Märchen für Winter und Weihnacht PDF

Zur Navigation springen Zur Suche springen Das Julfest ist ein nordeuropäisches Fest, das je nach religiöser Zuordnung zwischen der Wintersonnenwende und Anfang Februar gefeiert wird. Die älteste Erwähnung des Wortes findet sich im gotischen Kalenderfragment Codex Ambrosianus A aus dem sechsten oder siebten Jahrhundert n. Die Etymologie des Wortes bleibt zweifelhaft. Jahrhundert berichtete Snorri Sturluson in der Heimskringlasaga von Leben und Märchen für Winter und Weihnacht PDF Håkons I.


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Eine Sammlung alter – aber auch neuerer – Märchen von und für Winter und Weihnacht. Sie handeln von Wünschen und Geschenken zum Fest, von der kargen und kalten Jahreszeit und deren Überstehen, aber auch vom wärmeren, hellen Beginn des neuen Jahres.

Julfest in der Hacknacht begonnen, das war die Mittwinternacht und es wurde drei Tage lang Jul gehalten. Insgesamt nennt Snorri drei Jahresfeste der vorchristlichen Nordleute: eines zu Beginn der Winterperiode, ein zweites zur Mittwinterzeit und ein drittes im Sommer, wahrscheinlich zu dessen Beginn. En það er siður þeirra að hafa blót á haust og fagna þá vetri, annað að miðjum vetri en hið þriðja að sumri, þá fagna þeir sumri. Dies muss ich wahrheitsgemäß berichten, König, wenn ich erzählen soll, wie die Dinge liegen. In ganz Inner-Drontheim ist fast das ganze Volk heidnisch in seinem Glauben, wenn auch dort einige Männer getauft sind. Nun ist es ihr alter Brauch, im Herbst ein Opferfest zu begehen, um den Winter zu begrüßen, ein zweites im Mittwinter und ein drittes im Sommer, um den Sommer zu begrüßen. Snorri Sturluson: Heimskringla, Óláfs saga helga, Kap.

Als Termin des vorchristlichen Julfestes gibt Snorri hier die Mittwinternacht an. Nacht des Jahres, also die Wintersonnenwende, bezeichnete. Es bieten sich daher verschiedene Daten an. Geht man davon aus, dass das Mittwinter- oder Julfest in dem nach ihm benannten Monat Ýlir lag, dann ergeben sich weitere Überlegungen.

Der altisländische Kalender lebte neben dem kirchlichen Kalender nach der Christianisierung noch eine Weile fort und wurde erst allmählich, im Wesentlichen bis zum 12. Harald Ehrhardt hingegen schließt aus dem oben zitierten gotischen Kalenderfragment, dass es sich bei Jul um eine Zeit im November gehandelt habe. Allerdings ist umstritten, ob in dieser Zeit überhaupt ein Fest stattfand. Eine genaue Datierung des Fests bleibt aber schwierig. Ende der herbstlichen Drescharbeiten von Mitte November bis Mitte Dezember stattfanden. Schon Prokopios von Caesarea berichtet im 6. Jahrhundert von einem großen Fest auf Thule für die Zeit, wenn die Sonne nach der langen Winterdunkelheit zum ersten Mal sichtbar wurde.

Das Haraldskvæði, das um 900 entstanden ist, ist die einzige Skaldendichtung vor 1100, in der das Julfest genannt wird. Dort stellt der Dichter die Julfeier auf dem Lande dem Jultrinken der Seekrieger gegenüber. Die frühe Geschichte des Julfestes ist sehr umstritten. Die Meinungen reichen von der Leugnung eines vorchristlichen Julfestes bis zu umfassenden Rekonstruktionsversuchen aus späteren Bräuchen.