Lehrbuch der Hydrotherapie PDF

Dies ist ein als lesenswert ausgezeichneter Artikel. Der Begriff Badekultur oder Badewesen bezieht sich auf das Lehrbuch der Hydrotherapie PDF in warmem oder kaltem Wasser, das in erster Linie der Reinigung dient, aber auch der Förderung der Gesundheit und des Wohlbefindens.


Författare: Béni Buxbaum.

"Mit vorliegender Arbeit bestrebte ich mich einen orientierenden Überblick über das Gesamtgebiet der modernen wissenschaftlichen Hydrotherapie zu bieten. Der theoretische Teil enthält die fundamentalen physiologischen Tatsachen, der zweite die Technik und Methodik, der dritte die Praxis der speziellen Hydrotherapie. Wie im ersten Teil jeder Abschnitt den Namen des genialen Forschers Winternitz, meines verehrten Lehrers aufweist, so entstand auch die Praxis der Hydrotherapie unter seinem lebendigen Wort und seinem unermüdlichen aneifernden Beispiel.
Unter Hydrotherapie versteht man die methodische innere und äussere Anwendung des Wassers in den verschiedensten Temperaturen und in allen Aggregatformen zu therapeutischen Zwecken. Wenn früher von Hydrotherapie die Rede war, so hielt man diese für identisch mit "Kaltwasserkur", und auch heute noch ist in verschiedenen Kreisen die Ansicht verbreitet, dass das Wasser von den Hydrotherapeuten nur in den niedrigsten Temperaturen zur Anwendung komme." […]
Dr. Béni Buxbaum stellt in seinem vorliegenden Werk ein historisches Lehrbuch der Hydrotherapie dar.
Der Verlag der Wissenschaften verlegt historische Literatur bekannter und unbekannter wissenschaftlicher Autoren. Dem interessierten Leser werden so teilweise längst nicht mehr verlegte Werke wieder zugängig gemacht.
Das vorliegende Buch ist ein unveränderter Nachdruck der historischen Originalausgabe von 1900.

Das Dampfbad, heute zur Sauna gezählt, diente ebenfalls diesem Zweck. Die Ursprünge der europäischen Badekultur liegen in der Antike, als öffentliche Thermen auch eine wichtige soziale Funktion hatten. Mit der Völkerwanderung kam der Zerfall der römischen Badekultur. 12 m großen und 2,4 m tiefen Becken, in das zwei Treppen hinabführten. Im antiken Griechenland und bei den Römern hatte die Badekultur einen sehr hohen Stellenwert.