Handbuch Resilienzförderung PDF

Wie bin ich handbuch Resilienzförderung PDF, wer ich bin? Professor für Theorie und Geschichte der Sozialen Arbeit und Kinder- und Jugendhilfe an der Fachhochschule Jena, FB Sozialwesen, Carl-Zeiss-Promenade 2, 07745 Jena.


Författare: Martin v. Zander Margherita /Redakt.: Roemer.
"Wo nehmt ihr bloß die Stärke her?"
Mit einem Geleitwort von Prof. Dr. Ulrich Krystek

Kinderarmut in Deutschland Armut wirkt sich für Kinder in vielen ihrer zentralen Lebensbereiche negativ aus. Vor allem die Lern- und Erfahrungsmöglichkeiten im schulischen und außerschulischen Bereich sind deutlich eingeschränkt. Unter anderem durch Deregulierungen und die Flexibilisierung des Arbeitsmarktes ist es zu einer allgemeinen Labilisierung von Erwerbsbiografien und Lebensläufen gekommen. Werte- und Normenvorstellungen verbunden und unterliegt im öffentlichen Diskurs einem Aushandlungsprozess, in dem unterschiedliche Gruppen und Interessen Bedeutung gewinnen. In erster Linie gilt inzwischen als erwiesen, dass Armut für Kinder andere Auswirkungen hat als für Erwachsene, und dass sie von Kindern auch anders erlebt wird. Mit diesen Erkenntnissen hat sich die Kinderarmutsforschung als eigenständiger Zweig etabliert, denn zuvor wurden Kinder lediglich als Angehöriger armer Haushalte betrachtet und nicht als eigene Gruppe. Die Forschung der 1990er Jahre hat aufzeigen können, dass Kinder auf vielfältigen Ebenen Konsequenzen der familiären Armut zu gewärtigen haben.

Form sozialer Ungleichheit definiert, die bei einer Unterschreitung von 60 Prozent des gesellschaftlichen Medianeinkommens vorliegt. Als zeitlicher Trend zeigt sich seit den 1990er Jahren, dass Kinder und junge Erwachsene nicht nur deutlich stärker vom Armutsrisiko betroffen sind als die übrige Bevölkerung, sondern dass auch der Anstieg vor allem seit 1998 im Vergleich deutlich stärker ausgefallen ist. Diese Zahlen variieren je nach Datenbasis und lassen daher Spielraum für unterschiedliche politische Interpretationen. Eine andere Methode der Armutsmessung bezieht sich auf den Hilfebezug. Sozialgeld für Kinder bis zum 15.