Grundzüge der Mechanischen Wärmetheorie PDF

Dieser Artikel beschreibt den physikalischen Begriff aus der Thermodynamik. Die in einem System vorhandene Entropie steigt oder sinkt bei Aufnahme bzw. Abgabe von Wärme, oder steigt durch grundzüge der Mechanischen Wärmetheorie PDF ablaufende Prozesse innerhalb des Systems wie z.


Författare: Gustav Zeuner.

In der statistischen Mechanik stellt die Entropie ein Maß für die Zahl der beim gegebenen Makrozustand zugänglichen, energetisch gleichwertigen Mikrozustände dar. Makrozustände höherer Entropie haben mehr Mikrozustände und sind daher statistisch wahrscheinlicher als Makrozustände niedrigerer Entropie. Das Caloricum sollte unter anderem eine abstoßende Kraft zwischen den Atomen eines Festkörpers bewirken, so dass dieser bei Zufuhr einer ausreichenden Menge von Caloricum erst flüssig und dann gasförmig würde. Benjamin Thompson, Reichsgraf von Rumford, untersuchte in seiner Münchner Zeit 1798 die Temperatur von Spänen, die beim Bohren von Kanonenrohren entstehen. Substanz sein könnte, wodurch er den Vertretern der vis-viva-Theorie Auftrieb gab. Weitere 20 Jahre später stellte Rudolf Clausius fest, dass bei einer Übertragung der Energieform Wärme auch eine andere mengenartige Größe fließen muss. Diese Größe sah er als die Ursache für die Disgregation beim Schmelzen an und nannte sie Entropie.

Mit Arbeiten von Ludwig Boltzmann und Willard Gibbs gelang es um 1875, der Entropie eine statistische Definition zu geben, welche die zuvor makroskopisch definierte Größe mikroskopisch erklärt. Boltzmannkonstante, Boltzmann selbst hat ihren Wert jedoch nicht bestimmt. Die so statistisch definierte Entropie kann in vielen Kontexten sinnvoll verwendet werden. Zusammenhänge zwischen Entropie und Information ergaben sich schon im 19. Jahrhundert durch Diskussion über den Maxwellschen Dämon, ein Gedankenexperiment, das im Rahmen der Miniaturisierung im Computerzeitalter aktuell wurde. In der Thermodynamik kann ein System auf zwei Arten mit seiner Umgebung Energie austauschen: in Form von Wärme und Arbeit, wobei abhängig vom System und der Prozessführung verschiedene Varianten der Arbeit existieren, u. Volumenarbeit, chemische Arbeit und magnetische Arbeit.