Integrierte Corporate Governance PDF

Governance ist die Unternehmensführung durch definierte Richtlinien. Dazu zählt die Festlegung von Unternehmenszielen, die darauf angewandte Methodik zur Umsetzung und die Planung der notwendigen Ressourcen für das Erreichen der Ziele. Risk steht für das Risikomanagement mit bekannten und unbekannten Risiken durch definierte Risikoanalysen. Ein integrierte Corporate Governance PDF Faktor dabei ist das frühzeitige Auseinandersetzen mit Risiken, der Bereitstellung von Strategien zur Risikominimierung und dem Vorbereiten von Schadensfallpuffern bei Risikoeintritt.


Författare: Martin Hilb.
Der Autor bietet einen innovativen Ansatz zur wirksamen Führung und Aufsicht von Unternehmen für Praxis und Theorie. Die vorgestellten Instrumente, vom Autor entwickelt und in der Praxis erprobt, behandeln Fragen zu Boardstrategie und -kooperation, Auswahl, Zusammensetzung, Beurteilung, Honorierung und Förderung von Board- und Vorstandsmitgliedern sowie zur Evaluation von Führungsgremien. Mit vier zusammenhängenden Bausteinen der New Corporate Governance – der situationalen, strategischen, integrierten und controlling-orientierten Dimension – werden bisher weitgehend isoliert behandelte Komponenten der Corporate Governance integriert. Die vorgestellten Konzepte werden mit Fallstudien und Praxisberichten des Autors illustriert. 

Compliance ist das Einhalten interner wie externer Normen für die Bereitstellung und die Verarbeitung von Informationen. Diese beinhaltet unter anderem Vorgaben aus Normierungsbestrebungen und die Zugriffsreglementierung für die Daten sowie die gesetzlichen Rahmenbedingungen für deren Verwendung. Der englische Ausdruck hat sich im deutschen Sprachgebrauch etabliert, so dass auf eine deutsche Übersetzung der Begriffe verzichtet wird. Das Management muss sich mit einer komplexen Verteilung von Beziehungsebenen befassen: überregionalen und multinationalen Geschäftsbeziehungen, gesetzlichen und gesellschaftlichen Regeln, Unternehmensabteilungen und deren Zielen und Vorgaben sowie Umsetzung, Kontrolle und Einhaltung von Prozessen. In jedem Vorgang innerhalb des Unternehmens treten die verschiedensten Ausprägungen dieser Einflüsse miteinander in Beziehungen und haben individuelle Anforderungen. Bei einem Vorgang innerhalb eines Unternehmens kollidiert die SOX-Konformität mit nationalen Datenschutzbestimmungen beim Audit von Personalbestands- und Gehaltsdaten. Dieses Beispiel beschreibt einen von vielen Vorgängen innerhalb eines Unternehmens und bringt eine Vielzahl von Ressourcen, Regeln und Risiken miteinander in Verbindung.

Das GRC-Modell erhebt den Anspruch, ein Rahmengerüst zur Erleichterung der Organisation der Vielzahl von Verflechtungen der unterschiedlichen Vorgänge einzubringen. Dabei sind Lösungen dieser Art in der Regel IT-lastig und versuchen, über rechnergesteuerte Werkzeuge die Berücksichtigung vieler, im Idealfall aller oben genannten Abhängigkeiten zu berücksichtigen. GRC ist ein integrierter, holistischer Ansatz für organisationsweite Governance, Risk und Compliance, der gewährleistet, dass die Organisation sich ethisch und gemäß ihrem Risikoappetit sowie interner und externer Vorgaben verhält, ermöglicht durch die Abstimmung von Strategien, Prozessen, Menschen und Technologie, wodurch Effizienz und Effektivität gesteigert werden. Seufert: A frame of reference for research of integrated GRC.

TC 11 International Conference, CMS 2010 Proceedings. Springer, Berlin 2010, ISBN 978-3-642-13240-7, S. HTML, Netzauftritt des deutschen Corporate Governance Kodex auf corporate-governance-code. HTML, Netzauftritt mit einer Studie zum aktuellen Stand des GRC Managements auf emea. 130 kB, Forschungsbericht zum strategischen GRC Management auf db-thueringen. Diese Seite wurde zuletzt am 18. April 2018 um 14:51 Uhr bearbeitet.

Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen. Smart City ist ein Begriff, der seit den 2000er Jahren von unterschiedlichen Akteuren in Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Stadtplanung verwendet wird, um technologiebasierte Veränderungen und Innovationen in urbanen Räumen zusammenzufassen. Laut manchen Akteuren sei die hochentwickelte Smart City ein Internet of Things and Services: Die gesamte städtische Umgebung ist dabei mit Sensoren versehen, die sämtliche erfassten Daten in der Cloud verfügbar machen. So entsteht eine permanente Interaktion zwischen Stadtbewohnern und der sie umgebenden Technologie. Smart Economy bezeichnet die Steigerung der wirtschaftlichen Produktivität durch Vernetzung verschiedenster Akteure auf lokaler, regionaler und globaler Ebene.

Sie ist gekennzeichnet durch einen besonderen Unternehmergeist, aus dem innovative und zukunftsträchtige Ideen hervorgehen. Verschiedene private Akteure haben sich unter dem Titel Smart-City-Projekte gebündelt, um Synergien in der Vermarktung der eigenen Produkte und Dienstleistungen herzustellen. Die Städte binden sich über einen Zeitraum von mehreren Jahren an einen Anbieter auf diesem Gebiet. Unter anderem ist IBM Vorreiter auf dem Gebiet und berät kommunale Akteure wie zum Beispiel die Stadt Rio de Janeiro. Die 2007 beschlossene Leipzig Charta leitete einen Paradigmenwechsel in der Stadtentwicklung ein, der die Grundlage für eine integrierte und nachhaltige europäische Stadtpolitik schuf. Ein Beispiel für ein von der EU gefördertes Pilotprojekt ist Open Cities. Hier sollen Probleme der Nachhaltigkeit und der technischen Umsetzbarkeit smarter Technologien, Partizipationsformen und Datenmengen gelöst werden.

Jedoch ist gerade auf politischer Ebene umstritten, was eine smarte Stadtpolitik auszeichnet. Diese soll eine bürgernahe politische Entscheidungsfindung durch starke Einbindung der Zivilbevölkerung in städtische Entwicklungsprozesse sicherstellen. Ziel der Smart Governance ist es, Maßnahmen, Planungs- und Entscheidungsprozesse transparenter und partizipativer zu gestalten. Fundamentaler Bestandteil der Smart City ist eine besondere Form der Zivilgesellschaft. Diese besondere Form der städtischen Zivilgesellschaft zeigt sich in der Praxis beispielsweise an Phänomenen wie der Sharing-Kultur. Diese kann kommerziell oder auch nicht-kommerziell geprägt sein.