Inszenierte Skulptur PDF

Kapoor ist der Sohn eines indischen Hindu, der als Hydrograph bei der indischen Marine arbeitete, und einer jüdischen Irakerin. Internationale Aufmerksamkeit erhielt Kapoor bereits in den 1970er Jahren mit Skulpturen aus Farbpigmenten. Rauminstallationen gelangte er zu Monumentalskulpturen aus ungewöhnlichen Werkstoffen. Die Konstruktion besteht aus ineinander verdrehten Stahlstreben und erinnert inszenierte Skulptur PDF die Form einer orientalischen Wasserpfeife.


Författare: Nina Gülicher.
In der Skulpturgeschichte des 20. Jahrhunderts werden in der Regel zwei Auffassungen gegeneinander ausgespielt: die Vorstellung einer von ihrer Umgebung unabhängigen modernen Skulptur auf der einen und diejenige einer raumgreifenden Installation oder Performance auf der anderen Seite. Eine solche Polarisierung verstellt jedoch den Blick dafür, dass die räumliche Inszenierung auch im Fall materiell abgeschlossener, unveränderlicher Skulpturen von Bedeutung sein kann.
Aus dieser Perspektive untersucht Nina Gülicher die bildhauerischen Konzepte dreier Künstler, die in den Jahrzehnten um 1900 maßgeblich zur Modernisierung der Skulptur beigetragen haben: Auguste Rodin (1840–1917), Medardo Rosso (1858–1928) und Constantin Brancusi (1876–1957). Ihre künstlerische Praxis beschränkte sich nicht auf die Bearbeitung der plastischen Materialien; vielmehr schloss sie die mise en scène der vollendeten Skulpturen in Ausstellungsräumen und fotografischen Reproduktionen ein. Welche konzeptuellen Aspekte die Bildhauer mit ihren inszenatorischen Strategien verbanden und an welche Grenzen sie dabei stießen, wird hier auf Basis umfangreicher Quellenstudien dargelegt

Ebenfalls im Jahr 2012 schuf Kapoor das Bühnenbild für eine Neuinszenierung von Richard Wagners Alterswerk Parsifal an der Nederlandse Opera in Amsterdam. Bereichen darf die Oberflächenbeschichtung weiterhin frei verwendet werden. 1990 nahm Anish Kapoor an der Biennale in Venedig teil. 1992 folgte seine Teilnahme an der Documenta IX in Kassel. Die Galleria continua in San Gimignano, Provinz Siena zeigte 2003 eine Ausstellung mit dem Titel Anish Kapoor.

September 2008 zeigte das Institute of Contemporary Art in Boston die Kapoors Schaffen gewidmete Ausstellung Past, Present, Future. Im selben Jahr widmete die Royal Academy in London dem vielfältigen Schaffen des Künstlers eine umfangreiche Ausstellung. 2011 wurde im Grand Palais in Paris seine 12 Tonnen schwere und mit 72. 000 Kubikmetern Luft aufgeblasene Struktur Leviathan im Rahmen der jährlich stattfindenden Monumenta ausgestellt. Im selben Jahr zeigte Kapoor auf der 54. Kunstbiennale in Venedig seine Installation Ascension in der Basilica di San Giorgio. In meinen Arbeiten verschwimmen häufig Schein und Wirklichkeit.

Für den Lichthof des Martin-Gropius-Baus, in dem 2013 die Ausstellung Kapoor in Berlin stattfand, fertigte der Künstler die Installation Symphony for a Beloved Sun an. Anfang September ein zweites Mal Opfer von Vandalismus. Anne Schloen: Anish Kapoor: I am a painter who is a sculptur, in: Künstler. Kritisches Lexikon der Gegenwartskunst, Ausgabe 50, Heft 14, München 2000. Heinz Peter Schwerfel: Die Welt des Anish Kapoor, Frankreich 2011, 52 min.

Interview: Anish Kapoor is the biggest name in art in The Jewish Chronicle vom 24. Fenster zum Selbst: Anish Kapoors Skulptur Memory im New Yorker Guggenheim Museum In: db-artmag. Dieses Schwarz ist das Dynamit der Kunst, ORF, 4. Künstlerfehde um Superschwarz: Anish Kapoor vs. Stuart Semple, Radio Ö1 Leporello, 11. Handbuch der Kulturpreise In: ARCult, Band 4, 2001, Seite 409.

Tom Lubbock: Anish Kapoor, Royal Academy, London. Katrin Schirner: Anish Kapoor in Berlin. John Lichfield: Anish Kapoor responds to Versailles ‚vagina‘ row – ‚Did I say that? I don’t think so‘ In: The Independent, 5. Anish Kapoor’s Dirty Corner sculpture vandalised again. Valérie Duponchelle: Anish Kapoor : L’œuvre vandalisée restera telle quelle In: Le Figaro, 6. Anish Kapoor’s Versailles Sculpture Vandalized With Anti-Semitic Slurs.

Diese Seite wurde zuletzt am 5. September 2018 um 23:29 Uhr bearbeitet. Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen. Horrorfilm-Satire von United Artists Pictures aus dem Jahr 1973. Ein brutaler Mord ruft die Londoner Polizei auf den Plan: George Maxwell, ein prominenter Theater-Kritiker, wurde regelrecht zerstückelt aufgefunden. Der einzige Anhaltspunkt ist ein Plakat für ein Shakespeare-Drama, das neben der Leiche liegt.

Kurz darauf, während Maxwells Beerdigung, taucht der nächste Tote auf. Hector Snipe, ebenfalls Kritiker und Mitglied des renommierten Critic’s Circle, wurde mit einer Lanze aufgespießt und danach von einem Pferd zu Tode geschleift. Inspektor Boot von Scotland Yard versucht nun gemeinsam mit Peregrine Devlin, dem Vorsitzenden des Critic’s Circle, herauszufinden, wer einen solch grenzenlosen Hass auf die Kritikervereinigung haben könnte. Der einzige Infragekommende ist der Shakespeare-Darsteller Edward Kendall Sheridan Lionheart.

Es stellt sich aber heraus, dass Lionheart mitnichten tot ist, sondern mit einem penibel ausgearbeiteten Plan grausame Rache übt und gemeinsam mit seiner Tochter Edwina die Kritiker, die seine Kunst verkannten, nach Dramen William Shakespeares bestialisch ermordet. Horace Sprout wird von ihm enthauptet, wie in Cymbeline beschrieben, dem Weiberhelden Trevor Dickman schneidet Lionheart das Herz aus dem Leibe, wie es Shylock mit Antonio in Der Kaufmann von Venedig vorhatte. Devlin jedoch wird von Lionheart bis zum Ende geschont, dann aber entführt. Lionheart droht Devlin zu blenden, wie in König Lear beschrieben, sollte dieser ihm nicht in einer Wiederholung der Preisverleihung offiziell den Critic’s Circle Award überreichen.