Hohenzollerische Forschungen PDF

Das Kloster Zwiefalten ist eine ehemalige Benediktinerabtei in Zwiefalten hohenzollerische Forschungen PDF südlichen Ausläufer der Schwäbischen Alb im Landkreis Reutlingen. Die Anlage beherbergt heute eine psychiatrische Klinik. Zeit nach dem Investiturstreit zwischen dem deutschen Kaiser Heinrich IV. September 1089 wurde die Gründung offiziell vollzogen, nachdem sie mit ihrem Neffen, dem Grafen Werner von Grüningen, im Bempflinger Vertrag ihr Erbe geregelt hatten.


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Hohenzollerische Forschungen – Jahrbuch für die Geschichte der Hohenzollern ist ein unveränderter, hochwertiger Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahr 1893.
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Die Grafenbrüder Liuthold und Kuno von Achalm fürchteten, dass aus Ermangelung erbberechtigter Nachkommen dem Kloster gegenüber Gewalt und Zwang ausgeübt werden könnten, wenngleich sie es auch weiterhin unter ihrer Herrschaft behielten. In Kunos Hand lag auch das Recht der Vogtei und Schirmherrschaft. Schutzherrschaft und verlieh der Abtei verschiedene Rechte. Als Gegenleistung wurde die symbolische jährliche Entrichtung eines Goldstückes festgesetzt. 1092 starb Graf Kuno, am 18. August 1098 sein Bruder Liutold, der seinen Lebensabend als Mönch im Kloster verbracht hatte.

Der Großteil ihres Erbes fiel dem Kloster zu. 1109 schließlich erhielt die Abtei die Weihe durch Bischof Wido von Chur. In den Jahren 1095 bis 1139 erlebte das Kloster eine erste Blütezeit und entwickelte sich zu einem kulturellen und religiösen Zentrum der Region. Trotz zahlreicher Streitpunkte zwischen Kloster und Landesherren, die ihrerseits ihr Territorium zu erweitern und arrondieren suchten, respektierten doch beide Parteien die gegenseitigen Verpflichtungen. Als etwa im Rahmen von Besitzstreitigkeiten zwischen Zwiefalten und dem Reich um das Dorf Kohlberg Friedrich III. Doch konnte Zwiefalten die Ausbreitung des neuen Glaubens auf sein Territorium verhindern.

In der Folgezeit kam es aber immer wieder zu Reibereien mit dem jetzt protestantischen Württemberg. Jahrhunderts verstärkten die Württemberger den Druck auf Zwiefalten, das sich aber immer noch weiter entwickelte. 1717 kam etwa der Ort Großengstingen in Klosterbesitz. 1750 schließlich gelang es der Abtei, sich von allen Verpflichtungen den Württembergern gegenüber freizukaufen und die Reichsunmittelbarkeit zu erwerben. Sie wurde dadurch Reichsabtei, von jetzt an waren die Zwiefaltener Äbte reichsfreie Landesherren.

Im Rahmen der Säkularisation wurde das Kloster als eines der ersten bereits am 25. Der Besitz fiel an das 1806 zum Königreich erhobene Württemberg. Indiz für den wirtschaftlichen Aufschwung der Klostergemeinschaft in dieser Zeit. Die gesamte Anlage wurde von 1974 bis 1984 umfassend restauriert. Das Innere des Münsters, Fresken von Franz Joseph Spiegler, Stuck von Johann Michael Feuchtmayer d.

Die Klosterkirche besitzt ein elfstimmiges Geläute, das am 29. Juli 1979 von Alfred Bachert in Heilbronn gegossen wurde. Pirmin Lindner: Profeßbuch der Benediktiner-Abtei Zwiefalten. Josef Hehle: Zwei große Äbte des Klosters Zwiefalten an der Grenzscheide des 17.

Die Zwiefaltener Chroniken Ortliebs und Bertholds. Die Zwiefalter Chroniken Ortliebs und Bertholds. Eine Schwäbische Benediktinerabtei zwischen Reichsfreiheit und Landsässigkeit. Studien zu ihrer Rechts- und Verfassungsgeschichte. Zweite, neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Vereinigung von Freunden der Geschichte Zwiefaltens, Seines Münsters und Klosters.