Grenzräume und Grenzüberschreitungen im Vergleich PDF

000 Einwohnern eine Großstadt in der polnischen Woiwodschaft Westpommern. Die nach Stettin zweitgrößte Stadt der Woiwodschaft ist eine Regiopole und hat eine hohe regionale verkehrstechnische und wirtschaftliche Bedeutung. Die Großstadt liegt in Hinterpommern, etwa 151 Kilometer nordöstlich der Stadt Grenzräume und Grenzüberschreitungen im Vergleich PDF und 193 Kilometer westlich der Stadt Danzig.


Författare: Klaus Herbers.
In diesem Band werden erstmals zwei europäische Großregionen vergleichend in den Blick genommen, so dass neue Sichtweisen auf Grenzen und ihre spezifischen Ausprägungen eröffnet werden. Die paarweise Anordnung der in diesem Band versammelten Beiträge gewährleistet in besonderer Weise den Vergleich und verdeutlicht Affinitäten wie Unterschiede zweier geographisch weit voneinander entfernter Räume. Denn beide Bereiche, die Iberische Halbinsel und Ostmitteleuropa, waren zwar in sich einzig, doch in vielem strukturell ähnlich. Diese Randzonen Europas eignen sich aus drei Gründen besonders für eine komparatistische Untersuchung der Grenzenräume und Grenzüberschreitungen im vormodernen Europa. Zum einen waren sie stärker noch als andere Bereiche durch multi-religiöse und multi-ethnische Gesellschaften geprägt. Hier verdichten sich grundlegende soziale, religiöse und kulturelle Aspekte europäischer Gemeinschaftsordnungen. Zum anderen stießen hier oftmals mit besonderer Schärfe verschiedenartige Kulturen aufeinander. Schließlich und drittens waren diese Räume auch in funktionaler Hinsicht außerordentlich vielgestaltig: Sie dienten als Abgrenzungs- wie auch als Kontakt- und Austauschzonen, als politisch-kulturelle wie auch als kolonisatorische Grenzgebiete, als Militär- und Religionsgrenzen zugleich.

Denkmal für König Friedrich Wilhelm I. Der Ort wurde 1214 als Dorf Cossalitz erstmals erwähnt in einer Schenkungsurkunde, in der Herzog Bogislaw II. Pommern den Ort an das Kloster Belbuck verschenkte. 1248 kam Cossalitz an das Bistum Cammin. 1422 unter der Oberhoheit des Teilfürstentums Pommern-Wolgast. Köslin lag an der bedeutenden Handelsstraße von Stettin nach Danzig und wurde Hansestadt.

Der Stadtbrand von 1504 leitete den Niedergang der Stadt ein. 1516 erließ der Stadtrat eine Willkür, welche die Nutzung der wendischen Sprache für Verhandlungen auf dem städtischen Markt untersagte. Mit der Landung Gustav Adolfs an der Odermündung 1630 geriet Pommern mit Köslin unter schwedischen Einfluss und 1638 unter schwedische Verwaltung. Mit dem Westfälischen Frieden kam Köslin 1648 mit Hinterpommern an den Kurfürsten von Brandenburg, den der Kaiser schon während des Krieges nach dem Aussterben der Greifenherzöge mit Pommern belehnt hatte.