Jedes Sterben ist ein Riss PDF

Figur der lateinamerikanischen Folklore und bezeichnet im Genaueren den Geist einer Frau, die um ihre Kinder weint, welche sie in einem Fluss ertränkt hat. Ihre Erscheinung gilt meist als Vorbote für den Tod, und jedes Sterben ist ein Riss PDF wird behauptet, dass sie in der Umgebung von Flüssen aufzufinden sei. Die Erzählung der Llorona existiert in vielerlei Ausführungen und ist zu einem gewissen Grade im gesamten lateinamerikanischen Raum verbreitet, insbesondere in Mexiko. Frau und sie wollte den stattlichsten aller Männer heiraten.


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Was sie sich wünschte, trat ein, und nachdem sie geheiratet hatte, gebar sie drei Kinder. Als erstes einen Sohn, dann eine Tochter und zuletzt einen weiteren Sohn. In den Vereinigten Staaten ist die Legende der Llorona durch die mexikanische Bevölkerung im südlichen Teil des Landes, der ehemals mexikanisches Territorium darstellte, verbreitet worden. Aus diesem Grund ist sie meist auch nur der mexikanischstämmigen Bevölkerung geläufig und entspricht zu weiten Teilen der mexikanischen Fassung.

Es wird gesagt, dass es deshalb ratsam sei, die Llorona zu meiden, da sie Menschen ertränkte und versuchte, diese als ihre Kinder auszugeben, um dadurch in den Himmel zu kommen. Eine weitere Variante der Geschichte ist in Mexiko verbreitet. Sie lebte in Tequila, Jalisco, und ging zu einer Wahrsagerin, um sich ihre Zukunft vorhersagen zu lassen. Dort wurde ihr offenbart, dass sie und ihre Kinder bald sterben würden.

Im Süden Mexikos, insbesondere in Guerrero, wird erzählt, dass die Llorona eine Prostituierte gewesen sei. Sie trieb ihre unehelichen Kinder ab und warf diese in den nahe gelegenen Fluss Tecpan. Die verbreitete Fassung in Guatemala ist der mexikanischen ähnlich, ein Unterschied ist jedoch, dass darin dem Wehklagen der Llorona eine unheimliche Eigenschaft nachgesagt wird. So wird ihr Klagen leiser, wenn sie in unmittelbarer Nähe ist, und lauter, wenn sie weiter weg ist.

Es gibt auch Varianten, in denen erzählt wird, dass die Llorona eine Kreolin gewesen sei. Sie war die Frau eines wohlhabenden Spaniers. Auf einem Ausflug verliebte sie sich jedoch in einen armen Mann von unreinem Geschlecht und wurde von diesem schwanger. Um diesen Vorfall zu verheimlichen, ertränkte sie das Kind, wofür sie verdammt wurde. Es wird gesagt, dass die Llorona nur in unmittelbarer Nähe von Wasser erscheinen kann, also von Flüssen, Brunnen, Bächen oder Wasserlöchern.

Meist wird sie von Männern gesichtet, welche nach einer Begegnung mit ihr wahnsinnig oder zumindest schwer traumatisiert werden. Die Erzählung der Llorona ist auch in Honduras zu finden. Obwohl es sich auch hier um eine Frau handelt, welche um ihre ertrunkenen Kinder weint, findet man stellenweise Unterschiede in der Geschichte. Eine alternative honduranische Fassung ist die Geschichte einer wunderschönen, verheirateten Frau, welche von ihrem Mann verlassen wurde. Aus diesem Grund zog sie um die Ufer der Flüsse und verführte vorbeigehende Männer.

Wenn diese ihr zu nahe kamen, verwandelte sie sich in eine hässliche alte Frau und trieb die Männer in den Wahnsinn. Die Geschichten der Llorona in El Salvador sind denen aus Mexiko sehr ähnlich, mit dem Unterschied, dass es sich um eine Pipil handelt, welche in einen Adligen verliebt war. Er liebte sie ebenfalls, jedoch nicht ihre Kinder und lehnte es ab, sie zu heiraten, solange sie die Kinder nicht losgeworden sei. In Panama ist die Geschichte der Llorona eine der meistverbreiteten Folkloren des Landes.

Laut dieser Version war die Tulivieja eine wunderschöne junge Frau, welche mit einem wichtigen Geschäftsmann verheiratet war. Das Paar hatte nur ein kleines Kind. Der Ehemann verbot seiner Frau, auf Feste zu gehen, und befahl ihr, daheim zu bleiben, um auf ihren Sohn aufzupassen. Eines Tages war in einem Nachbardorf ein großes Fest, und da der Ehemann arbeiten war, beschloss sie, zu dem Fest zu gehen. Sie ist in ganz Chile verbreitet. So erscheint die Llorona in Chile zwar ebenfalls als Geist einer Frau, welche auf der Suche nach ihrem Sohn ist, jedoch wird sie in enge Verbindung mit dem Tod gebracht.

Sohn weint, welcher in jungen Jahren starb. Andere Versionen sagen, dass die Llorona die Herzen derer, welche ihre Klagen hören, zum Zittern bringt, und dass sie Wanderer hypnotisiert, welche vor dem Morgengrauen unterwegs sind, und mit ihnen den Rest der Nacht verbringt, um sich über den Tod ihres Sohnes hinwegzutrösten. Da die Legende der Llorona in vielen unterschiedlichen Varianten zu finden ist, unterscheidet sich ihre Aussage auch oft mehr oder minder stark. Generell kann jedoch gesagt werden, dass die Legende der Llorona auf mehreren Ebenen die Funktion einer mahnenden Erzählung einnimmt. So lehrt sie die Kinder, dass schlechtes Benehmen sowie das Herumtreiben in der Dunkelheit dazu führt, von der Llorona heimgesucht zu werden. Die Geschichte der Llorona spiegelt sich in der griechischen Mythologie in ähnlicher Form im Mythos der Medea wider, welche ebenfalls ihre Kinder ermordete, nachdem sie von Jason verlassen worden war.