Literatur und Politik im Unterricht PDF

Im Deutschen literatur und Politik im Unterricht PDF auch Ausdrücke wie Unterrichtung oder Einweisung verwendet. Der Informationsabgleich nach dem Briefing wird Rebriefing genannt.


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Wie kann Literaturunterricht politisch bilden? Von welchem Literatur- und Politikverständnis ist dabei auszugehen? Und welche Texte, welche Zugänge und Methoden bieten sich an? In einem interdisziplinären Austausch werden diese Fragen diskutiert und theoretische sowie praktische Verschränkungen von Politik und Literatur vorgestellt. Ausgangspunkte bilden gegenwärtige Problemlagen wie Postdemokratie und Neoliberalismus, übergreifende Konzepte wie jene des Engagements, der Subversion, der Subjekttheorie und der Erinnerungskulturen sowie Erfahrungen aus der Bildungs- und Unterrichtspraxis mit Materialien, Schreibprojekten und Kompetenzen.

Das Briefing war ursprünglich die Lagebesprechung, bei der die Tagesbefehle ausgegeben wurden. Vor Militäroperationen gibt es ein Missionsbriefing, früher als Operationsbefehle bezeichnet. Briefing ist die Information über alle erforderlichen Sachverhalte, die ein Marktforschungsinstitut oder eine Werbeagentur benötigt, um ein Angebot abgeben oder einen Auftrag ausführen zu können. Ergebnis zu erhalten, erfordert das Briefing Spielraum in der Ergebnisgestaltung. Erst durch den gewährten Spielraum unterscheidet sich das Briefing von einer Aufgabenstellung. Der Briefende muss daher sehr genau differenzieren zwischen den genau vorgegebenen, geschlossenen Ergebnisbestandteilen und den offenen Ergebnisbestandteilen.

Die kurze und knappe Übermittlung von Information zum Abgleich des Informationsstandes ist im Schichtbetrieb für die Pflege und die ärztlichen Dienste in einer Klinik seit jeher üblich. In der Berufsluftfahrt werden alle wichtigen Aktivitäten nach Checklisten abgearbeitet bzw. Handlungen nach ihrer Durchführung mit Checklisten nachträglich kontrolliert. Die normalen Prozeduren sind nicht Bestandteil des Start-Briefings. Beim Gerätetauchen ist es üblich, vor einem Tauchgang ein Briefing und danach ein Debriefing zu machen. Normalerweise leitet diese Briefings der erfahrenste Taucher oder der Tauchführer.

Vor dem Tauchgang wird die Gruppe oder der Buddy über die maximale Tauchtiefe, die maximale Tauchzeit, die geplante Route beziehungsweise Himmelsrichtung, Besonderheiten, besondere Tauchzeichen und die Notfallorganisation informiert. Beim Debriefing wird reflektiert, was gut, und was verbesserungswürdig am Tauchgang war. Es werden Probleme ange- oder besprochen und Lösungen dafür gesucht. Nach Schulungstauchgängen bewertet der Tauchlehrer die absolvierten Übungen. Zunehmend wird der Ausdruck auch in der politischen Kommunikation verwendet, zumal in der Unterrichtung zu Sitzungen europapolitischer Gremien. Alois Hundertpfund: Briefing als Instrument des Unterrichts.

Louis Back, Stefan Beuttler: Handbuch Briefing. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Diese Seite wurde zuletzt am 2.