Glauben mit Herz – Leben mit Sinn PDF

Aber warum hält die katholische Kirche weiterhin an der überragenden Rolle von Maria fest? Glauben mit Herz – Leben mit Sinn PDF die Kirche kein Interesse an der Ökumene? Oder ist die Kirche zu sehr auf ihre Dogmen fixiert? Die Antwort ist überraschend und einfach: Wer Maria auf eine Funktion reduziert, verändert unser Gottesbild – dramatisch!


Författare: Peter Höhn.

Sie möchten auch endlich ein sinnerfülltes Leben führen und in einer echten Herzensbeziehung zu Gott
leben?
Der Weg zu einem solchen Leben ist eine "Schule des Herzens", und der Schlüssel dafür ist der Dialog
mit Gott, insbesondere das Hören auf seine Stimme.
Wie dieses Leben aussieht, zeigt Peter Höhn anhand von elf geistlichen Wahrheiten, die aus Psalm 16
abgeleitet sind und dazu herausfordern, alles in Gott und in Gott alles zu finden: zum Beispiel
unsere Ziele und Werte, die eigene Lebensberufung oder auch echte Freude.
Gleichzeitig beschreibt der Autor, wie wir mit Gott im Gespräch bleiben und auf seine Stimme hören
können. Dabei gewährt er sehr persönliche Einblicke und gibt Tipps, wie wir eine tiefere
Freundschaft zu Gott entwickeln und die Schritte zu einem sinnerfüllten Leben in die Tat umsetzen
können.

Schauen wir erst einmal in die Bibel. Maria wird dort zwar nicht häufig erwähnt – aber es ist keineswegs so, dass Maria im Neuen Testament nur eine Randfigur ist. Die Bibel macht Aussagen von enormen Gewicht über Maria. In der Bibel wird übrigens Maria immer „Mariam“ genannt – mit der einzigen Ausnahme in Lk 2, 19.

Lukas und Matthäus die Sicht auf Jesus aus und nehmen auch die Kindheit Jesu mit in den Blick – und damit Maria. Gal 4, 4: Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und dem Gesetz unterstellt, damit er die freikaufe, die unter dem Gesetz stehen, und damit wir die Sohnschaft erlangen. Zwar nennt er Maria nicht beim Namen, aber seine Aussage ist theologisch bedeutsam. Demnach wäre Maria bereits zu Lebzeiten zum festen Bestandteil des Gottesdienstes oder der Verkündigung geworden – und das schon innerhalb der ersten 15 Jahre nach Tod und Auferstehung Jesu. Ist das nicht der Zimmermann, der Sohn der Maria und der Bruder von Jakobus, Joses, Judas und Simon? Leben nicht seine Schwestern hier unter uns?

Und sie nahmen Anstoß an ihm und lehnten ihn ab. Ist das nicht der Sohn des Zimmermanns? Heißt nicht seine Mutter Maria, und sind nicht Jakobus, Josef, Simon und Judas seine Brüder? Leben nicht alle seine Schwestern unter uns? Woher also hat er das alles? Ist das nicht der Sohn Josefs?

Gerade, weil sich die Stellen so sehr ähneln, fallen die Unterschiede auf. Markus erwähnt Josef kein einziges Mal in seinem ganzem Evangelium! Matthäus ihn als den Sohn des Zimmermann und Lukas als den Sohn Josefs bezeichnet. Gerade, weil Markus Josef niemals nennt, erstaunt die Erwähnung Mariens. Wie Matthäus und Lukas zeigen, ist es üblich, den Vater zu nennen. Gut – wenn Markus kein Interesse an den Eltern hat, mag er Josef weglassen.