Konstruktionen des Leichtbaus PDF

Zur Navigation springen Zur Suche springen Unter dem Namen Espenlaub entstanden zwischen 1928 und 1953 einzelne innovative, zum Teil auch sehr skurrile Automobile. Die frühen, ungewöhnlichen Experimentalfahrzeuge blieben Einzelstücke, ebenso ein Prototyp in Stromlinienform mit Flügeltüren auf der Basis eines Volkswagens. Espenlaub baute insgesamt zumindest neun verschiedene Konstruktionen des Leichtbaus PDF bzw.


Författare: Christoph Palmen.
Wagenräder, Luftschiffe und Hängedächer – das Prinzip


Speichenrad und seine Anwendung.

Soweit bekannt blieb keines der Automobile erhalten. Auskunft über sein automobiles Schaffen gibt insbesondere eine Sammlung von 20 Schwarzweißfotografien, die Espenlaub und seine Automobile zwischen 1928 und 1953 zeigen. Die Sammlung wurde im Rahmen der Automobilia Auktion Ladenburg im Herbst 2007 unter Nummer 675 versteigert. Espenlaubs Automobile waren maßgeblich von seinen Erfahrungen geprägt, die er ab Juli 1920 als Autodidakt beim Bau eigener Gleit- und Segelflugzeuge insbesondere hinsichtlich Aerodynamik und Leichtbau gesammelt hatte. Ende der 1920er-Jahre gab Espenlaub seine Fliegerkarriere nach mehreren nur mit Glück überlebten Abstürzen auf. Hauptbetätigungsfeld war fortan sein Flugzeugreparaturbetrieb mit anfänglich 80, im Dritten Reich bis zu 2.

Experimentalmodelle am Ende des Zweiten Weltkriegs bzw. Das zweite Espenlaub-Automobil entstand ebenfalls noch 1928, wiederum auf Basis eines Wanderers. Das Fahrzeug zeigt eine extreme, bauchige, damals wie heute äußerst skurril anmutende Stromlinienform, die am ehesten an gedrungene Luftschiffe oder U-Boote erinnert. Fahrzeug von 1928 mit ausgeprägter, wenn auch nicht mehr so extrem bauchiger Stromlinienform. Zur Fahrwerks- und Antriebstechnik sind keine Informationen überliefert. 37 wirkte Espenlaub an der Entwicklung und dem Bau von Stromlinien-Rennsportwagen für die in Frankfurt am Main ansässigen Adlerwerke mit.

Die einzelnen Fahrzeuge unterschieden sich in Details wie dem Kühlergrill, der Scheinwerferanordnung und dem Dachverlauf, wurden zum Teil über die Jahre hinweg bis 1940 auch modifiziert. Quellen 1948 baute Espenlaub wohl eines der ungewöhnlichsten Fahrzeuge der Automobil-Geschichte. Modell Espenlaubs aus dem Jahr 1947. Der 400 besaß eine von Espenlaub selbst gestaltete Pontonkarosserie in Aluminiumschalenbauweise mit Fließheck, vorne angeschlagenen Türen sowie einen großen, von außen zu öffnenden Kofferraum. Der vor der Vorderachse installierte Zweitakter erreichte eine Höchstleistung von 14 PS bei 4. Vorderachse und trieb die Vorderräder an. Es blieb bei einzelnen Versuchsfahrzeugen im Vorserienstadium.

Die in Bruchsal geplante reguläre Serienproduktion kam nicht zustande. Ebenfalls noch 1952 präsentierte die Flugzeugfabrik Gottlob Espenlaub das für die Serienfertigung bestimmte Modell Espenlaub 1000, ein viersitziges, zweitüriges Coupé mit sportlichem Charakter. Die selbst entworfene Karosserie war aerodynamisch äußerst günstig und von Espenlaubs Erfahrungen aus dem Flugzeugbau geprägt. Experimentalfahrzeugen, die in keiner Weise den Massengeschmack getroffen hätten, bestanden nicht. Zeitgenössische Berichte lobten das Design als außergewöhnlich elegant.

Die gesamte Karosserie war in Schalenbauweise aus Aluminium ausgeführt. Trotz der langen Motorhaube und der niedrigen Bauweise wurden die gute Rundumsicht und Übersichtlichkeit gelobt. Zukunftsweisend war die vollständige Verkleidung des Unterbodens, ferner die sich verjüngenden hinteren Kotflügel mit vergleichsweise großem Karosserieüberhang hinten. Der Plattformrahmen des Espenlaub 1000 war ebenso eine Eigenentwicklung wie das Fahrwerk. Tests lobten die Abstimmung der Federung sowie die geringe Seitenneigung.