Istrien PDF

If istrien PDF can see this, your browser does not support frames. Stadt in der Gespanschaft Istrien, Kroatien.


Författare: Lore Marr-Bieger.
Istrien, zu einem winzigen Teil slowenisch, zum größten Teil kroatisch, ist ein Reisegebiet mit langer Tradition.
Die felsengesäumte Küste mit ihren vielen kleinen Kiesbuchten und dem glasklaren, fischreichen Meer lädt ein zum Baden, Schnorcheln und Tauchen. Segelfreunde und Motorbootbesitzer finden eine Vielzahl von großen und gut ausgestatteten Jachthäfen. Die venezianisch geprägten Küstenstädte locken mit sehenswerten Altstädten. Und das hügelige Hinterland mit seinen beschaulichen Örtchen und mächtigen Trutzburgen eignet sich ideal zum Mountainbiking, Wandern oder auch zum Paragliding.

Sie ruht auf den Resten einer aus antiker Zeit stammenden Siedlung Civitas Nova bzw. Emonia und war von 381 bis 1831 Sitz eines Bistums. Sie liegt an der Küste etwa 15 km nördlich von Poreč auf einer kleinen Insel, die erst im 18. Jahrhundert mit dem Festland verbunden wurde. Die Geschichte der Stadt reicht bis in die Antike zurück.

Schon griechische Seefahrer hatten hier einen Stützpunkt, verbliebene Ruinen der damaligen Siedlung sind heute vom Meer überflutet. 381 wird auf der Synode von Aquileia erstmals ein Bischof Maximus aus Civitas Nova erwähnt. Nach dem Untergang des weströmischen Reichs im Jahr 476 wurde die Stadt dem Byzantinischen Reich zugeteilt. Jahrhunderts gerät die Stadt unter ostgotische Herrschaft. Die Unterwerfung durch die Ostgoten endete im Jahr 538 nach dem byzantinischen Sieg im Gotenkrieg. Zuflucht und gaben dem Ort den Namen Emonia. 600 sind Bischöfe von Emonia belegt.

Urkundlich wird die Stadt erstmals 599 in einem Schreiben von Papst Gregor dem Großen erwähnt. Cittanova unter der Herrschaft der Langobarden. Im Jahr 788 gerät die Stadt unter fränkische Herrschaft. Von 800 bis 1831 sind Bischöfe von Emonia bzw. Ab dem Jahr 976 wird Cittanova ein Teil des Herzogtums Kärnten. Jahrhunderts wird die Stadt von verschiedenen Patriarchen regiert. Jahrhundert wurde der Einfluss und die Vormachtstellung Venedigs in der Adriaregion um Istrien immer stärker.

Cittanova endgültig unter die venezianische Schutzmacht, welche bis zum Niedergang der Löwenrepublik 1779 andauerte. Dazu hinterlässt ein Erdbeben am 26. Als Teil des venezianischen Reichs geriet Cittanova immer wieder in kriegerische Konflikte, so bei der Auseinandersetzung Venedigs mit der Republik Genua oder beim Uskokenkrieg von 1615 bis 1617. Cittanova unter Plünderungen und Entführungen durch Krieger des Osmanischen Reichs. Neben den kriegerischen Auseinandersetzungen setzten auch die Pest und die Malaria den Bewohnern zu. Jahrhundert zählte die Stadt, welche nun Neapolis genannt wurde, meist nur noch wenige hundert Einwohner, welche verarmt in baufälligen Gebäuden lebten. Immerhin setzte dank venezianischer Investoren zu Beginn des 18.

Jahrhunderts ein erneuter Aufschwung ein, dessen neu erstellte Bauten noch heute das Stadtbild der historischen Altstadt prägen. Gründung des Königreichs Italien im Jahr 1805 geriet Cittanova, wie die gesamte Küste Istriens, unter den Machteinfluss Napoleons. Am Wiener Kongress wurde 1815 mit der Zuschlagung der Region Illyrien an die Habsburger auch Cittanova unter österreichische Herrschaft gestellt. 1828 wurde durch ein päpstliches Dekret das Bistum Cittanova aufgehoben und dem Bistum Triest und Capodistria angeschlossen. Nach dem Ersten Weltkrieg und dem Ende der Österreichisch-Ungarischen Monarchie kam Cittanova wie ganz Istrien und Triest wieder zum Königreich Italien. Im Grenzvertrag von Rapallo von 1920 wurde die Region um Cittanova an Italien zugeschlagen. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs fiel nach der Kapitulation Italiens die Stadt 1943 bis 1945 an Nazi-Deutschland.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Cittanova zunächst 1947 der Zone B des Freien Territoriums Triest zugeteilt. Juni 1991 erklärt die Republik Kroatien ihre staatliche Unabhängigkeit. Cittanova beherbergte jedoch wie andere touristische Küstenorte viele Flüchtlinge in Hotels und Touristenunterkünften. Nach der Volkszählung 2011 hatte die Gemeinde Novigrad 4345 Einwohner, von denen 2050 männlich und 2295 weiblich waren.