Ludwigs Kreuzzug nach Tunis 1270 PDF

Der Zweite Kreuzzug war ein von der Kirche geförderter Kriegszug zur Entlastung der Kreuzfahrerstaaten, der durch den Verlust der Grafschaft Edessa ludwigs Kreuzzug nach Tunis 1270 PDF Jahre 1144 veranlasst wurde. Er begann 1147 und endete nach mehreren Niederlagen der Kreuzfahrer im Jahre 1149 ergebnislos. Zwischen den in Folge des ersten Kreuzzuges gegründeten Kreuzfahrerstaaten kam es recht schnell zu Konflikten, oftmals kriegerischer Art.


Författare: Richard Sternfeld.
Ludwigs Kreuzzug nach Tunis 1270 ist ein unveränderter, hochwertiger Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahr 1896.
Hansebooks ist Herausgeber von Literatur zu unterschiedlichen Themengebieten wie Forschung und Wissenschaft, Reisen und Expeditionen, Kochen und Ernährung, Medizin und weiteren Genres.Der Schwerpunkt des Verlages liegt auf dem Erhalt historischer Literatur.Viele Werke historischer Schriftsteller und Wissenschaftler sind heute nur noch als Antiquitäten erhältlich. Hansebooks verlegt diese Bücher neu und trägt damit zum Erhalt selten gewordener Literatur und historischem Wissen auch für die Zukunft bei. The Dialogues of Plato Translated Into English with Analyses and Introductions by B. Jowett Vol. 2 is an unchanged, high-quality reprint of the original edition of 1871.
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Zudem war das normannische Fürstentum Antiochia in ständige Kämpfe mit dem Byzantinischen Reich verwickelt, bis es im Jahre 1138 unter byzantinische Oberhoheit geriet. Diese Entwicklung ließ einen weiteren Kreuzzug notwendig erscheinen. Von dem Zisterzienser-Abt Bernhard von Clairvaux beeinflusst, rief Papst Eugen III. Dezember 1145 zu einem zweiten Kreuzzug auf. Durch das zähe Drängen von Bernhard von Clairvaux konnten der französische König Ludwig VII.

Kreuzzug zu organisieren und dessen Führung zu übernehmen. Im Mai 1147 erfolgte der Aufbruch Konrads III. Wochen später von Paris aus aufbrach. Den Kreuzritterheeren folgte eine große Zahl unbewaffneter, einfacher Leute.

Unterwegs kam es zu Plünderungen und Ausschreitungen, unter denen besonders die jüdischen Gemeinden zu leiden hatten. Hinter den Exzessen des Ersten Kreuzzugs blieben sie aber zurück. Das eigentliche deutsche Kreuzfahrerheer traf mehrere Wochen vor den Franzosen in Konstantinopel ein. Anstatt auf die französischen Kontingente zu warten, setzten die Truppen Konrads recht schnell nach Kleinasien über.

Im selben Jahr brach eine mit englischen, flämischen und deutschen Kreuzfahrern bemannte Flotte in Richtung Iberische Halbinsel auf, wo mit ihrer Hilfe die Eroberung Lissabons von den Mauren gelang. In Kleinasien angekommen, teilte sich das Kreuzfahrerheer Konrads. Die unbewaffneten Teilnehmer des Kreuzzuges wählten eine Route entlang der kleinasiatischen Küste, während Konrad mit seinen Truppen direkt durch Kleinasien reiste. Konrads Heer wurde schnell in Kämpfe mit den türkischen Seldschuken verwickelt, die in der schweren Niederlage für die Kreuzritter im Oktober 1147 bei Doryläum gipfelten. Ungefähr einen Monat später trafen die Franzosen unter König Ludwig VII. Als das Kreuzfahrerheer Ende 1147 Ephesos erreicht hatte, erkrankte Konrad und reiste zurück in das sichere Konstantinopel.

Die Franzosen zogen weiter und wurden bei Laodikeia von den Seldschuken angegriffen, wobei sie schwere Verluste erlitten. Konrad war inzwischen genesen und nahm im März 1148 den Seeweg nach Palästina. Im Juni 1148 traf Konrad mit Ludwig in Akkon zusammen, wo über das weitere Vorgehen beraten wurde. Edessa war von Emir Nur-ad-Din – Sohn des 1146 verstorbenen Zengi – fast vollständig zerstört worden, weshalb die Stadt als Angriffsziel ausschied.

Konrad, Ludwig und König Balduin III. Angesichts dieser Bedrohung beschlossen die buridischen Herrscher der Stadt, ihren bisherigen Feind Nur-ad-Din um Hilfe zu bitten. Als der Emir mit einem Entsatzheer nahte, mussten die durch Wassermangel und Uneinigkeit der Befehlshaber geschwächten Kreuzfahrer die Belagerung nach nur wenigen Tagen abbrechen. Im April 1149 kehrte Ludwig VII. Frankreich zurück, ohne etwas bewirkt zu haben. Der unüberlegte Angriff auf Damaskus führte dazu, dass sich der Islam immer stärker zusammenschloss und die Kreuzfahrerstaaten massiver angriff, während auf christlicher Seite immer deutlicher wurde, dass sich die nationalen Interessen der Kreuzfahrer nicht mit der universalen Idee der Kreuzzüge in Einklang bringen ließen. So haben Unstimmigkeiten zwischen Ludwig VII.