John Locke: Essay über den menschlichen Verstand PDF

In der Philosophie gibt es seit john Locke: Essay über den menschlichen Verstand PDF 17. Jahrhundert darüber hinaus fachspezifische Verwendungen des Begriffs, die sich an diesem Begriff orientieren und unterschiedliche Aspekte hervorheben.


Författare: Udo Thiel.
In this series the most important works in the history of philosophy are discussed with cooperative commentary from internationally renowned philosophers. Each volume contains 12 to 15 essays, and follows the organizational structure of the discussed philosophical work. Essential reading for students and academics alike, the series elucidates the major themes in philosophy without the need for time-consuming consultation of secondary literature.

Im Anschluss an Descartes‘ Spiegel-Metaphern entstanden zahlreiche kontroverse Reflexionstheorien. Nachdem reflection im Englischen und réflexion im Französischen sich im 17. Indem wir uns deren bewusst sind und sie in uns betrachten, so empfängt unser Verstand dadurch ebenso bestimmte Vorstellungen, wie von den unsere Sinne erregenden Körpern. Diese Quelle von Vorstellungen hat Jeder ganz in sich selbst, und obgleich hier von keinem Sinn gesprochen werden kann, da sie mit äusserlichen Gegenständen nichts zu thun hat, so ist sie doch den Sinnen sehr ähnlich und könnte ganz richtig innerer Sinn genannt werden.

Der Zustand der Reflexion ist gegen die Natur. Wir sehen, daß in dem Maße, als in der organischen Welt die Reflexion dunkler und schwächer wird, die Grazie immer strahlender und herrschender hervortritt. Momente festzuhalten, an denen der Verstand sich reflektieren könne. Immanuel Kant setzt sich mit den Reflexionsbegriffen seiner Vorgänger in einem Anhang zur transzendentalen Analytik der Kritik der reinen Vernunft auseinander.

Er spricht hier von der Amphibolie, d. Objekten der Natur gelange, es ist aber schwer, ihm selbst diesen Vorwurf zu ersparen. Vorgängern stets die Trennung zwischen dem endlichen Bewusstsein und einem inhaltsleeren Absoluten bestehen bleibe. Gegebenheiten der Anschauung unter verschiedenen Gesichtspunkten erörtere. Bewußtsein noch ein reines Sein, sondern, wie Kant selbst es tiefsinnig ausgesprochen hat, die Erfahrung, m. Kommunikation eines endlichen Subjekts mit einem undurchdringlichen Sein, aus dem es emportaucht, worin es aber gleichwohl engagiert bleibt. Die Reflexion bleibt eine permanente Möglichkeit des Für-sich als Versuch einer Übernahme von Sein.

Ego cogito’ im Spiegel seiner Objekte, seiner Werke und schließlich seiner Handlungen zurückzuerobern. Jahrhundert wurden die Fragen nach Reflexion und Reflexivität neu aufgeworfen durch den prägenden Einfluss von Wissenschaftsphilosophie bzw. Wer über philosophische Methodenfragen redet, setzt sich dem Verdacht aus, über die Philosophie zu reden statt zu philosophieren. Gehört aber die Diskussion über Methodenfragen zur Philosophie, kann man offenbar nur philosophierend über die Philosophie reden, und man muß es tun, wenn man in der Philosophie Methodenfragen für relevant hält.