Helmut Schmidt in Karikaturen PDF

Von 1964 bis 1985 war er für das Bayerische Fernsehen als Wirtschaftsjournalist tätig. helmut Schmidt in Karikaturen PDF machte Hanitzsch die Tätigkeit des Karikaturisten zum Hauptberuf.


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2015 ist Helmut Schmidt im Alter von 96 Jahren gestorben. Seit 1982 war er nicht mehr Kanzler, aber sein Ansehen in der deutschen Öffentlichkeit stieg nach seinem Rückzug aus der aktiven Politik eher noch weiter. Millionen hörten zu, wenn Schmidt in wichtigen innen- oder außenpolitischen Debatten seine Stimme erhob. Bei der enormen Faszination, die der Elder Statesman gerade auf die jüngere Generation ausübte, verblasst zugleich die Erinnerung an die Zeit, in der Helmut Schmidt als Kanzler der Bundesrepublik Deutschland selbst Regierungsverantwortung innehatte.
Dem politisch interessierten Leser bietet dieses Buch einen Blick auf die wichtigsten Ereignisse und Entwicklungen der acht Jahre währenden Ära Schmidt – so kurzweilig wie prägnant anhand von zeitgenössischen Karikaturen des deutsch-niederländischen Zeichners Fritz Behrendt, dem wohl bedeutendsten europäischen Karikaturisten der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Hauptsächlich wurden seine Zeichnungen in der Abendzeitung und der Süddeutschen Zeitung gedruckt, des Weiteren im Bonner General-Anzeiger, in der Berliner Morgenpost sowie im Focus. Hanitzsch zeichnet insbesondere Porträtkarikaturen zur bayerischen Landespolitik sowie zur Bundespolitik. Seine Werke wurden in über 50 Büchern veröffentlicht und mehrfach ausgestellt. Seine Bücher über Franz Josef Strauß wurden zu Bestsellern. Beginn an zeichnet und seit dem Tod Riehl-Heyses 2003 auch textet. Hanitzsch selbst bezeichnet sich als Journalisten, der zeichnet, anstatt zu schreiben. Bei der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes 1.

Im Mai 2018 geriet Hanitzsch wegen einer als antisemitisch angesehenen bzw. Karikatur in der Süddeutschen Zeitung in die Kritik. Als antisemitisch eingeordnet wurde die Karikatur unter anderem von Samuel Salzborn, vom Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung, Felix Klein, und vom Historiker Michael Wolffsohn: sie sei im Stil des Stürmers. Hanitzsch selbst verneinte eine antisemitische Absicht und erklärte gegenüber der Jüdischen Allgemeinen, mit der Karikatur lediglich die Politik Netanjahus kritisieren zu wollen. Die SZ selbst hatte in einem Kommentar vom 13. Am darauffolgenden Tag imitierte Netanjahu auch kurz den Tanz der Sängerin. Im Juni 2018 lehnte der Deutsche Presserat eine Rüge für die Karikatur ab.