Geschichte und Geschichtsverständnis bei Edmund Burke PDF

Dies ist ein als geschichte und Geschichtsverständnis bei Edmund Burke PDF ausgezeichneter Artikel. Dieser Artikel behandelt den zweiten Präsidenten der Vereinigten Staaten.


Författare: Regina Wecker Mötteli.
Nach einem Abriss der Geschichtsschreibung von Aufklärung und Romantik untersucht die Autorin die philosophischen Grundlagen von Burkes Geschichtsverständnis. Es folgt eine Analyse der Geschichtsschreibung Burkes, basierend sowohl auf seinem eigentlich historiographischen Werk wie auch auf seinen zahlreichen politischen Schriften und Reden. Den Abschluss bildet eine Darstellung von Burkes Einfluss auf die Historiographie.

Adams entstammte einem puritanischen Elternhaus und erlernte nach einem Studium am Harvard College den Anwaltsberuf. Zwischen zwei diplomatischen Missionen im Königreich Frankreich arbeitete Adams in der Heimat die Verfassung von Massachusetts aus. Oktober 1735 als ältester von drei Söhnen in Braintree geboren, dem heutigen Quincy. Er stammte von Henry Adams ab, der um 1636 in die Massachusetts Bay Colony ausgewandert war. John Adams gehörte zur vierten Generation der Familie Adams, die in den Dreizehn Kolonien zur Welt kam. Im Jahr 1751 besuchte er das Harvard College, wo er Griechisch, Latein, Logik, Rhetorik und Physik studierte. In den nächsten zwei Jahren arbeitete Adams weiter als Lateinlehrer und bildete sich nebenberuflich im Rechtswesen fort.

Nachdem er die Anwaltszulassung im August 1758 erhalten hatte, kehrte Adams nach Braintree zurück, das im Justizdistrikt von Boston lag, um dort zu praktizieren und sich einen Namen zu machen. Als Förderer konnte er unter anderem James Otis Jr. Ab dem Jahr 1759 war Adams regelmäßig in Massachusetts unterwegs und nahm ein breites Spektrum von Rechtsfällen an. In Braintree führte Adams für die Abstinenzbewegung eine erfolgreiche Kampagne gegen Tavernen und erreichte die Beschränkung auf drei Schanklizenzen im Ort. Nach ersten Erfolgen vor Gericht erhielt Adams die Zulassung für den Superior Court of Judicature. Wegen einer Variolation etwas später als geplant heiratete Adams am 25.

Nach der Hochzeit zog das Ehepaar in die direkt neben seinem Geburtshaus gelegene Saltbox, die Adams von seinem 1761 verstorbenen Vater geerbt hatte. Als das britische Parlament im April 1764 den Sugar Act beschloss, erhoben sich in den Dreizehn Kolonien einige Stimmen dagegen. Als eine der besten Abhandlungen gegen dieses Zollgesetz gilt die von James Otis, dessen Aktionen Adams später als besonders prägend für sein Denken zu dieser Zeit bezeichnete. 1766 blieb gering und unauffällig, wohl auch, um den geschäftlichen Erfolg seiner Anwaltstätigkeit, der sich eingestellt hatte, nicht zu riskieren. Später wurden sie als Eine Dissertation über das kanonische und feudale Recht in London herausgegeben.

Dieser Essay gilt als eine der hervorragendsten Schriften Adams. In der Artikelserie entwickelte Adams einige Ideen, auf die er sich während der Amerikanischen Revolution immer wieder bezog. Mit Inkrafttreten des Stamp Acts am 1. November 1765 waren die Gerichte für längere Zeit geschlossen und Adams vorerst erwerbslos.

Als im Mai 1766 die Aufhebung des Stempelsteuergesetzes bekannt wurde, konnte er seine Anwaltstätigkeit fortsetzen. Als nach Bekanntwerden der Townshend Acts das Schiff des Kaufmannes John Hancock wegen Verdachts auf Schmuggel im Jahr 1768 beschlagnahmt wurde, fungierte Adams als dessen Verteidiger im folgenden Prozess, der im Dezember 1768 fallen gelassen wurde. Kolorierter Kupferstich The Bloody Massacre Perpetrated in King Street Boston on March 5th, 1770, der drei Wochen nach dem Ereignis von Paul Revere geschaffen wurde. Die Anwesenheit der britischen Rotröcke in Boston mündete am 5. März 1770 im Massaker von Boston. Im Prozess gegen die Soldaten fungierte Adams gemeinsam mit Josiah Quincy II als deren Verteidiger. Noch im Jahr 1770 war Adams mit überwältigender Mehrheit in die Assembly gewählt worden, wo er sich der Fraktion der Whigs anschloss.

Er war nun mit über 450 Fällen pro Jahr und Mandanten wie zum Beispiel den Gouverneuren John Wentworth oder Francis Bernard, 1. Adams zog sich für die nächsten knapp zwei Jahre aus der Politik zurück. Im Januar und Februar 1773 veröffentlichte er eine Serie von sieben Artikeln zu der Entscheidung Londons Gouverneure selbst zu entlohnen und gab zu Bedenken, dass die fragliche Maßnahme die Unabhängigkeit der Gerichte gefährde. Laut dem Biographen Ferling kam Adams, der bis dahin die Kolonien als eine Miniaturausgabe Englands gesehen hatte, ausweislich seiner Tagebucheinträge im Jahr 1773 endgültig zu der Überzeugung, dass das Mutterland eine zutiefst korrupte, despotische und sittenlose Nation sei. Diesem stellte er ein idealisiertes Selbstbild im Sinne des Amerikanischen Exzeptionalismus gegenüber. Adams wurde in den Jahren 1773 und 1774 in den Governor’s Council gewählt, jedoch die Ernennung in beiden Fällen durch den Gouverneur verweigert. Dezember 1773 von der Boston Tea Party erfuhr, erkannte er sofort die epochale Bedeutung und befürwortete die Aktion als alternativlos.

Auf dem Weg nach Philadelphia im August 1774 verließ Adams erstmals Neuengland. In der Delegation hatte Thomas Cushing den kurzfristig ausgefallenen Bowdoin ersetzt. Adams tat sich nicht als Fraktionsführer hervor aber konnte in einigen kontroversen Diskussionen Kompromisslösungen vermitteln. Im Dezember 1774 wurde er durch den Massachusetts Provincial Congress, der die durch die Krone aufgelöste Assembly ersetzt hatte, in die Delegation für den Zweiten Kontinentalkongress gewählt. Nach zehn Jahren war Adams wieder im Stadtrat von Braintree, wo er für die Aufstellung von drei Minutemen-Kompanien sorgte. Adams, der sich ab dem Jahr 1773 intensiv mit Staatstheorien und insbesondere der Republiktheorie von James Harrington beschäftigt hatte, entwickelte als Novanglus eine radikale neue Grundlage für die Autonomie der Kolonien.

Vor Veröffentlichung des letzten Briefes kam es am 19. April 1775 zum Ausbruch des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs. Zwar behauptete Adams später, Hauptverantwortlicher für die Ernennung von Washington zum Commanding General of the United States Army am 15. Juni 1775 gewesen zu sein, der Historiker Joseph J.