Kindheit – ein Begriff wird mündig PDF

Zur Navigation springen Zur Suche springen William Griffith Wilson auch Bill Wilson und Bill W. Nach einer schwierigen Kindheit wurde Wilson im Alter kindheit – ein Begriff wird mündig PDF 22 Jahren zum Alkoholiker.


Författare: Ekkehard Braunmühl.
Kinder gelten bis heute als Mindermenschen. In der Familie wie in der Schule und ganz allgemein zählt ihre Stimme nicht, im herrschenden Rechtsverständnis stehen sie der Welt der Objekte näher als der Welt der Menschen. Kinder werden in der Regel von Erwachsenen kolonialisiert und emotional als Projektionsfläche für unerfüllte Träume aus der eigenen, meist mangelhaft integrierten Kindheit benutzt.
Unsere Gesellschaft muß sich fragen lassen, wie sie die junge Generation in Zukunft in die allgemeinen politischen, ökologischen und wirtschaftlichen Entscheidungsprozesse einzubinden gedenkt. Dies kann wohl nur gelingen, wenn Kindheit und Jugend als vollwertige Lebensabschnitte mit allen Rechten gewürdigt werden.
Eine Änderung des pessimistischen Menschenbildes, das den jungen Menschen für unfertig erklärt und glaubt, ihn deswegen erziehen und bevormunden zu dürfen, muß an vielen Seiten ansetzen. In diesem Buch sind Beiträge von Autorinnen und Autoren versammelt, die sich für die Befreiung des Begriffs „Kindheit“ aus der Diskriminierung engagieren. Die Lebensfelder Familie, Bildung und Schule sowie die rechtliche Dimension werden aus unterschiedlicher Sicht beleuchtet. Ein wichtiges Buch mit einer Fülle von Argumenten aus der aktuellen Kinderrechtsbewegung.

Während eines Krankenhausaufenthalts wurde der erfolglose Börsenmakler und scheinbar hoffnungslose Trinker dazu angeregt, anderen zu helfen, die unter dem gleichen Problem litten. Aus der Begegnung mit dem alkoholkranken Arzt Dr. Freundschaft, die zu einer dauerhaften Alkoholabstinenz beider bis zu ihrem Tode führte. Wilson und Smith trafen sich fortan regelmäßig mit anderen Alkoholikern, um mit Hilfe einer Reihe einfacher spiritueller Handhabungen, jeweils zuerst einmal vorrangig sich selbst zu helfen, um abstinent zu bleiben oder trocken zu werden. Erst nachdem 1941 in der Saturday Evening Post ein Artikel über die regelmäßigen Treffen der Anonymen Alkoholiker erschienen war, über die so genannten Meetings, fand die Bewegung starken Zulauf.

Es wird geschätzt, dass die Bewegung bis heute auf über 100. 000 Gruppen mit mehr als 2 Millionen Mitgliedern in 150 Ländern weltweit angewachsen ist. Der erklärte Hauptzweck der AA-Gruppen ist, die eigene Abstinenz zu erhalten und den noch leidenden Alkoholikern zu helfen, ohne Alkohol zufrieden zu leben. Als die Bewegung größer wurde, lehnte es Wilson ab, größere Befugnisse zu übernehmen und bestand darauf, dass sich die Bewegung nicht an einzelnen Personen, sondern an spirituellen Prinzipien orientieren solle.