Homosexualität und kognitive Beeinträchtigung PDF

Wie bin ich geworden, wer ich bin? Homosexualität und kognitive Beeinträchtigung PDF Gefahr geht vom Rechtsextremismus aus? Beate Küpper ist Professorin für Soziale Arbeit für Gruppen und Konfliktsituationen an der Hochschule Niederrhein.


Författare: Nick Lulgjuraj.

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 2,5, Fachhochschule Nordwestschweiz (Department für Soziale Arbeit), Sprache: Deutsch, Abstract: Das Thema dieser Bachelor-Thesis Homosexualität und kognitive Beeinträchtigung ist ein in der Sozialen Arbeit neu zu betrachtendes Phänomen, das wenig oder gar nicht im deutschsprachigen Raum wissenschaftlich und/oder empirisch erforscht wurde. Substanziell geht es hier um die Intersektionalität und das Zusammenwirken zwischen diesen zwei Kategorien von Differenzen. Präziser formuliert handelt es sich um Schwule und Lesben mit einer leichten kognitiven Beeinträchtigung im jungen Erwachsenenalter, um ihre vielfältigen Krisen, die infolge der Sozialisations-, Entwicklungs-, Stigmatisierungs- und Coming-out-Prozessen geschlechtstypisch bewältigt werden können. Explizit betrachtet repräsentiert diese Gruppe eine Minderheit innerhalb der Minderheit (Homosexualität), und demzufolge unterliegt sie diesen Prozessen multiperspektivisch. An dieses Erkenntnisinteresse ist unsere Fragestellung geknüpft:
Mit welchen Krisen setzen sich Lesben und Schwule mit einer leichten kognitiven Beeinträchtigung im jungen Erwachsenenalter auseinander, wie können sie diese geschlechterspezifisch bewältigen und welche Relevanz hat die Soziale Arbeit dafür?
In Anlehnung an die vorliegende differenzierte wissenschaftliche Analyse zu diesem Themenkomplex, sind wir zu einer für die Soziale Arbeit relevanten These gelangt, welche die Erkenntnisse repräsentiert. Sie besagt, dass junge Lesben und Schwule mit einer leichten kognitiven Beeinträchtigung infolge einer beschränkten Palette an Bewältigungsstrategien, einem geringeren sozialen Rückhalt und wegen psychosozialen Lebenskrisen, die durch das doppelte Coming-out und die mehrfache Stigmatisierung verstärkt werden, die Unterstützung bei der Krisenbewältigung von Angeboten und vor allem einer höheren Akzeptanz, Beachtung und Verständnis seitens der Professionellen der Sozialen Arbeit bedürfen.

Zusammen mit Andreas Zick und Andreas Hövermann verfasste sie die Studie „Die Abwertung der Anderen. Zuvor war er Mitarbeiter der Langzeitstudie über Menschenfeindlichkeit in Deutschland unter Prof. Zusammen mit Beate Küpper und Andreas Hövermann verfasste er die Studie „Die Abwertung der Anderen. Eine europäische Zustandsbeschreibung zu Intoleranz, Vorurteilen und Diskriminierung“. Menschen aufgrund eines oft einzigen gemeinsamen Merkmals in Gruppen eingeteilt und diese abgewertet und ausgegrenzt werden, spricht man von Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Forscher Beate Küpper und Andreas Zick. Es gibt zu viele Ausländer in Deutschland“ – auch im Erhebungsjahr 2014 sind noch rund 37 Prozent der Deutschen dieser Ansicht.

Solche und ähnliche Aussagen, die Ablehnung, Abwertung und Ausgrenzung ausdrücken, lassen sich mit dem Sammelbegriff der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit beschreiben. Personen aufgrund ihrer Gruppenzugehörigkeit werden in der Sozialpsychologie als Vorurteile bezeichnet. Sie können sich in Hass, stereotyper Wahrnehmung oder diskriminierendem Verhalten zeigen. Vorurteile sind dabei nicht einfach vorschnelle Urteile. Sie sind vielmehr unzulässige Übergeneralisierungen, die nach der Methode „pars pro toto“ von Einzelnen auf alle schließen. Zeit, Ort oder Situation unterschiedlich sein. Einwanderern – treten in der Regel nicht allein auf, sondern die Abwertung einer Gruppe geht Hand in Hand mit der Abwertung anderer Gruppen.