Ins Offene? PDF

Wie bin ich geworden, wer ich bin? 1971, Studium der Germanistik und anglistischen Literaturwissenschaften, Forschungen zur Kulturgeschichte der Vulva, Journalistin und Autorin hauptsächlich für den Westdeutschen Rundfunk, ehrenamtliche Ins Offene? PDF der feministischen Zeitschrift WIR FRAUEN.


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Von Verbildlichungen von Naturerscheinungen über Musik, die ihren Aufführungsort in der Natur hat, bis zur Auseinandersetzung mit Naturzerstörung reicht das Spektrum dieses Bandes. Schwerpunkte bilden das Schaffen von Olga Neuwirth und Toshio Hosokawa.

Fragen und neue Positionen Und heute? Frauen leben nach wie vor nicht in einem feministischen Paradies. Wo ist sie und was wird diskutiert? Mathe und Technik sind „Männersache“ – von wegen.

Viel ist erreicht, trotzdem leben Frauen in Deutschland nicht im feministischen Paradies, noch nicht einmal in einer geschlechtergerechten Gesellschaft. Obwohl mehr Frauen in den politischen Parteien sogar hohe Ämter besetzen, haben sich die Lebensbedingungen für viele Frauen verschärft. Bis in die 1990er Jahre hatten sich aus den verschiedenen Initiativen der Frauenbewegung heraus Beratungsstrukturen und ein hoher Grad an Professionalisierung entwickelt. Das hatte jedoch den Nachteil, dass die konkrete Arbeit immer weniger Kraft ließ, zusätzlich noch Vernetzung voranzutreiben und politischen Druck zu erzeugen. Dabei ging und geht es den Frauenprojekten nicht nur darum, „Klientinnen zu versorgen“, sondern die Verhältnisse zu ändern. In Zeiten, in denen zahlreiche Frauenprojekte um ihr finanzielles Überleben kämpfen, stellt sich die Frage der Repolitisierung mit neuer Dringlichkeit, sowie die der Einbindung nachfolgender Generationen.

Ausreichende Sensibilisierung und gesellschaftlichen Druck zu erzeugen, um die ehrenamtliche wie professionelle Infrastruktur der Frauenbewegung zu bewahren, bleibt eine zentrale Herausforderung. Dabei ist es nicht so leicht wie in der Vergangenheit, eine klassifizierbare Bewegung zu orten. 29,6 Prozent aller Arbeitnehmerinnen im Niedriglohnsektor tätig im Vergleich zu 12,6 Prozent der männlichen Arbeitnehmer. Die Philosophin Frigga Haug wagt den Entwurf einer anderen geschlechtergerechten Gesellschaft und fordert den 16-Stunden-Tag für alle. Das würde für Frauen wie Männer bedeuten, vier Stunden für die Lohnarbeit aufzubringen, vier Stunden für Reproduktion und Familienarbeit, vier Stunden für Bildung und Kulturarbeit sowie vier Stunden für politische Partizipation.

Berufe mit geringem Lohn und niedriger sozialer Anerkennung. Um Mädchen auch für andere Berufe, insbesondere in Industrie und Handwerk, zu interessieren, laden Firmen seit 2001 am vierten Aprildonnerstag Schülerinnen ab der 5. Der Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag 2008 brachte einen neuen Teilnahmerekord. Seit Beginn des Aktionstags haben insgesamt etwa 800. Insgesamt bleibt das Interesse an vermeintlich männlichen Berufsfeldern bei Mädchen jedoch eher gering, nicht zuletzt, weil sie schon früh und anders als ihre Altersgenossen über die Vereinbarkeit von Job und Familie nachdenken.