteht. Leben nach dem Tod“ beschrieben und auch erläutert. Seele, nun nicht mehr an den Raum gebunden, findet sich nun Gott gegenüber. Das persönliche Gericht: Im Angesicht Gottes vollzieht die Seele die Entscheidung für oder gegen Gott, die sozusagen eine Quintessenz seines Lebens darstellt. Es handelt sich nicht um eine neue, vom irdischen Leben vollkommen losgelöste Entscheidung.

Aber dennoch kann es sein, dass diese Entscheidung im Leben zuvor nur ansatzweise getroffen wurde – und nun endgültig wird. Der Zwischenzustand: Im Grunde gibt es unendlich viele „Wege“, die die Seele nun gehen kann. Das allgemeine Gericht: Am Ende der Zeiten gibt es nur noch zwei Zustände: Den der Zustimmung zu Gott – und den der Ablehnung Gottes. Gott respektiert diese Entscheidung, auch wenn er sich im Grunde jeden Menschen als liebendes Gegenüber wünscht. Die himmlischen Menschen benutzen diesen Leib, um ihre Liebe Gott und den anderen himmlischen Menschen zu zeigen.

Leider ist auch diese Entscheidung endgültig. Tod logischerweise das vollständige Ende des Menschen. Leben die Ausgangsbedinungen für das kommende Leben. Erlösung bedeutet, diesem ewigen Kreislauf zu entkommen. In der westlichen Variante wird das schließlich für alle Menschen irgendwann der Fall sein.

Das allgemeine Gericht: Das größte Problem ist und bleibt aber die Frage, ob es am Ende der Zeiten Menschen gibt, deren Leben endgültig als gescheitert angesehen werden muss. Vertreter der All-Erlösung können nicht glauben, dass jemand sich angesichts Gottes gegen diesen Gott entscheidet. Auf Erden mag das vielleicht gelten, aber spätestens im Jenseits werden doch alle Vorbehalte Gott gegenüber fallen, oder? Diese Theorie wird vor allem durch die End-Entscheidungshypothese vertreten. Die Auferstehung: Andere, die ebenfalls eine ewige Verdammung des Menschen nicht mit der Liebe und Barmherzigkeit Gottes übereinbringen können, gehen zumindest davon aus, dass durch das Fegefeuer schließlich jeder gereinigt wird – und am Ende alle Menschen zu Gott finden. Jede Theorie, die von der Erlösung aller Menschen ausgeht, nennt man „Apokatastasis“.

Klar haben andere Religionen andere Vorstellungen von dem, was nach dem Tod des Menschen geschieht. Denn solche Vorstellungen hängen sehr stark vom Gottesbild der Religion ab. Allerdings verwundert es schon, dass sich die Christen untereinander ebenfalls nicht einig sind. Wir wundern uns über diese Uneinheitlichkeit, weil oft genug übersehen, dass die Christen gar kein so einheitliches Gottesbild haben, wie wir oft annehmen. Noch unterschiedlicher ist aber das Menschenbild und die Vorstellungen, wie der Mensch an der Erlösung beteiligt ist. Weiterhin nehmen wir an, dass alle Christen die gleiche, gemeinsame Grundlage haben: Die Bibel. Kanälen zu uns kommt: Durch die Bibel und die Tradition.

Alte Testament, das sich ja über mehrere Jahrhunderte hinweg entwickelt hat. Während in dieser Zeit das jüdische Volk unbeirrbar an der Einzigkeit ihres Gottes festgehalten hat, hat sich vor allem der Jenseitsglaube sehr stark verändert und entwickelt. Es ist ein frommer Irrglaube, dass die Bibel sich jedem, der sie liest, von allein erschließt. Es kommt ja immer darauf an, welche Stellen man liest. Und wenn sich Bibelstellen widersprechen – welcher Idee soll man den Vorzug geben?