Glauben lernen und lehren PDF

Wie bin ich geworden, wer ich bin? Research Associate, Lehrstuhl für Vergleichende Politikwissenschaft, Universität zu Köln, Gottfried-Keller-Straße glauben lernen und lehren PDF, 50931 Köln. Freiwilligendienste und ihre Wirkung – vom Nutzen des Engagements Freiwilligendienste erfreuen sich wachsender Beliebtheit und steigender politischer Aufmerksamkeit. Damit einher geht die Frage nach dem Nutzen der Dienste, die mittels eines Wirkungsmodells und empirischer Befunde beantwortet wird.


Författare: Matthias Spenn.
Christlicher Glaube erschließt sich durch Bildung und bewirkt Bildung. Auch wenn Glaube nach neutestamentlicher Vorstellung Gabe des Heiligen Geistes und nicht Ergebnis von „Lehren und Lernen“ ist, bedarf aber doch die Antwort des Menschen des Wissens, der Fähigkeit zur Orientierung, zum Urteil und zum Handeln. Glaubensüberlieferungen erschließen sich durch Lernen, und die religiöse Praxis braucht Handlungskompetenz. In der Veröffentlichung geht es zunächst um ein evangelisches Bildungsverständnis, im zweiten Kapitel werden vielfältige praktische gemeindepädagogische Bildungsgelegenheiten vorgestellt. Im dritten Kapitel geht es um die ehrenamtlichen und beruflichen pädagogischen Mitarbeitenden und abschließend werden einige Entwicklungsperspektiven und Herausforderungen benannt.

Zweitens die Aussetzung der Wehrpflicht und das damit verknüpfte Ende des Zivildienstes. Die Frage nach dem Nutzen des Engagements steht im Zentrum dieses Artikels, wobei sowohl grenzüberschreitende als auch nationale Freiwilligendienste betrachtet werden. Zunächst vermittelt dieser Beitrag Basiswissen zu Freiwilligendiensten. Regelungen, die, mehrfach weiterentwickelt und 2008 in das Jugendfreiwilligendienstegesetz gegossen, mit wenigen Ausnahmen einen adäquaten rechtlichen und nicht zuletzt finanziellen Rahmen gaben und noch immer geben. Distinktionsmerkmal, das sich ableitet aus dem inhaltlichen Schwerpunkt der Einsatzstelle. Handelt es sich um ein soziales, ökologisches, kulturelles oder entwicklungspolitisches Projekt? Osteuropa in unterschiedlichen entwicklungspolitischen Projekten und folgt dabei einem sehr breiten Verständnis von „entwicklungspolitisch“.

Der Anspruch von Weltwärts ist es, nicht nur im sogenannten Partnerland Wirkung zu erzeugen, sondern durch das Engagement der zurückgekehrten Freiwilligen auch in Deutschland. Wirkung soll hier gängig definiert werden als die Veränderung eines Zustandes oder einer Verhaltensweise aufgrund einer Intervention. Dabei muss ein ursächlicher, zumindest aber plausibler Zusammenhang zwischen der Veränderung und der Intervention herstellbar sein. Dieses Schema – auf Input folgt Output folgt Wirkung – ist konzeptionelle Grundlage unzähliger Evaluationen und Policy-Analysen in unterschiedlichen Politikfeldern.

Das genannte Beispiel stellt jedoch nur einen Ausschnitt der im Rahmen von Freiwilligendiensten ablaufenden Wirkungsprozesse dar – die Realität ist komplexer und vielfältiger. Die synchrone Dyade aus aktiv Bewirken und passiv Bewirkt-Werden, oft noch zusätzlich verbunden mit dem Ziel eines zeitlich nachgelagerten Engagements, ist charakteristisch für Freiwilligendienste. Seine theoretische Fundierung erfährt dieses Modell durch die Sozialtheorie der Reziprozität, die auf die Theorie der Gabe des französischen Soziologen und Ethnologen Marcel Mauss zurückgeht. Wenn sich in diesem Abschnitt die Befunde eher auf der Output- und weniger auf der Wirkungsebene befinden sollten, ist dies nicht dem Konzept Input-Output-Wirkung anzulasten. Es veranschaulicht vielmehr den Entwicklungsbedarf, den Freiwilligendienste bezüglich Evaluation und Wirkungsorientierung teilweise noch aufweisen. Und es ist ein Indikator für die Komplexität und den Aufwand, der mit der Durchführung von wirkungsorientierten Evaluationen verbunden ist. Die Hintergründe dieser ungleichen Teilnehmerstruktur können hier weder tiefer analysiert noch bewertet werden.