Kunst einer anderen Stadt PDF

Kunst in den europäischen Nachkriegsjahren, die ihre Ursprünge im Paris der 1940er und 1950er Kunst einer anderen Stadt PDF hat. Namensgeber war der Kunstkritiker Michel Tapié, der den Namen art informel für eine Pariser Ausstellung im Studio Facchetti im November 1951 mit dem Titel Signifiants de l’informel geprägt hat.


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Stadtplanerische Altlasten, neoliberale Entwicklungsprozesse und spektakuläre Neuentwürfe einerseits, zunehmende Pluralität, Globalität und Virtualität unserer Städte andererseits fordern vor allem Künstler/innen heraus, sich zunehmend mit dem Stadtraum zu beschäftigen. Hier initiieren sie Kunstprozesse und lassen Erfahrungsräume entstehen, die den Alltag unterbrechen und fest gefahrene Erwartungshorizonte öffnen. In ihrer Kunst beginnt eine andere, eine neue Stadt – als Versprechen und Herausforderung. Dieser Band dokumentiert die dafür exemplarischen Kunst- und Ausstellungsprojekte, welche die Akademie einer anderen Stadt als Kunstplattform der Internationalen Bauausstellung IBA Hamburg 2009 und 2010 realisiert hat. Darüber hinaus diskutiert er – kontrovers – Entwicklungen und Vorstellungen von öffentlichem Raum, Freiheit, Verantwortung, Stadtentwicklung, Gentrifizierung und kultureller Bildung aus Sicht von Kunst und Stadtplanung, Kulturwissenschaft, Philosophie und Pädagogik, mit Beiträgen von Yvonne P. Doderer, Uli Hellweg, Andrea Knobloch, Michaela Ott, Ute Vorkoeper, Tanja Wetzel und Gesa Ziemer

Vornehmlich in der Frühzeit war auch die Bezeichnung Tachismus üblich, ein von dem Kunstkritiker Pierre Guéguen geprägter Begriff. Das Informel bildete sich in Paris als Gegenpol zur geometrischen Abstraktion, die auch von der École de Paris vertreten wurde. Zu seinen Merkmalen zählen die Formlosigkeit und die Spontaneität in der künstlerischen Produktion. Farbe und andere bildnerische Materialien werden autonom eingesetzt. Jahrhunderts die Phase II der malerischen Abstraktion. Informel hat das Testament Kandinskys vollstreckt, ist jedoch nicht sein Epigone geworden. Ab 1952 etablierte sich das Informel in Deutschland.

Auf der documenta II in Kassel im Jahr 1959, die Kunst nach 1945 thematisierte, nahmen alle international namhaften Vertreter des Informel und des Abstrakten Expressionismus teil. Informel von internationaler und kunsthistorischer Bedeutung sind Peter Brüning, Carl Buchheister, Emil Cimiotti, Karl Fred Dahmen, Hans Hartung, Gerhard Hoehme, Winfred Gaul, Bernard Schultze, Emil Schumacher, K. Städtische Galerie im Lenbachpalais München: aktiv-abstrakt. Historisches Museum Frankfurt: Tachismus in Frankfurt: Quadriga 52. Kunstausstellung der Ruhrfestspiele Recklinghausen, Kunsthalle Recklinghausen, 5. Deutsche Malerei und Skulptur nach 1952.