Friedrich Heinrich Jacobi: Briefwechsel – Nachlaß – Dokumente / Briefwechsel. Reihe I: Text. Band 1 PDF

Nach dem Tod seiner Frau heiratete der Vater erneut. Superintendent von Lüneburg, friedrich Heinrich Jacobi: Briefwechsel – Nachlaß – Dokumente / Briefwechsel. Reihe I: Text. Band 1 PDF sein Onkel. Der Dichter Johann Georg Jacobi war sein älterer Bruder.


Författare: Friedrich Heinrich Jacobi.
Containing the letters of Georges-Louis Le Sages and above all the ones written to the Amsterdam bookseller Marc Michel Rey, a countryman and confidant of J.J. Rousseau, a large part of the first volume leads the reader into the French-speaking world and into the intellectual and political disputes of the pre-revolutionary era. Gleim‘s letters and in particular the correspondence with Wieland, which started in 1770/71, and with Sophie von La Roche enable an understanding of literary events in Germany. The friendship with Goethe, which began in the summer of 1774, is the decisive element in the last parts of the volume.

Tod der Frau Jacobi den Haushalt. Kaufmann tätig: er wurde 1764 Nachfolger seines Vaters in der Leitung einer Zuckermanufaktur. Auf seinem Landgut in Pempelfort bei Düsseldorf, im so genannten Jacobihaus, unterhielt der Aufklärer für viele Jahre gemeinsam mit seiner Ehefrau Helene Elisabeth, genannt Betty, geb. Denis Diderot traf auf seiner Reise nach Russland mit Jacobi auf dessen Gut in Pempelfort zusammen.

1779 wurde er Geheimrat in München. Ansichten aber sehr bald auf Widerstand stießen, zog er sich als Privatmann auf sein Landgut Pempelfort zurück. 1780 besuchte er Lessing in Wolfenbüttel. Friedrich Heinrich Jacobi, Bildnis von Christian Gottlieb Geyser nach einem Gemälde von Johann Friedrich Eich. Jacobis Schriften sind kaum systematisch, sondern Gelegenheitsarbeiten, meist in Brief-, Gesprächs-, auch Romanform verfasst. Dennoch war er ein einflussreicher kultureller und politischer Kommentator und trug während seines langen Lebens durch persönliche Gespräche und umfangreichen Briefwechsel viel zur Gestaltung der öffentlichen Meinung gebildeter Kreise bei. Jacobi vertrat einen moralischen Sensualismus und war ein Kritiker jeder Form von Rationalismus.

Für Jacobi gab es kein ernstzunehmendes Philosophieren, wenn es nicht eine bestimmte Person anspricht. In diesem Sinne war er nicht nur Kritiker, sondern immer ein kämpferischer Diskussionspartner. Seine Streitigkeiten mit Hamann, Goethe, Johann Gottlieb Fichte oder Schelling sind berühmt. Als Jacobi Spinoza eingehend studierte, fühlte er sich von dessen streng rationalistischem Ansatz abgestoßen. Er beruht auf der unmittelbaren Einwirkung der Dinge auf unseren Geist.

Sein Denkansatz von der Bedingtheit menschlichen Denkens wurde später von William Hamilton weiter ausgeführt. Als Literat kritisierte er die Bewegung des Sturm und Drang und behandelte in zwei Werken das Problem, den Freiheitsdrang des Individuums mit sozialer Verpflichtung in Einklang zu bringen. Jacobi war darüber hinaus ein bedeutender wirtschaftstheoretischer Denker. Er gilt als der erste deutsche Wirtschaftsliberale, da er als erster die liberale Lehre von Adam Smith in seiner 2. Politiker, Munizipalpräsident Aachen, Präfekturrat und Abgeordneter des Ruhr-Departements im Corps législatif. Woldemar: ein Seltenheit aus der Naturgeschichte. Lehre des Spinoza in Briefen an den Herrn Moses Mendelssohn.