Geschichte der Völkerschlacht bei Leipzig PDF

Völki geschichte der Völkerschlacht bei Leipzig PDF eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Zum Schweizer Architekten siehe Lebrecht Völki.


Författare: Johann Sporschil.

Nachdruck des Originals von 1841.

Das Völkerschlachtdenkmal im Südosten Leipzigs wurde in Erinnerung an die Völkerschlacht bei Leipzig nach Entwürfen des Berliner Architekten Bruno Schmitz errichtet und am 18. Mit 91 Metern Höhe zählt es zu den größten Denkmälern Europas und ist eines der bekannten Wahrzeichen Leipzigs. Es bildet eine weithin sichtbare Landmarke mit markanter Silhouette. Es ist bei entsprechend klarer Luft unter anderem vom Fichtelberg zu sehen.

Unmittelbar vor dem Völkerschlachtsdenkmal befindet sich der künstlich angelegte See der Tränen, welcher die Tränen der Völker, die um die Gefallenen der Schlacht trauern, symbolisieren soll. Jahre 1938 seinen heute üblichen Namen und die ihm zugedachte Symbolik erhielt. Fundamente des Völkerschlachtdenkmals im Jahre 1902. Oktober 1813 fand vor den Toren der Stadt Leipzig die sogenannte Völkerschlacht statt. Jahrestag feierlich ein Grundstein für ein Denkmal gelegt. Er befand sich an der heutigen Abzweigung der Naunhofer Straße von der Prager Straße. Aber bis zum Ende des 19.

Jahrhunderts folgten keine ernstzunehmenden Umsetzungspläne für ein Denkmal. 1895 schrieb der Deutsche Patrioten-Bund einen Ideenwettbewerb aus, den der Architekt Karl Doflein aus Berlin gewann. Im Herbst 1896 wurde ein zweiter Wettbewerb ausgeschrieben, an dem sich 72 deutsche Künstler beteiligten. Der Rat der Stadt Leipzig hatte hierfür 20.

Der Grundstein für das Denkmal wurde am 18. Oktober 1898 im Südosten der Stadt gelegt. 500 Quadratmeter große Denkmalgelände wurde dem Deutschen Patriotenbund geschenksweise von der Stadt Leipzig überlassen. Errichtet wurde es nach Entwürfen von Bruno Schmitz. Eine von Otto Rudolph durchgeführte Untersuchung des Baugrundes mit Probebohrungen zwischen 10,5 und 19,2 m Tiefe und Probebelastungen ergab eine sehr diverse Lage und Stärke verschiedener Bodenschichten und führten zu der Entscheidung, die verfüllte Sandgrube für die Fundamente des Denkmals komplett wieder auszuschachten. Nach der Fertigstellung der Fundamente wurden die Stützmauern aufgestellt und die hinter den Stützmauern liegende Treppe entgegen der Ausführungen von Prof.

Schmitz in einem „gefälligeren Steigungsverhältnis“ ausgeführt. Erste Reliefs und Figuren wurden angebracht. 54 m hoch und benötigte 700 Kubikmeter Holz. Eine größtenteils elektrische Anlage diente zum Betrieb von vier Steinwinden, zwei Steinaufzügen, zwei Pumpen, einer Betonmischmaschine und der Drahtseilbahn.

Die Wendeltreppen sollten auch über den Hauptsims hinauf mit hochgeführt werden. Schmitz hielt dies für nicht mehr möglich und wollte eiserne Leitern verwenden. Daraufhin hat Otto Rudolph anhand eines Gipsmodells die Treppenführung durch die Figuren bis zur obersten Plattform berechnet. Mai 1912 wurde der Schlussstein eingefügt. Bis zur Einweihungsfeier wurden noch zahlreiche Bildhauerarbeiten im Inneren ausgeführt sowie die Rundbögen nachträglich geschlossen. Oktober 1913 wurde das Völkerschlachtdenkmal eingeweiht.