Leasing im Bilanz- und Steuerrecht PDF

Grundsatz des Handels- leasing im Bilanz- und Steuerrecht PDF Steuerrechts, wonach bilanzielle Sachverhalte im Zweifel nach dem wirtschaftlichen Ergebnis zu beurteilen sind. Wirtschaftliche Sachverhalte beinhalten meist wirtschaftliche und rechtliche Aspekte, deren Ergebnis oft nicht übereinstimmt. Auch bei der Bilanzierung und Besteuerung können Geschäftsvorfälle nach rechtlichen oder wirtschaftlichen Kriterien beurteilt werden.


Författare: Heinz-Hermann Hellen.
Leasing hat als Finanzierungsalternative einen hohen Stellenwert bei Investitionen und es hat sich als Alternative zum Bankkredit etabliert. Unterschiedliche Vertragsausgestaltungen haben dabei Auswirkungen auf die Bilanzierung.
Das Handbuch widmet sich daher dem Thema Leasing in allen Rechtsbereichen und Facetten. Sowohl die internationale Rechnungslegung, das Handelsrecht, als auch das Steuerrecht werden abgedeckt, um so einen ganzheitlichen Überblick zu liefern. Auf den neuen Leasingstandard IFRS 16 geht das Buch intensiv ein.
Ein Standardwerk für jedes Unternehmen, das Leasing nutzt, für Wirtschaftsprüfer und Steuerberater.

Im Rahmen der Interpretation handelsrechtlicher Normen stellt die wirtschaftliche Betrachtungsweise eine teleologische Auslegung von Gesetzesvorschriften dar und dient der Beurteilung von Sachverhalten. 1 Satz 2 HGB, dass Vermögensgegenstände in der Bilanz des Eigentümers aufzunehmen sind. Ist jedoch ein Vermögensgegenstand nicht dem Eigentümer, sondern einem anderen wirtschaftlich zuzurechnen, hat dieser ihn in seiner Bilanz auszuweisen. Besitzer den Eigentümer im Regelfall für die gewöhnliche Nutzungsdauer von der Einwirkung auf das Wirtschaftsgut wirtschaftlich ausschließen kann, dann ist diesem Besitzer das Eigentum zuzurechnen. AO die steuerliche Wirksamkeit der an sich nichtigen Rechtsgeschäfte. Die wirtschaftliche Betrachtungsweise betrifft insbesondere Eigentumsvorbehalt, Sicherungsübereignung, Finanzierungsleasing oder Scheingeschäfte. Eigentumsvorbehalt: Betroffen sind seine Unterarten einfacher, verlängerter oder erweiterter Eigentumsvorbehalt.

Eine Verbuchung des Warenausgangs beim Verkäufer darf bereits erfolgen, wenn das wirtschaftliche Eigentum an der Ware beim Käufer liegt, also wenn ihm die Ware mit Eigentumsvorbehalt geliefert wurde. Auch in Fällen des Nießbrauchs können der bürgerlich-rechtliche Eigentümer eines Grundstücks oder grundstücksgleichen Rechts und der wirtschaftliche Eigentümer verschieden sein. Eine weitere Facette der wirtschaftlichen Betrachtungsweise liegt im sogenannten Gestaltungsmissbrauch. Dieser liegt vor, wenn die vertragliche Gestaltung nur gewählt wurde, um Steuern zu sparen. In der Schweiz wird die wirtschaftliche Betrachtungsweise aus Art.

1 OR abgeleitet, wonach die Rechnungslegung die wirtschaftliche Lage des Unternehmens so darstellen soll, dass sich Dritte ein zuverlässiges Urteil bilden können. Ware nicht vom Lieferanten, sondern vom Käufer bilanziert. Claus-Wilhelm Canaris, Methodenlehre der Rechtswissenschaft, 1995, S. Günther Beine, Die Bilanzierung von Forderungen in Handels-, Industrie- und Bankbetrieben, 1960, S. Gabler Wirtschaftslexikon, Band 6, 1984, Sp. Ertragsteuerliche Behandlung von Leasing-Verträgen über bewegliche Wirtschaftsgüter, BMF-Schreiben vom 19. Iris Oldenburger, Die Bilanzierung von Pensionsgeschäften nach HGB, US-GAAP und IAS, 2000, S.