Kein Griff nach der Weltmacht PDF

Wie bin ich geworden, wer ich bin? Professor für öffentliches Recht an der Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik. Anschrift: Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik, Von-Melle-Park kein Griff nach der Weltmacht PDF, 20146 Hamburg.


Författare: Alexander Will.
Vorwort 1 Die Bühne für das Große Spiel. Deutschland, Österreich-Ungarn und das Osmanische Reich 1871-1918 2 Geheimdienste und Propaganda. Asymmetrische Herausforderung im symmetrischen Krieg 2.1 Dynamit und Pamphlete: Verdeckte Operationen der Mittelmachte und britische Abwehr
2.2 Diplomaten und Agenten: Der deutsche Nachrichtendienst im Orient
2.3 Den deutschen Waffenbruder fest im Visier: Osterreich-Ungarns Nachrichtendienst im Nahen und Mittleren Osten
2.4 Gegen Deutschland: Osterreichs Propaganda in der Türkei
2.4.1 Knappes Personal, große Schlagkraft: Das Büro des Presse- und Propagandaoffiziers in Konstantinopel
2.4.2 Mit Gott für den Kaiser: Die katholische Propaganda Osterreich-Ungarns im Orient
2.4.3 Schuler und Gelehrte: Wissenschaft und Bildung im Dienste
der Propaganda
2.4.4 Prestige und Pracht: Ein Monarchenbesuch als
Propagandawerkzeug
2.5 Viel Masse, ein wenig Elite: Deutsche Propaganda in der Türkei
2.6 Endziel Aufstand: Deutsche Propaganda für den Heiligen Krieg
2.7 An der Grenze zur Panik: Britische Propaganda-Abwehr 3 Revolutionierung
Exkurs: Der "Arabische Aufstand" – der britische Revolutionierungscoup
3.1 Expeditionen
3.1.1 Die Expedition Moritz
3.1.2 Die Expedition Rohloff
3.1.3 Die Expedition Frobenius
3.1.4 Die deutsche Zentralafrika-Expedition
3.1.5 Die Expedition Musil
3.1.6 Die Stotzingen-Neufeld-Expedition
3.1.7 Persien und Afghanistan
3.2 Morgenländische Marchen: Die Goldkarawanen Deutschlands
3.3 Die Legende vom totalen Scheitern: Wie die deutsche Revolutionierung den Orient veränderte Exkurs: Lawrence relativiert und die Enttäuschungen britischer Revolutionierung 4 Von Legenden und einer Stärke aus Schwäche Literatur
Ungedruckte Quellen
Schrifttum
Nachschlagewerke
Internet
Abkürzungen Personenregister

Veröffentlichungen zu Fragen des Verfassungs- und Völkerrechts, der politischen Justiz, Menschenrechte und internationalen Beziehungen des Mittleren Ostens. Die Rolle der UNO und des Sicherheitsrates im Irakkonflikt Hat die weit verbreitete Kritik an der Erfolglosigkeit, Ineffektivität und Schwäche der UNO sich im Irakkonflikt bewahrheitet? Da die US-Administration unter allen Umständen zur militärischen Beseitigung des Regimes in Bagdad entschlossen war, worüber sie nie einen Zweifel hat aufkommen lassen, hatte der UN-Sicherheitsrat ohnehin nur die Chance der Verzögerung, aber nie der Verhinderung dieses einseitigen Krieges. Hauptziel und -funktion des UN-Sicherheitsrates ist die Sicherung das Friedens, was ihm trotz Veto nicht gelang.

In der Interpretation der US-Administration allerdings versäumte er seine Aufgabe gerade dadurch, dass er den Krieg nicht legitimierte, der in ihrer paradoxen Logik der alleinige Garant eines zukünftigen Friedens im Mittleren Osten sein soll. Von diesem Embargo waren praktisch nur medizinische Artikel ausgenommen sowie Lebensmittel, wenn aus humanitären Gründen erforderlich. Darüber hatte ein Sanktionskomitee zu entscheiden, welches zur Überwachung des Embargos eingesetzt worden war und noch heute faktisch über die Versorgung der irakischen Bevölkerung bestimmt. Obwohl das Embargo nahezu vollständig eingehalten wurde, drängten die USA auf eine militärische Verschärfung der Sanktionen, was sie am 27. Resolutionen Geltung zu verschaffen und sie durchzuführen und den Weltfrieden und die internationale Sicherheit in dem Gebiet wiederherzustellen“.

Dennoch, das Ziel, die Wiederherstellung der uneingeschränkten Souveränität Kuwaits, wurde erreicht. Die Resolution ist überwiegend von den USA formuliert worden und enthält einen Diktatfrieden, der in diesem Umfang und der Härte der Bedingungen nach bis dahin keinem Land nach 1945 zugemutet worden ist. 39 und 41 UNO-Charta fand, mutierte mit der Resolution 687 im April 1991 nach Einstellung der Kämpfe zum Hebel und Druckinstrument für zweifelhafte Ziele. Doch waren die Staaten in diesen Fällen zu ähnlichem gemeinsamem Vorgehen nicht bereit. Sie blieben auch beim Schutz der Kurden inkonsequent.

Im Herbst 1998 eskalierten die Auseinandersetzungen um die Inspektionen der UNSCOM, der Spionagetätigkeit und die Weitergabe von Informationen an den israelischen Geheimdienst Mossad vorgeworfen wurden. Bagdad stellte zunächst die Zusammenarbeit ein, lenkte aber nach militärischen Drohungen der USA im November wieder ein, und die zeitweise abgereisten UN-Inspekteure kehrten zurück. 1998 ist dem UN-Sicherheitsrat endgültig die Kontrolle über den Irakkonflikt entglitten, der sich seitdem vor allem als Konfrontation der USA mit dem Regime Saddam Husseins darstellte. Die USA intensivierten ihre Bemühungen um den Aufbau einer schlagkräftigen Opposition, stellten in dem vom US-Kongress Ende 1998 verabschiedeten Iraq Liberation Act erhebliche finanzielle Mittel zur Verfügung und richteten in Prag den Oppositionssender „Radio Free Iraq“ ein. Angesichts der unbestreitbar katastrophalen Auswirkungen des gesamten Sanktionssystems auf die Bevölkerung des Irak und seiner Nutzlosigkeit für die Entwaffnung und vollkommene Abrüstung des Irak spricht vieles für die Einschätzung kritischer Betrachter, dass seine weitere Aufrechterhaltung jeglicher Rechtsgrundlage entbehrte, ja, das Sanktionssystem des Art. Mit Übernahme des US-Präsidentenamtes durch George W. Bush rückten die alten, von Paul Wolfowitz, Douglas Feith und Richard Perle schon lange vor dem 11.