Geschichten vom Fenstersims PDF

Sammlung von zwölf Kurzgeschichten von Arthur Conan Doyle. Die deutschen Titel können sich bei verschiedenen Übersetzungen oder Zusammenstellungen unterscheiden. März 1888 erhält Sherlock Holmes einen Brief, mit dem sich für den frühen Abend ein maskierter Besucher ansagt. Aus geschichten vom Fenstersims PDF Satzkonstruktion und dem Briefpapier folgert der Meisterdetektiv, dass er es mit einem Deutschen aus Böhmen zu tun hat, und es dauert auch nicht lange, bis er den angeblichen Grafen von Kramm als den böhmischen Erbkönig Wilhelm entlarvt.


Författare: Memo Anjel.
Erzählungen von den zwanghaften Handlungen der Großstädter in Zeiten der Einsamkeit – von einem der wichtigsten kolumbianischen Autoren der Gegenwart.
Die „Geschichten vom Fenstersims“ bestehen aus Beobachtungen aus dem alltäglichen Leben. Anjel, der behauptet, daß das Glück auch in den unmöglichsten Situationen seine Fallen auslegt, findet es auf seinen Expeditionen durch die Großstadt. In diesem Buch erzählt er davon, absurde Geschichten aus einer Stadt, die „dazu zwingt, sich Fragen zu stellen.“
Mit ihrem skurrilen Verhalten stellen Memo Anjels Protagonisten das wohlgeordnete Leben der Nachbarschaft auf den Kopf. Mit einem Mal fallen sie im Wortsinn aus dem Rahmen, wenn sie ihre Wohnung nur noch durch das Fenster verlassen oder bewaffnet nächtliche Patrouillen im Hausflur unternehmen: „Von einem Nachbarn kann man alles erwarten.“
Memo Anjel ist ein Meister darin, von kleinen Ereignissen zu berichten, die ins Surreale kippen, und von den Dingen zu erzählen, die da sind, während man sie nicht sieht. Er präsentiert phantastische Ansichten über ein Stadt, die immer in Bewegung ist, die erscheint und wieder verschwindet.

In Verkleidung eines Stallknechts observiert Holmes die Villa der Adler in St John’s Wood, wobei er Zeuge wird, wie sie und ihr regelmäßiger Besucher, der Anwalt Godfrey Norton, in getrennten Pferdekutschen zu einer Kirche fahren, um sich trauen zu lassen. Nach der Verfolgung wird Holmes sogar die Ehre zuteil, als Trauzeuge zu agieren. Noch am Abend kehrt er zur Villa zurück, vor der er eine Show abzieht, in die er auch seinen Partner, Dr Watson, einbindet. Dazu kommt es aber nicht mehr. Irene Norton, die das Manöver durchschaut hat, reist in aller Frühe überstürzt mit ihrem Gatten auf den Kontinent. Im Versteck des Fotos findet der verblüffte Holmes nur ein anderes Bild und eine Nachricht: Die geflohene Hausherrin war vorgewarnt worden, dass er sich des Falles annehmen würde, und wird nun fürs Erste davon absehen, das Foto zu versenden. Jabez Wilson, Pfandleiher, braucht Holmes‘ Rat.

Zwei Monate zuvor, angeblich am 27. April 1890, hat ihn sein Angestellter Vincent Spaulding auf eine Zeitungsannonce aufmerksam gemacht. Lohn von vier Pfund pro Woche für eine einfache Nebentätigkeit. Oktober 1890 ist alles anders: Als Wilson erscheint, findet er nur einen Zettel an der Tür, darauf die lapidare Nachricht, die Liga sei aufgelöst. Von seinem Vorgesetzten fehlt jede Spur, der Name war falsch und von der Liga hat niemand im Haus jemals gehört. Wütend über den Verlust der gut bezahlten Stelle macht sich Wilson auf den Weg zu Holmes.

Ganz besonders interessiert ihn Wilsons Angestellter Spaulding, der seinen Chef erst auf die Liga aufmerksam gemacht hatte: Spaulding arbeitet freiwillig für den halben Lohn. Schwächen hat er aber laut Wilson auch: So sei Spaulding versessen auf Fotografie und verschwinde häufig im Keller. Holmes schickt gut gelaunt den Pfandleiher heim und nimmt Watson mit zu einem Konzert. Auf dem Weg dorthin besuchen sie Wilsons Geschäft und treffen kurz den Angestellten. An diesem Punkt hat Holmes nach eigenem Bekunden den Fall gelöst, wie üblich verrät er aber noch nichts. Spät am Abend treffen sich Holmes, Watson, ein Scotland-Yard-Beamter und ein Bankdirektor ganz in der Nähe wieder und verschanzen sich im Tresorraum der City and Suburban Bank.

Nachdem sie eine Weile unschlüssig vor Sherlock Holmes’ Haus herumgedruckst hat, ringt sich die junge Sekretärin Mary Sutherland schließlich dazu durch, ihm ihre ungewöhnliche Liebesangelegenheit anzuvertrauen. Nach dem Tod des Vaters hat ihre Mutter den knapp fünfzehn Jahre jüngeren Weinhändler James Windibank geheiratet, der damit nur etwa fünf Jahre älter ist als Mary. Für Holmes ist klar, dass Mary ihren Bräutigam nicht wiedersehen wird. Die Beschreibung, mit der sie in der Zeitung nach ihrem Verflossenen gefahndet hat, legt bereits nahe, dass dessen buschige Koteletten, die getönte Brille und die sehr leise Stimme nur Windibanks Methoden waren, um sich als ein anderer Mann auszugeben.