Grundriss der Religionsgeschichte PDF

Der Peripteros ist wohl die bekannteste und am weitesten verbreitete Form des griechischen Tempels. Sein Naos ist fast immer als Antentempel oder Doppelantentempel gebildet. Der Peripteros hat in der Grundriss der Religionsgeschichte PDF sechs Säulen an Fronten und Rückseiten.


Författare: Peter Antes.
Antes zeichnet die wichtigsten Etappen des religiösen Denkens der Menschheit nach, beginnend mit den ersten Spuren von Religion in der Vorgeschichte über die frühen Kulturen in Asien, Afrika, Europa und Alt-Amerika und die traditionellen Stammes- und Naturreligionen in Asien, Ozeanien, Australien und Afrika bis hin zu den Hochreligionen (darunter u.a. Hinduismus, Buddhismus, Jainismus, Zoroastrismus/Parsismus, Judentum, Christentum, Islam). Ein eigenes Kapitel bilden neuere religiöse Bewegungen, darunter auch die Sikh- und die Bahai-Religion.

Die Anzahl der Säulen an den Langseiten konnte hingegen stark variieren. Peripteroi ionischer Ordnung waren meist etwas kleiner dimensioniert und gedrungener in ihrem Säulenverhältnis. Unkonventionell fielen oftmals die Peripteroi in Großgriechenland aus. 15 Säulen, was bei vielen auf ihre Entstehung in archaischer Zeit zurückzuführen ist.

Unteritalien viel häufiger eine gewisse Unabhängigkeit der einzelnen Gebäudeteile. Während die Tempel des Mutterlandes oder Ioniens den Naos fest in den Rhythmus der Säulenstellung eingebunden haben, indem Säulenfluchten und Wandfluchten sich eindeutig aufeinander bezogen, scheinen die großgriechischen Baukörper in der umgebenden Ringhalle zu schwimmen. Auch im Alten Ägypten wurden Tempel in ähnlicher Form als Umgangstempel gebaut, ein Beispiel ist der Tempel Amenophis III. Sind die Säulen der Langseiten dem Naos nur als Halbsäulen vorgeblendet, spricht man von einem Pseudoperipteros. Ein Peripteros mit einem doppelten Säulenkranz wird als Dipteros bezeichnet. Akademie der Wissenschaften, Wien 2001, ISBN 3-7001-2937-8. Nikol, Hamburg 2000, ISBN 3-937872-08-6, S.

Gottfried Gruben: Die Tempel der Griechen. Auflage, Hirmer, München 2001, ISBN 3-7774-8460-1. Heiner Knell: Architektur der Griechen: Grundzüge. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1988, ISBN 3-534-80028-1. Wolfgang Müller-Wiener: Griechisches Bauwesen in der Antike. Diese Seite wurde zuletzt am 30.