Kleines Konzilskompendium PDF

Angehöriger einer Religionsgemeinschaft, der kein kleines Konzilskompendium PDF Amt innehat, also kein Kleriker ist. In der Gesamtheit spricht man auch vom Laienstand. Der Begriff Laie wird vornehmlich im Christentum verwendet, zuweilen aber auch auf andere Religionen übertragen.


Författare: Karl Rahner.
Das kleine Konzilkompendium bietet alle Konstitutionen, Dekrete uns Erklärungen, die unter Mitarbeit der Verfasser im Auftrag der deutschen Bischöfe übersetzt wurden. Mit eine zuverlässigen, sachlichen Kurzkommentierung, die auf umstrittene Stellen eingeht, Parallelen zieht und Zukunftsperspektivenanalysiert.

Dies wird auf die Gegebenheit zurückgeführt, dass Bildung bis in die Renaissance für Angehörige nicht vermögender Familien nur durch eine geistliche Laufbahn zu erhalten war. In allen vorreformatorischen Kirchen gibt es eine Unterscheidung zwischen Klerikern und Laien. Die Aufgabe der Laien nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil Das Zweite Vatikanische Konzil unterstreicht als eine Neubestimmung des Laien die Teilhabe aller Gläubigen am Amt Christi und an der der Kirche anvertrauten Sendung in der Welt. Berufung in der Verwaltung und gottgemäßen Regelung der zeitlichen Dinge das Reich Gottes zu suchen. Die systematische Erfassung des Laien In systematischer Hinsicht sind zwei Frage zu unterscheiden: Hat ein Paradigmenwechsel stattgefunden? Wer fällt nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil unter den Begriff des Laien?

Nach einer Lesart hat durch das Zweite Vatikanische Konzil kein Paradigmenwechsel stattgefunden. Der Laie ist nach wie vor schlicht der Nichtkleriker. Nach einer anderen Lesart ist das Grundlegende die allen Christgläubigen gemeinsame Taufberufung: Nicht der Laie ist der Nichtkleriker, sondern der Kleriker ist der Nichtlaie, d. Kleriker ist der Gläubige, der auf Grund seiner Weihe nicht Laie ist. Zweites Vatikanisches Konzil, Lumen Gentium Nr.

Der Codex iuris canonici definiert in can. Kraft göttlicher Weisung gibt es in der Kirche unter den Gläubigen geistliche Amtsträger, die im Recht auch Kleriker genannt werden, die übrigen dagegen heißen auch Laien. 5 CIC werden „Mitglieder der Institute des geweihten Lebens“ potentiell den Laien zugerechnet, in can. Das Dekret Apostolicam actuositatem enthält weitere Ausführungen zur Berufung, Sendung und Bedeutung der Laien in der Kirche. Darin werden auch organisierte Formen des Laienapostolats thematisiert.

In Artikel 26 schlägt das Dekret vor, Rätestrukturen zu schaffen, in denen Laien in der Organisation der Ortskirche mitwirken können. In der Zeit nach dem Konzil entstanden zahlreiche geistliche Gemeinschaften, die die Entwicklung der Spiritualität der Laien fördern. Mit der Laisierung eines Klerikers können in bestimmten Ausnahmefällen als Dispens oder als Kirchenstrafe die Rechte und Pflichten seines Standes ausgesetzt werden, womit ein geweihter Kleriker faktisch in den Laienstand versetzt wird. Im Buddhismus wird der Begriff gewöhnlich für Nicht-Mönche verwendet. Karl Rahner, Herbert Vorgrimler: Kleines Konzilskompendium, Sämtliche Texte des Zweiten Vatikanischen Konzils, Freiburg i. Klerus und Laien, in: RGG3 Bd.