Jahrbuch für Verfassung, Recht und Staat im islamischen Kontext – 2012/2013 PDF

Als Epoche der Wirtschaftsgeschichte versteht man unter Kapitalismus eine wirtschaftsgeschichtliche Periode, die jahrbuch für Verfassung, Recht und Staat im islamischen Kontext – 2012/2013 PDF noch andauert. Sie folgte auf die Epochen des Feudalismus des europäischen Mittelalters bzw.


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Im Mittelpunkt dieses interdisziplinär angelegten Jahrbuchs stehen die Autonomie des muslimischen Individuums und der Schutz seiner Rechte im traditionellen islamischen Recht sowie in den Rechtsordnungen westlich als auch islamisch geprägter Staaten.

Etymologisch leitet sich Kapitalismus ab von Kapital, welches sich selbst von lat. Jahrhundert gebraucht, jedoch mit vagem und unspezifischem Sinn. 1753 in Frankreich belegt und meint hier Person, die Güter besitzt. In seinem heutigen Sinn wird es erstmals von Richard de Radonvilliers 1842 verwandt. Weitere Belege für sein Auftreten finden sich bei Pierre Leroux 1848 und im Englischen erstmals bei William Thackeray 1854. Im Englischen geht seine weitere Verwendung wesentlich von David Ricardo aus. Kapitalismus ist ein Essentially Contested Concept und wird sehr unterschiedlich wahrgenommen.

In der markteuphorischen Wahrnehmung werden Kapitalismus und Marktwirtschaft de facto gleichgesetzt. Kapitalismus wird als entbehrlicher Begriff gesehen, der aus der „sozialistischen Mottenkiste“ komme. In der sozialkritischen Wahrnehmung kommt der Phase des Hochkapitalismus eine besondere Bedeutung zu. Die Durchsetzung des Kapitalismus bewirkte demnach weitreichende Verschiebungen der Wirtschafts- und Gesellschaftsstruktur und einschneidende Brüche in den Lebens- und Arbeitsbedingungen. Einige Autoren befürworten anstelle des in Deutschland als wertend verstandenen Begriffs Kapitalismus die neutralere Bezeichnung Marktwirtschaft. Unter angelsächsischen Ökonomen ist der Gebrauch des Begriffs capitalism durchgängig üblich.

Andere Autoren unterscheiden zwischen beiden Begriffen. Danach hänge das Vorliegen einer kapitalistischen Wirtschaftsordnung von den Eigentumsverhältnissen der Produktionsmittel ab, eine Marktwirtschaft zeichne sich durch die Koordination der Wirtschaftsprozesse über den Marktmechanismus aus. Erste für den Kapitalismus grundlegende Ideen finden sich in der spätscholastischen Schule von Salamanca und bei den Physiokraten. Die Ansammlung von Kapital hält er für notwendig, um durch dessen Einsatz technische Neuerungen zu finanzieren. Im vierten Buch wendet er sich gegen den vorherrschenden Merkantilismus, der Außenhandel als ein Nullsummenspiel betrachtete.