München Ratzingerplatz PDF

Die Straßenbahn München nahm am 21. Anfangs noch von Pferden gezogen, wurde zwischen 1895 und 1918 der Betrieb nach und nach elektrifiziert, sodass elektrische Triebwagen die Tiere ersetzten. Das 79 Kilometer lange Streckennetz liegt münchen Ratzingerplatz PDF auf einen Abschnitt der Linie 25 in Grünwald ausschließlich im Münchener Stadtgebiet.


Författare: Julius Frey.
Im amtlichen Verzeichnis der Münchener Straßennamen findet sich folgende Eintragung: «Ratzingerplatz: Moriz Ratzinger – 1849-1930 – Generalleutnant und Ehrenmitglied und Ehrenbeirat der ehemaligen freiwilligen Sanitätskolonne». Der Ratzingerplatz im südlichen Stadtteil Obersendling erinnert an einen königlich-bayerischen Offizier, dessen militärische Laufbahn, seine Freundschaft mit dem Prinzregenten Luitpold und dem letzten Bayernkönig Ludwig III. genau so bemerkenswert sind, wie der Weg, den seine Frau Henriette gehen mußte in einer Zeit, da die Gleichberechtigung von Mann und Frau ein in weiter Ferne liegendes Ziel der im 19. Jahrhundert einsetzenden Frauenbewegung war. In diesem Buch wird das Leben dieser zwei Menschen, geprägt durch Herkunft, Erziehung und Umwelt in Zusammenhang mit dem Zeitgeschehen gestellt. So entstand das Bild einer Epoche, die bis heute noch ihre Bedeutung hat.

Im Jahr 2013 wurden 105 Millionen von insgesamt 544 Millionen Fahrgäste der MVG durch die Tram befördert. Ein Wagen der Linie 18 am Maxmonument. Hier verkehrt mittlerweile die Linie 16. Diese Linien und weitere Nachtbuslinien verkehren täglich etwa von 1:30 Uhr bis 4:30 Uhr. In den Nächten von Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag gilt ein 30-Minuten-Takt, auf den Linien N19 und N27 abschnittweise sogar ein 15-Minuten-Takt. In den übrigen Nächten verkehren die Nachtlinien stündlich. Grundsätzlich können Münchner Trambahnen für Sonderfahrten gemietet werden.

Regelmäßig gibt es im Dezember eine Sonderlinie mit dem Namen Christkindltram, die eine Rundstrecke mit Anfangs- und Endhaltestelle Sendlinger Tor bedient. Diese Trambahn ist weihnachtlich geschmückt, in den Wagen wird Weihnachtsmusik gespielt und es werden Heißgetränke und Lebkuchen gereicht. Bei größeren Baumaßnahmen an wichtigen Knotenpunkten können meist mehrere Linien nicht mehr auf ihrem normalen Linienweg verkehren und müssen geteilt oder umgeleitet werden. Seit dem Jahr 2005 setzt die MVG teilweise Baustellenlinien ein, die Liniennummern von 30 bis 39 erhalten: So wurden beispielsweise die Westäste der Linien 17 und 18 miteinander verknüpft, die nun neu geschaffene Linie bekam die Liniennummer 37. Einsatz, da es in der U-Bahn zwischen Hauptbahnhof und Sendlinger Tor zu Behinderungen kam. Zur Kennzeichnung einer Baustellenlinie wird das Umleitungssymbol verwendet, welches bei R2- und R3-Wagen an der Position des Nachtlinienschilds an der Frontscheibe eingesteckt wird.

Die älteren Hochflurzüge vom Typ P erhalten stattdessen ein auffälliges gelbes Zielschild mit Umleitungssymbol. Werden Trambahnlinien komplett eingestellt und durch Busse im Schienenersatzverkehr ersetzt, so bekam die Ersatzlinie einige Zeit eine Hunderternummer, beispielsweise wird aus der Trambahnlinie 18 die SEV-Buslinie 118. Ebenso fuhr eine Buslinie 123 im Vorlaufbetrieb bis zur Eröffnung der neu gebauten Trambahn-Linie 23. Mittlerweile verwendet man hier aber die normalen Liniennummern. Seit 2001 beträgt die Spannung der Fahrleitung 750 Volt Gleichstrom, zuvor wurde mit 600 Volt Gleichstrom gefahren. Auf dem Liniennetz werden unterschiedliche Oberleitungssysteme eingesetzt: Hauptsächlich wird in München die Einfachfahrleitung genutzt, bei der der Fahrdraht zwischen den Fahrleitungsmasten abgespannt ist. Durch den wirtschaftlichen Aufschwung der Stadt München ab Mitte des 19.

Jahrhunderts und die damit wachsende Einwohnerzahl stieg das Verkehrsbedürfnis stark an. Wie in vielen größeren Städten geht die Straßenbahn in München auf private Unternehmen zurück. Juni 1869 richtete der Lohnkutscher Michael Zechmeister ein mit Pferden betriebenes Omnibusnetz ein, dieses wurde auch umgangssprachlich als Groschenwagen bezeichnet. Oktober 1876 nahm die erste Linie der Pferdebahn vom Promenadeplatz zur Burgfrieden-Maillingerstraße an der damaligen Stadtgrenze als erstes Teilstück der Ost-West-Linie den Betrieb auf.