Internationale Volkswirtschaftslehre PDF

Zur Navigation springen Zur Suche springen Das Trilemma des Wechselkursregimes beschreibt einen der Zielkonflikte, dem ein Staat bei seinen wechselkurspolitischen Entscheidungen ausgesetzt ist. Das Mundell-Fleming-Internationale Volkswirtschaftslehre PDF ist eine Erweiterung des IS-LM-Modells. Das IS-LM-Modell bezieht sich auf den Güter- und Geldmarkt und gilt für geschlossene Volkswirtschaften. Unter Wechselkursstabilität wird die Unterstützung bzw.


Författare: Juan José Güida.
In der Weltwirtschaft werden die Karten neu gemischt. Parallel zum asiatischen Wachstum sinkt der Einfluss Europas. In Deutschland macht sich Unruhe über die Zukunft vieler gut bezahlter Arbeitsplätze breit. Die Politik scheint machtlos. Zeit, sich auf die wissenschaftlich gesicherten Erkenntnisse der internationalen Volkswirtschaftslehre zurückzubesinnen. Aufbauend auf einem umfassenden Überblick über die traditionellen Themen (Zahlungsbilanz, Außenhandel, Kapitalverkehr, Wechselkurssysteme) geht der Autor über die konventionelle Lehrbuchdarstellung hinaus, indem er populären Interpretationen der Globalisierung fundierte Aussagen entgegengesetzt. Studierenden, Managern sowie dem allgemeinen Publikum vermittelt das Werk die Kerninhalte des Fachs – in verständlicher Sprache und mit aktuellem Bezug.

Zur Wechselkursstabilisierung greift die Zentralbank oder die Regierung durch zinspolitische Maßnahmen sowie Interventionen am Devisenmarkt in den Wechselkurs ein, wobei die Wirkung auf die nationale Geldmenge bei Interventionen durch die Zentralbank am stärksten ist. Die Wahl des Wechselkursregimes ist abhängig von der Entwicklung eines Landes. Wenn der Wechselkurs um mehr als ein Prozent abweicht, muss die Zentralbank intervenieren. Es gibt eine ganze Reihe von möglichen Wechselkursregimen. Bei der formalen Dollarisierung wird die heimische Währung durch den US-Dollar ersetzt.

In vielen Entwicklungsländern fand Dollarisierung faktisch statt, aber nur wenige Länder änderten auch formal ihre Währung in Dollar. Das Currency Board ist eine unabhängige Finanzinstitution und verteidigt einen gesetzlich festgelegten Wechselkurs. Die gesamte Geldmenge ist ausschließlich durch Währungsreserven gedeckt. Dieser Umstand soll vor Spekulationen schützen und wird daher fallweise in Entwicklungsländern zur Einführung empfohlen, insbesondere zur Bewältigung von Finanzkrisen. Eine Währungsunion ist ein einheitliches Währungsgebiet.

Sie kann entweder mit fixen Wechselkursen oder durch Einführung einer gemeinsamen Währung mit Zentralbank geschaffen werden. Ausrichtung auf stabilitätsorientierte Ziele, wie z. Wechselkurs bildet sich der Kurs ausschließlich durch Angebot und Nachfrage auf dem Devisenmarkt und auf staatliche Eingriffe wird verzichtet. Sie werden auch frei schwankende Wechselkurse genannt. Seit dem Zusammenbruch des Währungssystems von Bretton Woods besteht bei den Weltwährungen US-Dollar, japanische Yen und dem Euro ein flexibler Wechselkurs.

Administrierte Wechselkurse sind flexible Wechselkurse, die aufgrund bestimmter Bandbreiten nur begrenzt flexibel sind. Ab Erreichen eines bestimmten Interventionspunktes greift die Zentralbank ein, um den Wechselkurs innerhalb der Bandbreite zu halten. Länder mit administrierten Wechselkursen sind beispielsweise Kanada, Japan und viele Entwicklungsländer. Der Goldstandard wurde zwischen 1717 und 1933 verwendet und war die historisch wichtigste Grundlage für die Bildung fester Wechselkurse. Das Wertverhältnis von Gold zur Währung bestimmte jedes Land für sich.

Nach dem Zweiten Weltkrieg halfen institutionale Einrichtungen beim Wiederaufbau der Weltwirtschaft. Der IWF gilt bis heute als „Zentralbank der Zentralbanken“. Die Weltbank wird von kreditgebenden Ländern mit Kapital ausgestattet. Die fünf größten Anteilseigner sind Frankreich, Deutschland, Japan, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten. Das Bretton-Woods-System, basierend auf dem Gold-Devisen-Standard, wurde entwickelt, um den Goldstandard zu ersetzen.

Goldstandard für zu inflexibel und waren der Meinung, er würde Konjunkturzyklen verschlimmern und verlängern. Der US-Dollar galt als nationale Währung und internationales Zahlungsmittel. Die Politik der USA beeinflusste damit die Inflationsraten aller anderen Länder. Die Länder waren nicht mehr bereit, die Leistungsbilanzdefizite der USA mit ihren Leistungsbilanzüberschüssen zu finanzieren. Die Wechselkurse wurden nur zögerlich angepasst. Die Glaubwürdigkeit des Systems ging verloren und führte zu destabilisierenden Spekulationen. Eine Festlegung auf einen festen Wechselkurs besteht heute kaum noch.

Einige Länder sind zwar offiziell oder inoffiziell an eine andere Währung oder an einen Korb gebunden, allerdings abgeschwächt durch festgelegte Bandbreiten, innerhalb derer die Währung schwanken kann. Unter freien Kapitalbewegungen wird der grenzüberschreitende Kapitalverkehr verstanden. Zwischen den beiden Weltkriegen bestimmte der Protektionismus den internationalen Handel. Beim Protektionismus schränken Länder den Außenhandel ein, um die binnenwirtschaftliche Nachfrage nach inländischen Gütern anzuregen und die Nachfrage nach ausländischen Gütern zu dämpfen oder gar zu verhindern. Ursache dafür, war der Zollerlass „Smoot-Hawley“ durch die USA, was protektionistische Gegenreaktionen der übrigen Länder hervorruf. Die Liberalisierung bezieht sich auch auf die Abschaffung von Kapitalverkehrskontrollen. Sie stellen situationsabhängige Maßnahmen dar, die die eigene Währung und die Finanzmärkte stabilisieren, die währungspolitische Autonomie absichern und Kapitalabflüsse verhindern sollen.

Empirische Studien zeigen, dass die Liberalisierung der Finanzströme durch Abschaffung der Kapitalverkehrskontrollen entscheidend von den wirtschaftspolitischen Zielsetzungen eines Landes abhängt. Zudem scheint auch der Einfluss auf die Zentralbank eine Rolle zu spielen. Bei unabhängigen Zentralbanken scheint die Offenheit der Finanzmärkte in der Regel größer zu sein. Er enthält verbindliche Regeln, dessen Durchführung mittels Länderüberprüfungen und -berichte überwacht wird. In Entwicklungsländern stellt sich die Liberalisierung von Finanzströmen als schwierig dar, da es in der Vergangenheit bei einigen Ländern zu Instabilität und teils zu Krisen kam. Aufgrund der großen Zunahme des freien Kapitalverkehrs kam es in der Vergangenheit zu gefährlichen Krisen, insbesondere in den Schwellenländern. Die Währungskrisen und deren Ursachen können in drei Generationen eingeteilt werden.