Josef Stoffels. Steinkohlenzechen PDF

Das Ruhr Museum, vormals Ruhrlandmuseum, ist ein von seinen Beständen und Abteilungen her breit gefächertes natur- und kulturhistorisches Museum für das Ruhrgebiet in Essen. Träger ist die Stiftung Ruhr Museum. Direktor ist seit 2012 der Historiker Heinrich Theodor Grütter. Das Museum, das sich als Gedächtnis und Schaufenster josef Stoffels. Steinkohlenzechen PDF Ruhrgebiets versteht, dokumentiert in seiner Dauerausstellung Natur, Kultur und Geschichte des Ruhrgebiets und damit die Entwicklung des größten Ballungsraums Europas.


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Der Essener Fotograf Josef Stoffels (1893–1981) dokumentierte in den 1950er Jahren zur Hochphase des Steinkohlenbergbaus so gut wie alle 150 fördernden Zechen im Ruhrgebiet in Farbe und Schwarzweiß. Sein Fotoband „Die Steinkohlenzechen. Ruhr, Aachen, Niedersachen. Das Gesicht der Übertageanlagen in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts“ erschien 1959 und zeigte fast alle Zechen, aber nur in Schwarzweiß. Im Katalog zur Ausstellung werden nun 60 Zechen in Einzelbildern und Serien gezeigt, viele davon erstmals in Farbe. Weitere Fotografien Stoffels zeigen die Berglehrlingsausbildung, die Bergarbeitersiedlungen, die betriebliche Fürsorge der Zechengesellschaften und die Einrichtung zur Aufnahme der angeworbenen Bergleute. Hinzu kommen Bilder für Wirtschaft und Industrie, die britische Militärregierung, das Ruhrlandmuseum und Bilder aus dem Stadtgebiet Essen. Diese Themenvielfalt bestimmt das Werk eines der wichtigsten Fotografen im Ruhrgebiet der Nachkriegsgeschichte.

Stuttgarter Büro HG Merz gestaltet und ist in vier Ebenen gegliedert. Auf der 12-Meter-Ebene befindet sich eine Fläche für Wechselausstellungen. Ebenso in einer Galerie 21 in einem Zwischengeschoss. Das ehemalige Ruhrlandmuseum wurde im April 2007 geschlossen, um dann den Neubauten des Museums Folkwang Platz zu machen. Das neue Ruhr Museum nahm am 20. Januar 2010 wurde das Ruhr Museum im Weltkulturerbe Zollverein in Anwesenheit des Bundespräsidenten Horst Köhler zusammen mit der Kulturhauptstadt RUHR. Das Ruhr Museum ist eines der ältesten Museen des Ruhrgebietes und blickt auf mehr als hundert Jahre Geschichte zurück.

Der Kruppsche Bildungsverein und der Historische Verein für Stadt und Stift Essen waren die maßgeblichen Betreiber und Stifter des 1901 gegründeten Essener Museums-Vereins und des am 4. Direktor das Ruhrlandmuseum und trug in dieser Zeit maßgeblich zu dessen thematischen Ausrichtung bei. Es befand sich zunächst in der Essener Innenstadt am Burgplatz in der Alten Post. 1934 erhielt das Museum den Namen Ruhrlandmuseum. Waldthausen Villa führte zur weitgehenden Zerstörung der historischen Bestände durch Bombenangriffe.