Handbuch Traineeprogramme PDF

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Ein Trainee ist ein Hochschulabsolvent, der in einer Organisation systematisch als vielfältig einsetzbare Nachwuchskraft aufgebaut wird, üblicherweise durch ein Traineeprogramm mit aufeinander abgestimmten Einsätzen in verschiedenen Handbuch Traineeprogramme PDF, Seminaren und Netzwerkveranstaltungen. Umgangssprachlich wird Trainee oft irrtümlich mit Traineeprogramm gleichgesetzt, was zu einigen Verwirrungen führen kann.


Författare: Christine Wegerich.

Worauf kommt es im Rennen um den talentiertesten Nachwuchs an?

Die Autorin analysiert Steuerungsgrößen und Erfolgsfaktoren von Traineeprogrammen und geht detailliert auf deren praktische Umsetzung ein: von der Auswahl geeigneter Kandidaten über die Begleitung der Teilnehmer im Lernprogramm bis zur Erfolgskontrolle. Die einzelnen Instrumente der Personalentwicklung werden ausführlich vorgestellt und die Rollen von Personalentwicklern, Führungskräften, Mentoren und Trainees eingehend beleuchtet.

Mit Checklisten, Veranstaltungs- und Workshop-Designs sowie konkreten Handlungsempfehlungen für Großunternehmen und KMUs.

Trainees durchlaufen spezielle Förderprogramme mit einer Laufzeit im Regelfall zwischen 12 und 24 Monaten. Oftmals sind Trainees Kandidaten für zukünftige Führungskräfte oder künftige Spezialisten. In dieser Einführungsphase sollen sie wichtige Bereiche und Personen in einem beschleunigten Zeitrahmen kennenlernen und selbst bekannt gemacht werden. Einstieg von Hochschulabsolventen über ein Traineeprogramm den Regelfall dar, was eine lange Tradition hat. In anderen Branchen ist der Einstieg über ein Traineeprogramm eher eine Besonderheit. Das Allgemeine Traineeprogramm ist das klassische Traineeprogramm, bei welchem der Trainee über die gesamte Laufzeit seines Traineeprogramms in verschiedenen Abteilungen und Projekten eingesetzt wird und sich in dieser Zeit selber um seinen Übernahmebereich kümmern muss, in welchem er für sich die besten Karrierechancen sieht.

Im Unterschied dazu steht das Fachtraineeprogramm, in dem schon bei der Einstellung der Übernahmebereich nach den fachlichen Präferenzen des Trainees festgelegt wird. Der Trainee nutzt dabei die gesamte Laufzeit des Fachtraineeprogramms sich für seinen Übernahmebereich vorzubereiten. Das Traineestudium hingegen ist eine frühzeitige Form der Fach- und Führungskräftegenerierung. In den meisten dieser Programme bietet der Arbeitgeber dem Studierenden für die Dauer seines Studiums eine finanzielle Unterstützung an, so zum Beispiel die Übernahme der Studienkosten oder ein Traineegehalt. Viele Großkonzerne bieten bisher die ersten beiden Traineeprogrammarten an.

Während beim Allgemeinen-Traineeprogramm ein Assessment-Center zur Personalauswahl üblich ist, erfolgt beim Fachtraineeprogramm die Personalauswahl oft individueller in persönlichen Vorstellungsgesprächen unter anderem mit dem Leiter oder der Leiterin des späteren Übernahmebereiches. Das Allgemeine Traineeprogramm ist besonders für Trainees interessant, ihren Übernahmebereich zunächst durch einen Bereichseinsatz sowohl fachlich als auch menschlich prüfen wollen. Das Fachtraineeprogramm spricht mehr die Trainees an, die sehr fachlich orientiert sind und dafür bei den weichen Faktoren Kompromisse eingehen wollen. Traineestellen werden erst durch das Traineeprogramm interessant. Im Traineeprogramm spiegelt sich die Wertschätzung und Wertigkeit des Trainees im Unternehmen wieder. Typische Bestandteile eines Traineeprogramms sind bspw. Einsatzplan, wann der Trainee welche Unternehmensbereiche kennenlernt.

Bei Fachtraineeprogrammen gibt es sehr unterschiedliche Einsatzformen. Laufzeit im Einsatzplan vertreten sein, dazu kommen Nebeneinsätze in anderen Unternehmensbereichen, in welchen der Trainee auch anhand dort geleisteter Aufgaben bewertet wird. Als dritte Einsatzform kann es ergänzend auch kürzere Informationsphasen von beispielsweise ein bis zwei Wochen geben, in welcher ein Trainee bestimmte Abteilungen nur informatorisch besucht. Zum Traineeprogramm kann auch eine Schulung der Trainee-Mentoren gehören oder ein Bewertungssystem, welches die Übernahme nach Ablauf des Traineeprogramms erleichtert.

Einige Traineeprogramme umfassen dabei auch Schulungen die erst zum Ende oder im Anschluss eines Traineeprogramms durchgeführt werden, wie etwa eine mehrwöchige Schulung in Projektmanagement nach den unternehmenseigenen Standards. Es gibt standardisierte, halbstandardisierte und ganz individuelle Traineeprogramme. Bei den meisten Traineeprogrammen ist ein gewisser Formalismus anzutreffen für welchen eine zentrale Personalabteilung zuständig ist, damit die Mindestqualität eines Traineeprogramms bei den Verhandlungen zwischen den verschiedenen Unternehmensbereichen und beim Übernahmeprozess sichergestellt werden kann. Traineeprogramme lassen sich grob in vier Phasen untergliedern: die Einführungsphase, die Qualifizierungsphase, den Auslandsaufenthalt und die Spezialisierungsphase. Trotzdem gibt es für Traineeprogramme im Gegensatz zu einem Praktikum, einer Berufsausbildung oder einem Volontariat bisher keinerlei rechtlich verbindliche Standards oder allgemeinverbindliche Richtlinien.

So kann jedes Unternehmen ein eigenes Traineeprogramm anbieten, unabhängig von den Rahmenbedingungen und Ausbildungsinhalten. Zum Trainee-Programm gibt es zwei klassische Alternativen für den Absolventen, den Direkteinstieg oder eine Assistentenposition. Die Abgrenzung dieser beiden Formen zum Traineeprogramm fällt nicht immer leicht, weil Traineeprogramm kein geschützter Begriff ist. Der Direkteinstieg unterscheidet sich vom Traineeprogramm dahingehend, dass der Direkteinsteiger unmittelbar eine Planstelle einnimmt und zu dieser Planstelle gezielt eingearbeitet wird durch Training-on-the-job und Seminare. Die dem Traineeprogramm charakteristische Organisationserkundung, Netzwerkbildung und das Finden einer geeigneten interessanten Aufgabe entfällt oder erfolgt nur rudimentär. Bei der Assistentenposition handelt es sich typischerweise um einen Assistenten eines Vorstandes oder einen Assistenten einer Geschäftsführung.

Der Hauptunterschied zu einem Traineeprogramm ist, dass der Assistent bei einer Assistentenposition die Entscheidungsmechanismen und Entscheidungsgründe von der höchsten Ebene aus seiner unterstützenden Tätigkeit für seine Führungskraft kennenlernt. Daneben gibt es eine Reihe weiterer Berufseinstiegsformen wie zum Beispiel Praktikum, Volontariat, Referendariat oder Vikariat. Bei diesen Berufseinstiegsformen liegt der Schwerpunkt auf Branchen- bzw. Diese Seite wurde zuletzt am 29. Dezember 2017 um 13:30 Uhr bearbeitet. Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden.

Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen. World Vision die Zusammenarbeit mit Menschen unabhängig von ihrem religiösen Hintergrund betont. WVD unterscheide sich in diesem Punkt erkennbar von WV US, welches eine Nähe zu evangelikalem, fundamentalistischen Christentum zeige und missionarische Aktivitäten erkennen liesse. 1979 gründete Manfred Kohl in Oberursel ein Büro des Dachverbandes World Vision International als Vorgänger von World Vision Deutschland e. 1994 wurde Günther Bitzer neuer Direktor von World Vision Deutschland. Nach einer Umstrukturierung wurde die Organisation als rechtlich selbständiger Verein eingetragen.