Geschichte der Atomistik vom Mittelalter bis Newton PDF

Wirklichkeit gibt es nur Atome und leeren Geschichte der Atomistik vom Mittelalter bis Newton PDF. Nach Demokrit unterschieden sich die Atome quantitativ in Form und Größe, waren aber aus derselben Ursubstanz. Beobachtbare Veränderungen ergaben sich aus verschiedenen Kombinationen von Atomen, die dabei aber unveränderlich blieben.


Författare: Kurd Lasswitz.
Geschichte der Atomistik vom Mittelalter bis Newton vom Begründer der deutschen Science Fiction, Kurd Lasswitz, im Original 1890 erschienen.

Im vierten Jahrhundert entwickelte Epikur die Lehre weiter. Andere antike Formen des Atomismus gingen im Gegensatz zu Demokrit von qualitativ verschiedenen Formen der Atome aus, so bei Anaxagoras, bei dem es so viele verschiedene Atome wie beobachtbare Substanzen gab, oder Empedokles, wo die Atome der vier Elemente Feuer, Wasser, Luft, Erde qualitativ verschieden waren. Heron von Alexandria mit seiner Betonung der Rolle des Vakuums zwischen den Teilchen. Kopisten antiker Handschriften wie der von Lukrez Über die Natur der Dinge in den Klöstern. Jahrhundert wurden durch die Renaissance-Gelehrten antike Schriften wie die von Lukrez neu entdeckt und gedruckt, wobei sie viel größere Verbreitung fanden. Nikolaus von Kues machte ebenfalls auf die griechischen Atomisten aufmerksam. Pierre Gassendi folgte Ende der 1640er Jahre den Epikuräern und damit Demokrit, passte die Atomtheorie aber den Erfordernissen der Zeit an, die physikalische und chemische Eigenschaften den Atomen zuweisen wollten.

René Descartes schlug um 1640 die Verbindung zur Mechanik. Seine Korpuskeln konnten daher in mechanischen Theorien verwendet werden. Die Ausdehnung, Härte, Undurchdringlichkeit, Mobilität und Trägheit des Ganzen stammt von der Ausdehnung, Härte, Undurchdringlichkeit, Mobilität und Trägheit der Teile und wir schließen deshalb dass die kleinsten Teilchen aller Körper ebenfalls ausgedehnt, hart, undurchdringlich, beweglich und mit ihrer eigenen Trägheit versehen sind. Außerdem sind sie der universellen anziehenden Kraft der Gravitation unterworfen, auch wenn er das im Gegensatz zur Trägheit nicht als wesentliche Eigenschaft der Körper sieht. Zentimeter Durchmesser für Seifenteilchen ab aus den optischen Eigenschaften von Seifenblasen und er meinte das Gasgesetz von Boyle in seinen Principia aus einem Modell harter Teilchen abgeleitet zu haben, die abstoßende Kräfte aufeinander ausübten.

Fortschritte brachte hier die weitere Entwicklung der Chemie im 18. Statt einer Beschreibung durch unveränderliche Atome bildete sich in der Physik im 20. Jahrhundert die Beschreibung durch ein System von Elementarteilchen wie dem Quarks und Elektron heraus. Der logische Atomismus ist eine frühe Position innerhalb der analytischen Philosophie und wurde vor allem von Bertrand Russell vertreten. Nach ihm soll die Welt aus atomaren Tatsachen bestehen, die in atomaren Sätzen abgebildet werden.