Kultur – Teilhabe – Bildung PDF

Dieser Artikel beschreibt das politische Postulat bzw. Die Forderung nach sozialer Inklusion ist verwirklicht, wenn jeder Mensch in seiner Individualität von der Gesellschaft akzeptiert wird und die Möglichkeit hat, in vollem Umfang an ihr kultur – Teilhabe – Bildung PDF oder teilzunehmen.


Författare: Max Fuchs.

Inklusion beschreibt dabei die Gleichwertigkeit eines Individuums, ohne dass dabei Normalität vorausgesetzt wird. Normal ist vielmehr die Vielfalt, das Vorhandensein von Unterschieden. Die einzelne Person ist nicht mehr gezwungen, nicht erreichbare Normen zu erfüllen, vielmehr ist es die Gesellschaft, die Strukturen schafft, in denen sich Personen mit Besonderheiten einbringen und auf die ihnen eigene Art wertvolle Leistungen erbringen können. 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung nennen Inklusion unter mehreren Punkten, z. Eine zentrale Bedeutung hat das Prinzip der sozialen Inklusion in der UN-Behindertenrechtskonvention. Hiermit hat ein neuer Begriff Eingang in die Menschenrechtsdiskussion gefunden, der gegen die Unrechtserfahrung gesellschaftlicher Ausgrenzung eine freiheitliche und gleichberechtigte soziale Inklusion einfordert.

Inklusion hebt die folgenden sechs Formen sozialer Exklusion auf. Dort, wo Inklusion als sozialpolitisches Konzept gelingt, werden separierende Einrichtungen überflüssig. Inklusion betrifft alle Lebensbereiche und damit neben dem im nächsten Abschnitt angerissenen und zumeist in den Blick genommenen schulischen Bereich auch die Bereiche Arbeiten, Wohnen und Freizeit. Schulsystem gleichzeitig inklusiv sein kann und ob die vorhandenen rechtlichen Grundlagen es ermöglichen, ein inklusives Bildungssystem zu entwickeln. Alle Schülerinnen und Schüler besuchen die allgemeine Regelschule und werden von Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet. Soziale Inklusion betrifft keineswegs nur Menschen mit Behinderungen, sondern auch Senioren, Migranten, Kinder und Jugendliche mit besonderen Herausforderungen usw. Asylbewerber gar nicht erst in eigens für sie eingerichteten Heimen unterzubringen.

Frage gestellt wird, wie in Dunkelrestaurants, in denen sich Sehende als die eigentlichen Menschen mit Defiziten erweisen. Sehende können wegen der Dunkelheit ihr Nicht-Sehen-Können, anders als blinde Menschen, nicht kompensieren. Wohnprojekte, die mit dem Begriff der Inklusion werben und generationenübergreifend oder gemeinschaftlich für Menschen mit oder ohne besondere Herausforderungen arbeiten, inkludieren ihre Beteiligten. Die Montag-Stiftung Jugend und Gesellschaft entwickelte 2011 einen Kommunalen Index für Inklusion. In einer vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Studie unter dem Titel Entwicklung eines Modells zur gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Demenz im Museumsraum entwickelten Hamburger Wissenschaftler beispielhaft ein Konzept zur Inklusion alterskranker Menschen.