Jesus und das Danielbuch PDF

Für Vorstellungen von Unsterblichkeit in anderen Religionen und in philosophischen Jesus und das Danielbuch PDF siehe die Artikel Unsterblichkeit und Leben nach dem Tod. Ewiges Leben ist ein Begriff der jüdischen und christlichen Theologie, der sich sowohl auf Gott als auch auf den Menschen bezieht. Im Pentateuch, dem ältesten Kanon-Teil der Bibel, wird ein ewiges Leben nur für Gott angenommen und dem Menschen abgesprochen.


Författare: Otto Betz.
Wie in dem bereits erschienenen, von G. Grimm geschriebenen, Band I soll die Frage beantwortet werden, wie Jesu das Buch des Propheten Daniel für sich verwendet und ausgelegt hat. Diese Frage wird auf das Menschensohnkapitel Daniel 7 eingegrenzt, wobei die Ausübung der Vollmacht des Menschensohns (Dan 7,14), dessen Verwerfung und Leiden (Dan 7,21-25) und seine Wiederkunft (Dan 7,13) im Mittelpunkt stehen. Dabei wird auch die Zukunftserwartung des Apostels Paulus behandelt, sofern sie von Dan 7 getragen ist.

Im Alten Testament wird das ewige Leben als Merkmal Gottes hervorgehoben. So sagt Gott nach dem 5. Buch Mose: Denn ich erhebe meine Hand zum Himmel und spreche: So wahr ich ewig lebe! Mit Bezug auf den Menschen ist schon im Buch Genesis, einem der ältesten Bücher des Alten Testaments, von einem ewigen Leben die Rede. Die Stelle lautet: Und Gott, der Herr, sprach: Siehe, der Mensch ist geworden wie einer von uns, zu erkennen Gutes und Böses. Denn jeder Mensch unterliegt dem Geschick und auch die Tiere unterliegen dem Geschick.

Sie haben ein und dasselbe Geschick. Eine andere, optimistische Sichtweise findet sich in drei spät entstandenen alttestamentlichen Schriften: dem heute in das 2. Buch Daniel und dem Buch der Weisheit und dem 2. Gemeinsam ist den jüdischen Autoren, die ab dem 2. Schriften ihren Glauben an ein menschliches ewiges Leben ausdrücken, dass dieses als Privileg der Gerechten aufgefasst wird. Es steht demnach nicht allen Menschen bevor.

Die Exklusivität dieser Daseinsform wird betont. Es unterscheidet sich von bíos, dem irdischen, vergänglichen Leben, und von psychḗ, der vom Tod bedrohten physischen Lebenskraft des Lebendigen. Sinne aufgefasst und daher nicht so bezeichnet. Ebenso wie im Alten Testament gilt das ewige Leben, soweit es dem Menschen zuteilwerden kann, ausschließlich als Lohn der Gerechten.

Belohnung für richtiges Verhalten während des gegenwärtigen Lebens erlangen kann. Der Apostel Paulus legt besonderes Gewicht auf den Lohngedanken. Ungerechtigkeit gegenüber, die mit Gottes Zorn, mit Tod und Vergänglichkeit verknüpft sei. In der Kirchenväterzeit wurde bei der Erörterung des ewigen Lebens nicht dessen zeitliche Dauer, sondern die Qualität betont.