Geschichte der Amerikanischen Revolution PDF

Angegeben ist das Jahr des Beitritts als Bundesstaat. Die Besiedlung des nordamerikanischen Kontinents begann vor geschichte der Amerikanischen Revolution PDF 15.


Författare: David Ramsay.
Geschichte der Amerikanischen Revolution – Aus den Akten des Kongresses der Vereinigten Staaten – Dritter Teil ist ein unveränderter, hochwertiger Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahr 1794.
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Sibirische Jäger und Sammler erreichten über eine damals noch bestehende Landbrücke über die Beringstraße das heutige Alaska und drangen über die Westküste nach Süden und von dort ostwärts vor. Nach der Zeitenwende zeigten sich Ansätze zur Städtebildung, so in den Kulturen der Hohokam und der Anasazi im trockenen Südwesten. Auch die Stämme zwischen Mississippi und Atlantikküste wurden überwiegend sesshaft. Amerikas durch die Europäer 1492 lebten auf dem nordamerikanischen Kontinent nördlich von Mexiko schätzungsweise 7 Millionen Indianer in vielfältigen Kulturen. Die Erschließung und Besiedlung des Landes durch weiße Kolonisten führte in den nächsten Jahrhunderten zu einer demographischen Katastrophe. Kolonisationsbemühungen erst ab 1580 in Gang, befördert insbesondere durch die Schriften Richard Hakluyts und die Entdeckungsfahrten Walter Raleighs. Als vergleichbar mit der Zerstörung der indigenen Indianerkulturen muss die Belastung durch die Einführung der Sklaverei in den britischen Kolonien gesehen werden.

Ab 1619 wurden Afrikaner nach Virginia gebracht. Sie waren zunächst weißen Knechten in etwa gleichgestellt, mussten aber ihre Schiffspassage abdienen. Manche erlangten im Gegenzug zum Übertritt in das Christentum sogar ihre Freiheit. Schwedische Auswanderer gründeten die Kolonie Neuschweden im heutigen Delaware.

Mit der Zeit kristallisierten sich jedoch die Spanier, Franzosen und Briten als ambitionierteste Mächte heraus. Spanien dehnte sich im Süden und Westen Nordamerikas aus, die Franzosen im Nordosten und entlang des Mississippi. Die Motivationen der kolonisierenden Mächte wichen allerdings stark voneinander ab. Frankreich war hauptsächlich am Pelzhandel und an der Missionierung der dort lebenden Bevölkerung interessiert. Dazu schlossen sie Allianzen mit verschiedenen Indianerstämmen. Der von 1756 bis 1763 dauernde Siebenjährige Krieg in Europa zwischen Großbritannien und Frankreich wurde auch in den Kolonien ausgetragen und wurde dort als Franzosen- und Indianerkrieg bezeichnet.

Die britischen Staatsfinanzen waren nach dem Krieg zerrüttet. Siedler jedoch waren der Ansicht, dass sie bereits genug beigetragen hätten und der europäische Teil des Krieges sie nichts angehe. Schmugglern wurde jetzt regelmäßig bei Ergreifung das Handwerk gelegt. Die Lage verschärfte sich dadurch, dass die Siedler im britischen Parlament in London keine politische Vertretung hatten. 1765 kam es zu einer ersten Versammlung von Vertretern aus neun Kolonien, die den Stamp Act ablehnten.

Trotzdem kam es 1773 zur Boston Tea Party. Radikale amerikanische Patrioten verkleideten sich als Indianer, überfielen britische Schiffe im Hafen von Boston und warfen insgesamt 342 Kisten mit Tee in das Hafenbecken. April 1775 marschierten etwa 700 britische Soldaten von Boston in Richtung Concord, einer nahe gelegenen Ortschaft. Die Briten hatten erfahren, dass sich in dem Ort ein illegales Waffenlager befinde. Bei Lexington wurden sie von 70 Mitgliedern einer Bürgerwehr aufgehalten. Im Mai 1775 trat der Zweite Kontinentalkongress in Philadelphia zusammen, um das Vorgehen der Aufständischen zwischen den Kolonien zu koordinieren. Der Kongress gründete im Verlauf der Sitzungen eine Armee und eine Marine.

Für die Amerikaner verlief der Krieg zu Beginn nicht besonders gut. Die Briten eroberten im September 1776 New York und ein Jahr später Philadelphia. Erst mit dem Sieg in der Schlacht von Saratoga änderte sich die Situation. Frankreich nutzte die Gelegenheit und trat neben den Vereinigten Staaten in den Krieg ein. Die vom Zweiten Kontinentalkongress beschlossenen Konföderationsartikel erwiesen sich bald als ungeeignet, um die Geschicke einer souveränen Nation zu leiten. Kontinentalkongress eine Verfassungskonvention nach Philadelphia ein.

Machtverteilung innerhalb der Zentralregierung, drittens die Repräsentation von großen und kleinen Staaten im zukünftigen Parlament sowie viertens der Interessengegensatz zwischen Nord- und Südstaaten, hauptsächlich um die Sklavereifrage. Der erste Präsident der Vereinigten Staaten unter der neuen Verfassung wurde der ehemalige Revolutionsgeneral und Vorsitzende des Verfassungskonvents George Washington, ein wohlhabender Sklaven- und Plantagenbesitzer aus Virginia. Außenpolitisch verfolgte Washington einen Neutralitätskurs, um nicht in die Revolutionskriege in Europa hineingezogen zu werden. Auf Washington folgte 1797 der Föderalist John Adams.

1801 wurde der Mitverfasser der Unabhängigkeitserklärung Thomas Jefferson der dritte Präsident der USA. Durch die napoleonischen Kriege in Europa kam es wiederholt zu Spannungen zwischen den USA und dem Vereinigten Königreich. Nachdem Großbritannien den Krieg mit Frankreich beendet hatte, stand zu befürchten, dass Großbritannien nun mit ganzer Kraft gegen die USA vorginge. Daher vereinbarten die beiden Kriegsparteien am 24. Als 1817 Indianer aus Florida, provoziert durch Razzien von US-Siedlern, die sich auf Einladung der Kolonialregierung in Florida niedergelassen hatten, auch Dörfer in Georgia angegriffen hatten, schickte die US-Regierung General Jackson in den ersten Seminolenkrieg.