Handbuch für den Bausachverständigen PDF

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Der „Staudt/Seibel“ hat sich als das Werk des ersten Zugriffs bei allen rechtlichen und technischen Fragen rund um die Bausachverständigentätigkeit etabliert. Alle Beiträge der vorliegenden 4. Auflage wurden durchgängig überarbeitet und weiterentwickelt.
Umfassend eingearbeitet ist das ab dem 1.1.2018 geltende neue Bauvertragsrecht. Dargestellt werden zudem die aktuellen Entwicklungen u.a. im Bauproduktenrecht (Stichwort: EU-BauProduktenVO), im Bereich des energiesparenden Bauens (EnEV 2013) und in der Bedeutung der „allgemein anerkannten Regeln der Technik“ für die Baumangelbeurteilung. Die Ausführungen zur Vergütung berücksichtigen die umfangreichen JVEG-Änderungen 2013. Neu aufgenommen wurden zwei Beiträge zur „Bedeutung von Herstellervorschriften für die Baumangelbeurteilung“ und zu „Dachabdichtungen“.
Das Standardwerk informiert selbstverständlich auch über alle weiteren praxisrelevanten Aspekte der Bausachverständigentätigkeit, wie z.B. Anforderungen an ein Gutachten, Durchführung eines Ortstermins, Beweissicherung, Gutachtenerläuterung vor Gericht, Grundzüge des privaten Baurechts, Schiedsgutachten, Haftung, Bauabnahme oder baubegleitende Qualitätsüberwachung.
Das Buch eignet sich als Nachschlagewerk und ist als Fachbuch mit seinen vielen Praxishinweisen, Beispielen und Mustertexten ein unverzichtbares Hilfsmittel für die tägliche Arbeit. Sämtliche Mustertexte – zur Korrespondenz mit dem Gericht, zur Ladung zum Ortstermin u.v.m. – finden sich nunmehr griffbereit en bloc in einem eigenen Kapitel. Dabei sind die Mustertexte direkt mit den betreffenden Kapiteln verknüpft, so dass im gesamten Buch ein sofortiger Zugriff auf die benötigten Mustertexte gewährleistet ist.

Hat ein Gericht oder eine Behörde kein ausreichendes Fach- oder Sachwissen, kann das Gericht oder die Behörde die Sachfrage an einen Sachverständigen zur Beantwortung delegieren. Der Sachverständige ist eine unabhängige integre Person, die auf einem oder mehreren bestimmten Gebieten über besondere Sachkunde sowie Erfahrung verfügt. Der Sachverständige trifft aufgrund eines Auftrages allgemeingültige Aussagen über einen ihm vorgelegten oder von ihm festgehaltenen Sachverhalt. In der Regel ist diese Sachkunde erworben durch ein für das Fachgebiet geeignetes Hochschulstudium mit Abschluss, sowie durch eine mehrjährige Berufserfahrung bzw. Deutschland, Liechtenstein und Österreich nicht geschützt.

Die irreführende Verwendung des Begriffs kann als unlauterer Wettbewerb qualifiziert werden. Dies ist dann anzunehmen, wenn eine entsprechende Fachausbildung und eine mehrjährige fachbezogene Berufspraxis nicht nachgewiesen werden können, damit aber geworben wird. Gutachter in Sorgerechtsfragen, zur Aufenthaltsbestimmung oder zu Umgangsfragen herangezogen. Immer häufiger werden sie auch bei Gewaltfragen oder sexuellem Missbrauch vom Gericht berufen.