Grundriß einer Geschichte der Volkswirtschaftslehre. PDF

Demgegenüber versteht man unter Konjunkturpolitik im engeren Sinne wirtschaftspolitische Maßnahmen, die darauf grundriß einer Geschichte der Volkswirtschaftslehre. PDF, Konjunkturschwankungen in Grenzen zu halten und ein möglichst gleichmäßiges Wirtschaftswachstum zu erreichen. Mögliche Instrumente der Konjunkturpolitik sind dabei die Fiskalpolitik, die Geldpolitik und die Einkommenspolitik.


Författare: Eugen Fridrichowicz.

Gegenstand dieses Buches ist die Geschichte der Volkswirtschaftslehre. Fridrichowicz untersucht zunächst die volkswirtschaftlichen Anschauungen des Altertums sowie des Mittelalters, bevor er sich den neueren Entwicklungen der Disziplin zuwendet. Dabei macht er vier Hauptrichtungen aus: den Merkantilismus, den Rationalismus, die Soziologen und den Historismus. Jede dieser Richtungen unterteilt Fridrichowicz in weitere Gruppen. Er beschränkt sich nicht auf eine einfache Darstellung der Volkswirtschaftslehre, sondern bringt diese in eine enge Beziehung zur Wirtschaftsgeschichte.

Sektoren werden durch die Sektoralen Salden ersichtlich und innerhalb der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung ermittelt. Arbeitslosigkeit können aus unterschiedlichen Gründen auftreten. Die Zielsetzung der Konjunkturpolitik im engeren Sinne besteht darin, starke Konjunkturausschläge und konjunkturelle Arbeitslosigkeit möglichst zu vermeiden. Dabei kann es durchaus zu Zielkonflikten kommen, wenn z. Staat mit aller Macht versucht die Beschäftigungszahlen zu erhöhen, denn dies würde sich wiederum negativ auf die Geldwertstabilität auswirken. Bevor die Politik Handlungsmaßnahmen entwickeln kann, müssen die Ursachen für die Entstehung von Konjunkturzyklen definiert werden.

Die Konjunkturtheorie untersucht und beschreibt die Ursachen und Auswirkungen der Konjunktur und des Konjunkturzyklus. Im Jahre 1937 wurde von Gottfried von Haberler, im Auftrag des damaligen Völkerbundes, eine Systematik sowie ein Überblick über die ersten Konjunkturtheorien erstellt. Gottfried von Haberler gilt als Pionier der Konjunkturtheorien. Jede Rezession ist mit einem Rückgang der Nachfrage verbunden. Bei einem flexiblen Arbeitsmarkt gehen damit auch Senkungen des Reallohns einher. Es besteht daher die große Gefahr, dass die stagnierende Volkswirtschaft in eine Deflationsspirale gerät. Paradebeispiel für dieses wirtschaftspolitische Dilemma einer stagnierenden Volkswirtschaft ist die japanische Krise Anfang der 1990er Jahre.

Kaufkraft im privaten Sektor zu stärken. Ein konjunkturelles Defizit entsteht bei öffentlichen Haushalten auch ohne aktive Fiskalpolitik bereits durch die konjunkturellen Auswirkungen auf die Steuereinnahmen und das Sozialsystem. Zum einen durch konjunkturbedingte Steuerausfälle, da die Menschen aus Unsicherheit vor einer etwaigen schlechten wirtschaftlichen Zukunft weniger konsumieren. Je nachdem, welche wirtschaftspolitischen Ziele verfolgt werden, können Instrumente unterschiedlich eingesetzt werden.

Expansive Fiskalpolitik: Instrumente werden zur Förderung des Wachstums eingesetzt, z. Erhöhung der Staatsausgaben, Auflösung der Konjunkturausgleichsrücklagen. Kontraktive Fiskalpolitik: Hier werden Instrumente zur Dämpfung der Konjunktur eingesetzt, z. Sind Zielkonflikte vorhanden, ist es unmöglich alle Ziele gleichzeitig zu erreichen.

Somit muss der Staat Prioritäten zwischen den Zielen setzten. Parlamentarische Hürden schränken die Handlungsfähigkeit des Staates ein. So können einmal gewährte Privilegien nur schwer rückgängig gemacht werden. Indirekte Einflussnahme auf wirtschaftliche Größen macht es dem Staat schwer, diese direkt zu beeinflussen. Demnach hat der Staat nur durch die Staatsausgaben eine direkte Einflussnahme auf die gesamtwirtschaftliche Nachfrage.

Eine zeitliche Verzögerung der Maßnahmen aufgrund von indirekten Einflussnahmen, führt dazu, dass bestimmte Maßnahmen sich erst in Folgeperioden auswirken. Wenn sich die Wirtschaftsentwicklung bis dahin umkehrt, wirken staatliche Maßnahmen kontraproduktiv, da sie dann mitunter ungewünschte Entwicklungen verstärken. Staatsausgaben, die gezielt zur Bekämpfung des konjunkturellen Abschwungs beschlossen werden. Im Hintergrund steht die Überlegung, dass die staatlichen Ausgaben den Nachfrage-Ausfall am Markte kurzfristig ersetzen sollen.