Jahrbuch des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa / 2005 PDF

Maribor wurde zur Alpenstadt des Jahres 2000 gekürt und war 2012 Kulturhauptstadt Europas. Die jahrbuch des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa / 2005 PDF größere Stadt, Graz in der österreichischen Steiermark, liegt 60 km nördlich. Daneben gliedert sich die Stadtgemeinde noch in 34 Ortschaften. Diese Unterteilung hat jedoch keine verwaltungstechnische Konsequenz.


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Das Jahrbuch des Oldenburger Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, dessen erster Band 1993 erschien, legt den Akzent auf Berichte über neue wissenschaftliche Forschungsergebnisse im Bereich Kultur und Geschichte der historischen deutschen Ostprovinzen. Die Dokumentation von Archivbeständen, thematische Bibliographien und Forschungsberichte bilden die inhaltlichen Schwerpunkte; Aufsätze behandeln Einzelaspekte. Das Jahrbuch enthält den für jede Ausgabe aktualisierten "Wissenschaftlichen Informationsdienst", eine Dokumentation von Forschungsarbeiten, die im Entstehen begriffen, aber noch nicht erschienen sind. Das Jahrbuch steht Autoren aus dem In- und Ausland offen.

Marburg geht auf eine 1164 erwähnte Markburg zurück, die der Siedlung ihren Namen gab. 1204 wird der Ort erstmals als Markt und 1254 als Stadt genannt. 1480 und 1481 wurde die Stadt von Matthias Corvinus vergeblich belagert. Der Name Maribor wurde erst im 19. Jahrhundert im Zuge des Aufkommens des slowenischen Nationalbewusstseins vom Dichter Stanko Vraz geschaffen. 1896 wurde lexikalisch zusammengefasst, Marburg besitze drei Brücken, eine Kathedrale, einen Stadtpfarrturm, eine gräfliche Burg, ein Kasino mit Theater, einen Stadtpark und rund 20. Sie gab unter anderem Fachliteratur über die Rebsortenkunde, sogenannte Ampelographische Berichte, heraus, die über die Grenzen der Monarchie Bedeutsamkeit erreichten.

Marburg blieb bis zum Ende des Ersten Weltkrieges 1918 als Teil des Herzogtums Steiermark und damit Österreich-Ungarns unter der Herrschaft der Habsburger. Bei der Auflösung Österreich-Ungarns im Herbst 1918 wurde die überwiegend deutschösterreichische Stadt von der neu gegründeten Republik Deutschösterreich, aber auch vom neu gegründeten Staat der Slowenen, Kroaten und Serben beansprucht. Nach dem Überfall des Deutschen Reiches auf das Königreich Jugoslawien am 6. In Maribor-Tezno befindet sich das größte Massengrab der Massaker von Bleiburg. Beim Autobahnbau wurden 1999 auf einer Länge von etwa 70 Metern Skelette bzw.

Ab Sommer 1945 wurden nicht zuvor geflohene deutschsprachige Marburger nach Österreich vertrieben, ihr Eigentum konfisziert. Eine individuelle Feststellung ihrer Schuld oder Unschuld fand nicht statt. Nach 1945 entwickelte sich die Stadt zu einem blühenden industriellen und kulturellen Zentrum für den gesamten Norden Sloweniens und Jugoslawiens. Seit 1969 besteht eine Städtepartnerschaft mit der hessischen Stadt Marburg an der Lahn, seit 1987 mit der steirischen Landeshauptstadt Graz. 1975 wurde die Universität Maribor gegründet. Seit der Erklärung der Unabhängigkeit Sloweniens von Jugoslawien im Jahr 1991 verlor die gesamte neu gegründete Republik den innerjugoslawischen Binnenmarkt. Die Auswirkungen dieses Verlustes auf die Wirtschaft der Stadt waren erheblich, eine hohe Arbeitslosenquote war die Folge.

Maribor wurde vom Rat der Europäischen Union zur Kulturhauptstadt 2012 ausgerufen, ebenso wie Guimarães in Portugal. Das zweiwöchige Lent-Festival, das nach dem am Drauufer gelegenen Stadtbezirk Lent benannt wurde, findet jeden Juni mit Hunderten von Musik-, Theater- und Kleinkunst-Veranstaltungen statt. Jahr im August das Punk-Festival No Border Jam statt. Zehn Kilometer südlich des Stadtzentrums, bei Slivnica, befindet sich der Flughafen Maribor. Mit der Stadt Celje und der Hauptstadt Ljubljana ist Maribor durch die Autobahn A1 verbunden. Bahn und Straße großteils über Maribor.