Grazer Hausberge PDF

Punkt des Gemeindegebietes von Fischbach in der Steiermark. Er gehört zu den Fischbacher Alpen und ist vorherrschend mit Nadelwald bedeckt. Der Teufelstein selbst besteht aus drei großen grazer Hausberge PDF Felsklötzen, welche eine Höhe von zirka 6 Metern aufweisen.


Författare: Günter Auferbauer.
Die Grazer Hausberge sind ein äußerst vielseitiges Tourenrevier. So sind aus dem Bereich der steirischen Landeshauptstadt Graz nicht nur traditionelle Ausflugsziele wie Rannach und Schöckl erreichbar, sondern auch alpine Regionen wie Hochschwabgruppe, Mürzsteger Alpen, Seckauer Tauern, Gaaler Tauern, Triebener Tauern, Rottenmanner Tauern, Seetaler Alpen und Koralpe. Als Kerngebiet gilt freilich das Grazer Bergland, dessen Name unter anderem dank Bärenschützklamm, Drachenhöhle, Roter Wand und Schwaigerkamm weit über die Grenzen der Steiermark hinausreicht.
Die Grazer Autoren Günter und Luise Auferbauer haben für diesen Rother Wanderführer 52 attraktive Wanderungen ausgewählt, die überwiegend als Rundtouren angelegt und in der Regel mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar sind. Die Tourenvorschläge stützen sich auf ein dichtes Netz markierter, familienfreundlicher Wege zu den Almen und Gipfeln, beziehen aber auch etliche Jagd- sowie einige Klettersteige ein. So ist für jeden Geschmack und für jede Jahreszeit etwas geboten!
Ein Tourensteckbrief, farbige Wanderkärtchen im Maßstab 1:50.000 und 1:75.000 mit eingetragenem Routen-verlauf, eine kurz gefasste, gründliche Wegbeschreibung, aussagekräftige Höhenprofile und ein Farbfoto zu jeder der Touren erleichtern dem Wanderer die Planung und die Durchführung seiner Exkursionen. Zahlreiche Tipps und Hinweise zu Sehenswertem runden die Tourenbeschreibungen ab. Für die nun vorliegende vierte Auflage wurde dieser Rother Wanderführer komplett überarbeitet und aktualisiert und bleibt damit ein unverzichtbarer Urlaubsbegleiter für die ganze Familie.

Der Sage nach wollte der gefallene Engel Luzifer hier einen Turm erbauen, welcher bis in den Himmel ragen sollte, um so wieder in den Himmel zu gelangen. Aus geologischer Sicht handelt es sich bei den Felsen um das Ergebnis von Verwitterung, bei der harte Gesteine länger bestehen bleiben als ihre Umgebung. Solche Felsbildungen sind in den Ostalpen, speziell in den Randgebirgen des Grazer Beckens, nicht selten und werden auch als Ofen bezeichnet. Im Norden des Bezirkes Weiz dehnen sich die Fischbacher Alpen aus. Nachdem Luzifer vom Himmel in die Hölle hinab verstoßen worden war, trieb er Jahrtausende hindurch daselbst als oberster der Teufel sein Unwesen, doch wollte ihm dies ganz und gar nicht behagen. Er bat daher den lieben Herrgott um seine Wiederaufnahme in den Himmel. Er machte sich ein eigenes Traggestell zurecht, und als das erste Glockenzeichen ertönte, erfasste der Satan drei große Riesensteine und trug sie durch die Luft auf die Fischbacheralpe.

Nun wollte er ein zweites Mal dasselbe tun, warf aber in seiner Hast die Steine mit zu großer Gewalt auf das Traggestell, so dass dieses brach. Bevor er nun das Gestell wieder zusammengerichtet hatte, ertönte vom Tale herauf das zweite Glockenzeichen, und der Priester am Altare hob den Kelch empor. Der Teufelstein ist auf mehreren einfachen markierten Wanderwegen zu erreichen. Im Winter eignet sich die waldreiche Mittelgebirgslandschaft mit ihren vorwiegend sanften Flanken gut für das Schneeschuhwandern. Günter und Luise Auferbauer: Grazer Hausberge mit Mur- und Mürztal, Bergverlag Rudolf Rother, München 2012, 4.

Adi Mokrejs, Max Ostermayer: Bergwander-Atlas Steiermark, Schall-Verlag, Alland 2009. Diese Seite wurde zuletzt am 30. Dezember 2018 um 19:17 Uhr bearbeitet. Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen. Die Gutensteiner Alpen sind eine Gebirgsgruppe der Ostalpen.