Geschichte der Malerei im XIX. Jahrhundert PDF

Germania ist eine Geschichte der Malerei im XIX. Jahrhundert PDF mit wechselndem Bedeutungsgehalt. Jahrhundert diente Germania der demokratischen Bewegung in Deutschland als nationalromantisches Sinnbild für den von ihr angestrebten deutschen Nationalstaat. Bildliche Darstellungen der römischen Götter waren bereits mehrere Jahrhunderte v. Motive von Statuen, Reliefs und Münzen.


Författare: Richard Muther.
Nachdruck des Originals von 1893.

Die geografischen Personifizierungen sind daraus hervorgegangen, und sie können durch Inschriften, für die Provinz oder Region typische Attribute oder Kleidung und Haartracht der dargestellten Figuren identifiziert werden. Für viele Objekte ist eine sichere Identifizierung allerdings nicht möglich, da es an erhaltenen Inschriften mangelt. Jahrhundert in der Antikensammlung der Familie della Valle in Rom nachgewiesene und seit dem 18. Römischer Siege und Eroberungen auf Münzen zu gedenken, war über Jahrhunderte üblich, und die Darstellungen waren vielfältig. Die ohnehin als Münzbild verwendete Abbildung des eigenen Herrschers, mit einer Beischrift, die auf das Ereignis anspielte, war die einfachste Form, auch in Begleitung von Gottheiten wie der Siegesgöttin Victoria. Später kamen verschiedene Symbole hinzu, mit denen der unterlegene Gegner sinnbildlich dargestellt wurde. Germania in entwürdigender Pose gezeigt, mit entblößtem Oberkörper, trauernd auf ihrem Schild sitzend und mit zerbrochenem Speer.

Diese Prägung bezog sich auf die römischen Siege über die Chatten. Golddenare mit diesem Motiv wurden erstmals im Jahr 84 geprägt, als Domitian den Beinamen Germanicus annahm. Es sind verschiedene Darstellungen bekannt, auch solche mit einer entblößten Brust. Auch im Mittelalter findet sich die Personifikation Germania für Deutschland, so um das Jahr 1000 zusammen mit Roma, Gallia und Sclavinia im Evangeliar Ottos III.